ultraschall verneblung von oxalsäure

  • im letzten herbst habe ich meine völker mit einem ultraschall gerät ´be- bebelt´.
    hat klasse funktioniert
    vernebelt wurden 15 gr von einem 3%igen oxalsäure wassergemisch.
    drei tage nach der ersten behandlung mitte sept. fielen ca 500 milben
    dann abnehmend.
    nach der zweiten ende sept. anfangs noch 2oo.
    eine dritte beh, war nicht möglich,die bienen hatten sich schon zusammen-
    gen.
    bis zum 27.12 nahm der milbenfall stetig ab.vom 27.12.o2 bis15.1.03
    fielen noch max. drei milben bei manchen völkern auch keine mehr.
    vielleicht wirkt oxalsäure doch länger als 10 tage.
    die dosierung mit 15 gr ist erheblich niedriger als bei anderen verfahren.
    möglicherweise liegt die hohe wirksamkeit in der feinstverteilung.


    das ultraschallgerät findet man in gartenabt. von kaufhäusern od. blumen-
    läden.es wird als mini nebler,nebelset oder luftbefeuchter angeboten.
    man braucht aber nur den generator zu kaufen,alles andere kann (muß)
    man selber bauen.
    einige vereinsmitglieder benutzen ausgediente inhallationsgeräte aus kliniken.die sind aber schwer zu bekommen.


    die nachteile der methode will ich nicht verschweigen:man braucht strom
    und zeit.ca 15 min. pro volk.
    aber wer seine bienen liebt.......
    sicherlich läßt sich da noch einiges entwickeln damit es schneller geht.
    bei js luftbefeuchtung gibt es ein gerät das zur befeuchtung von obst-
    kühlvitrinen benutzt wird.es vernebelt 500 gr in der stunde.damit würde
    der zeitaufwand viel geringer sein. was es kostet weiß ich allerdings nicht.


    mfg andy

  • Hallo Andy,
    du hast Recht, auch bei AS Behandlung fallen später noch Milben. Ich vermute, dass diese Milben bei der Behandlung schon geschädigt wurden.


    Mit freundlichen Grüßen
    Willy

  • Hallo Andy,


    das mit dem Vernebler scheint mir eine sehr gute Möglichkeit zu sein Oxalsäure, zur Behandlung der Bienenvölker, in das Magazin einzubringen.
     
    Interressant ist auch die von Dir empfohlene Menge von "nur" 15 ml je Volk!


    Mich würde jetzt nur noch der technische Ablauf interessieren, z.B.:


    + Wird dazu das obere Bohrloch einer Zarge verwendet?
    + Wenn ja, setzt Du eine Art Flachzarge oben auf das Volk?


    Bei der Benutzung dessen Bohrloches würde der "Dampfnebel"
    nicht ausschließlich gegen die Rähmchenschenkel geblasen werden.


    mfG.
    Horst

  • hallo horst


    die handhabung ist ganz simpel: das gerät auf die rähmchen stellen
    leerzarge + deckel überweg , flugloch zu .
    der entstehende nebel ist viel schwerer als lutf.
    er füllt die beute von unten her auf.


    die umfunktionierten inhallatoren haben einen kleinen ventilator
    sie werden mit einem schlauch mit der beute verbunden.
    auch hier ist eine leerzarge als verteilraum erforderlich.


    mfg andy