Entdecklungswachsschmelzer bei Messerentdecklung

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    Danke schon mal für die vielen Rückmeldungen.

    Probier das Messer erst mal aus...

    elekrisches Entdecklungsmesser

    Ich hab mir die Variante von Pierce gegönnt, also das Original. Sollte funktionieren, vor allem da ich mit Dadant Dickwaben arbeite.

    Ich würde auch eine Presse empfehlen, am besten eine Hydropresse, die gibt's inzwischen auch für kleines Geld.

    Eine Presse hatte ich auch schon im Hinterkopf. Allerdings habe ich jetzt schon öfters gehört, dass der Honig dann einen leichten Wachsgeschmack hat. Kann das einer, der eine Presse in Benutzung hat, bestätigen oder negieren?

    Von der Völkerzahl passt der Fritz. Kleiner nicht, ausser Du lebst mit Deinen Bienen in einer trachtarmen Gegend. Es fallen schnell 100 kg Entdecklungsmisch an.

    Die Gegend ist nicht die Schlechteste. Gute Frühtracht, Raps, ordentliche Sommertracht. Ich kann halt nur die Mengen bei der Messerentdecklung nicht wirklich greifen.

    Drittens hast du als Nebeneffekt eine Heizschrank zum Auftauen von Honig im Eimer. Da sehe ich auch vor allem den Vorteil zur Presse.

    Noch gar nicht bedacht. Der Punkt ist in der Tat recht interessant. Momentan muss ich immer eine Heizdecke um den Hobbock wickeln, damit der kristallisierte Honig so weit verflüssigt wird, dass ich den Klumpen in den Melitherm geworfen bekomme.

    Ich schneide auch kristalisierte helle Waben aus und komme so noch an Honig

    Noch ein Punkt. Letztes Jahr ist mir ein guter Teil Raps in den Waben kristallisiert. Die könnte ich dann einfach in dem Ding versenken und den Honig noch rausholen.

    nach dem zweiten oder dritten Jahr verdient das Ding dann Geld, halten tut es auch zwanzig. Einfach kaufen.

    Denke auch, dass es darauf hinauslaufen wird. 1000 Euro sind zwar kein Schnäppchen, aber auch nach 150 Gläsern Honig wieder drin. Ob das nach 2 oder 3 Jahren passiert, macht den Braten acuh nicht mehr fett.


    Ich glaube, ich habe mich entschieden. Wenn ich noch in Obst machen würde, wäre es eher die Presse geworden. Aber ich habe ja auch so kaum Hobbies, die Zeit fressen 8o, da lasse ich von der Mosterei lieber die Finger.

  • Da kommt mir noch eine Frage zum Ablauf: Entdeckelt ihr direkt in den Schmelzer, also z.B. mit einem Brettchen mit Dorn oder sammelt ihr die Pampe und füllt dann um?

    Moin,


    ich stelle die Waben beim Entdeckeln auf einem Brett+Dorn, auf einer 1m-Lyson-Entdeckelungswanne ab. Die Wanne reicht bei uns für eine Tagesproduktion Wachspampe. Dort könnte man den Honig noch länger (z.B. erwärmt) abtropfen lassen.

    Der Schmelzer arbeitet sehr gut. Über den Honiganteil staunt man manchmal. Besonders in der Frühtracht kommt aus dem abgetropften Wachs fast die gleiche Menge Honig heraus...


    Gruß Jörg

  • Ich entdeckle mit einem Entdeckelngshobel und mit zwei Entdeckelungsgabeln. Das Deckelwachs lasse ich abtropfen und gebe es dann über einen Fütterer den Bienen zum Ausschlecken.

    Das Thema mit den Schleudertaschen habe ich längst aufgegeben. Es funktioniert überhaupt nicht.


    Mir würde ein Deckelwachsschmelzer auch ganz gut gefallen, jedoch steht dann noch einmal ein 1.000 Euro-Gerät mit ein paar Nebenfunktionen herum. Für meine 12 bis max. 15 Völker möchte ich ihn jetzt nicht anschaffen.

    Darf ich fragen, ob schon mal jemand eine billige Holz-Obstpresse eingesetzt hat? Ich weiß wohl, dass diese eine Spindel aus Schwarzstahl hat, die möglicherweise einen Metallgeschmack an den Honig abgeben könnte Dies ist bislang einer der Gründe, warum ich es noch nicht ausprobiert habe.

    Die Kosten für eine 6-Literpresse liegen bei ca 30€.

  • 1000€. Das sind ~100kg Honig? Das hast Du bei 15 Völkern und einem Kälteeinbruch im Mai in zwei Jahren wieder raus. Das ist eine der profitabelsten 'Maschinen' in der Imkerei. Ihr verwechselt oft Kosten und Investitionen. Das sollte man nicht.

    Imkern im Spannungsfeld zwischen Hoffnung und resignativer Reife

  • Ich würde auch eine Presse empfehlen, am besten eine Hydropresse, die gibt's inzwischen auch für kleines Geld.

    Die sind sehr effizient.

    Hast Du mal einen Tipp, wleche Du meinst? Die mit dem "Gummiballon" innen? Und das geht gut? Ab unzu Most udn Honig wäre auch für mich interessant - eine Schneckenpresse ist nur in der 400V-Ausrüstung für mich bezahlbar, dazu müsste ich dann aber sogar den Hauszähler tauschen lassen...

    Was man beim Deckelwachs Schmelzer nicht vergessen darf (egal ob Fritz, Logar o.ä.), das ist ein Multifunktionsgerät. Auf Anhieb fallen mir gleich vier Anwendungen ein. Dass so ein Ding ziemlich dufte ist merkst Du daran, dass es Dir vermutlich nicht möglich sein wird so ein gutes Stück gebraucht zu erstehe

    Ich habe seit dem Sommer so einen runden Deckelwachsschmelzer, und war von Anfang an sowohl von der guten Verarbeitung als auch dem einfachen Handling sehr begeistert... Auch wenn ich es billiger genommen hätte, empfinde ich die Preise (ca 900 Euro) als gerechtfertigt. War auch in Polen nicht günstiuger zu bekommen.

  • Nochmal an die Zweifler, (und ich bekomme keine Provision). Der Deckelwachsschmelzer ist, wie auch rase so in etwa schon schrieb, eines eurer profitabelsten Geräte die Ihr in der Imkerei bis dahin hattet und jemals haben werdet. Im Gegensatz zur Schleuder und den anderen Geräten mit Mähdrescher Syndrom, ist das ein Gerät das Euch das ganze Jahr über entlastet. Er ist verwendbar als Honigfass, Deckelwachsschmelzer, Abtropfwanne, Wärmeschrank, Dampfwachsschmelzer, Natronwaschbecken, Auftaukombi usw. usw.

    Wenn ich da lese von Honig mit Eisengeschmack wg. Spindel aus Eisen im Honig, dann tut mir der Nacken weh vom vielen Kopfschütteln. Ich meine der Logar kostet sogar noch mehr als der Fritz, ist aber isoliert (an der Wand- nicht am Boden) und von größerem Durchmesser und hat drei Beine.

    Zum Auftauen passen je nach Eimer gleich drei oder vier 12,5er, drei 15er, zwei 25er und ein 40er auf einmal rein. Mit einer Temperatursteuerung die sicher funktioniert.

    Das einzig blöde an den Geräten ist nur, wenn man einen hat, dann will man mindestens noch einen zweiten. Ich bekomme bald meinen vierten (zwei davon mit Heizhut) und würde keinen davon mehr hergeben.

  • Also ich bin gar kein Zweifler, ich glaub schon, dass so'n Schmelzer eine gute Sache ist, aber mir gefällt eine Presse halt auch gut.

    Der Preis war dabei für mich nicht ausschlaggebend.

    Mein Honig ist spätestens einige Wochen nach dem Schleudern komplett im Glas, daher wäre für mich der Schmelzer doch wieder Mähdrescher.

    Die Presse presst mir aber noch mal 1000l Apfelsaft (wenns denn Äpfel gibt, letztes Jahr wars weniger).


    Eine Presse hatte ich auch schon im Hinterkopf. Allerdings habe ich jetzt schon öfters gehört, dass der Honig dann einen leichten Wachsgeschmack hat. Kann das einer, der eine Presse in Benutzung hat, bestätigen oder negieren?

    Eisengeschmack gibts bei einer lebensmittelgeeigneten Presse natürlich nicht, Wachsgeschmack auch nicht, der Presshonig wird bei mir aber auch noch durch den Sumpf und in den Filter gepumpt.

    Ich hab eine 40l Presse.

    Die mit dem "Gummiballon" innen?

    Ja, so sind Hydropressen aufgebaut.

    Ich hab eine 40l Presse. Die kosten so zwischen 500-1000 Euro, je nach Hersteller.


    Ich gehe davon aus, dass es hier verschiedene gute Lösungen gibt.

    Darf ich fragen, ob schon mal jemand eine billige Holz-Obstpresse eingesetzt hat?

    Ich habs früher mit einer kleinen, aber sehr hochwertigen 20l-Spindelpresse gemacht. Das dauert wirklich lange, weil der Honig nur langsam rausgepresst werden kann (lange Presswege)

  • Für die Kessel gibt es eine Aufstecktraverse mit Dorn.

    Es wird direkt in den Kessel entdeckelt, am Schluss der Dorn abgenommen und der Hut aufgesetzt.

    Von Lyson gibts Entdeckelungstische mit Heizaufsatz. Hat jemand einen Vergleich zu den klassischen Schmelzern? Wäre nämlich bei ähnlichem Preis noch eine Funktion mehr...

    Noch mehr als acht Funktionen? ;) Lass mal hören...