Erstellung eigenen eigenen Wachskreislaufs mit eingeschmolzenen Altwaben (Thema in der aktuellen Biene)

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    Kleingartendrohn , danke für diese guten Richtwerte.


    Moderat als Dickwaben heißt 10 in der 11`er Segeberger?

    Bauzargen heißt 2 ausgebaute Waben oder mit Mittelwand, am Rand oder mittig?

    Die 0,5 DN Honigraumwaben sind ungedrahtet oder gedrahtet oder benutzt du noch die Edelstahlstäbe?

  • Kennst du den Josef Röckl? Der Arbeitet Eigenwachs bereits ab 20 kg um.

    Kennst Du Frankenwachs? Die arbeiten Eigenwachs schon ab 10kg um.

    Der eigene Wachskreislauf ersetzt - zumindest teilweise - das fehlende Qualitätsm'ment System der Umarbeiter. Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. Und die hat man zum größten Teil beim eigenen Kreislauf.

    Trotzdem kein Wachs verkauft wird, sondern nur umgearbeitet, hat oben genannter Betrieb ein QM

    udem sind MW aus Entdeckelungswachs spröde und brechen leicht, so dass dies als einzige Quelle nicht ausreichend ist.

    Das Zufügen von einem Drittel Altwachs würde ich deshalb sehr empfehlen

    Ich wurde gut erzogen. Keine Ahnung, was dann passiert ist...

  • Selber gießen, sicher sein... :)

    Nachteil beim selbstgießen: Das Wachs wird nicht so erhitzt, dass Sporen der AFB und ggg. andere Bakterien, Pilze und Viren sicher abgetötet werden. Bei einem professionellen Umarbeiter ist dies sehr wohl der Fall.

  • Ich imkere seit 2017 und habe es bisher so gehalten, dass ich Altwaben eingeschmolzen, diese vier Mal durch Strumpfhosen gefiltert und dann neue Waben gegossen habe.

    Genauso ists gut.:thumbup:


    Mal eine technische Frage:

    Warum sollte ein vierfaches filtern mit der gleichen Porengröße von Vorteil sein? Alles was beim ersten Mal durch den Filter kam (hier die Strumpfhose) kann keine Feststoffe mehr enthalten, die größer sind als die Poren (denke ich).


    Müsste man nicht bei jedem Filtervorgang die Porengrößer verkleinern, wenn man durch mehrfaches Filtern einen Effekt haben will?

    Danke!

    VG Axel

  • Müsste man nicht bei jedem Filtervorgang die Porengrößer verkleinern, wenn man durch mehrfaches Filtern einen Effekt haben will?

    Ja, da hast Du Recht. Das langsame Abkühlen, nach dem Durchsieben mit Strumpf, ist wichtig. Da sammelt sich unter dem Wachs die Tresterschicht und kann entfernt werden. Für Mittelwände, die selbst gegossen werden ist das meiner Meinung nach ausreichend. Die verbrauchte Energie und Zeit bei mehrmaligem Sieben finde ich ebenfalls nicht unerheblich

    Ich wurde gut erzogen. Keine Ahnung, was dann passiert ist...

  • Einmal durch die Strumpfhose reicht, wenn man das Wachs mit etwas Wasser sehr langsam abkühlen lässt.

    Bei mir ein Eimer in einer Styroporbox. Das dauert Stunden, bis das Wachs von der flüssigen zur festen Phase übergeht. Der Schmodder ist dann unten am Wachsblock und kann abgekratzt werden.Vollkommen ausreichend für Mittelwände.

    Wenn ich Kerzen draus machen will, wird das Wachs nochmal aufgeschmolzen und durch ein Gartenflies gelassen und in eine Muffinform gegossen. Das ergibt ca. 110g Stücke.

    Die lassen sich beim kontinuierlichen Einschmelzen beim MW Gießen/ Kerzengießen super verarbeiten.

  • Kleingartendrohn , danke für diese guten Richtwerte.


    Moderat als Dickwaben heißt 10 in der 11`er Segeberger?

    Bauzargen heißt 2 ausgebaute Waben oder mit Mittelwand, am Rand oder mittig?

    Die 0,5 DN Honigraumwaben sind ungedrahtet oder gedrahtet oder benutzt du noch die Edelstahlstäbe?

    Moderat: 10 in der 11er Segeberger.

    Bauzarge: je 1 ausgebaute Wabe an den Enden, dazwischen 8 Baurahmen

    Drahtung: Steht noch nicht fest, bisher mit 2 Drähten, in diesem Jahr mit 1 Draht unten oder ohne Drahtung, vermutlich letztlich ohne Drahtung.

    Gruß Ralph

  • Einmal durch die Strumpfhose reicht, wenn man das Wachs mit etwas Wasser sehr langsam abkühlen lässt.

    Bei mir ein Eimer in einer Styroporbox. Das dauert Stunden, bis das Wachs von der flüssigen zur festen Phase übergeht. Der Schmodder ist dann unten am Wachsblock und kann abgekratzt werden.Vollkommen ausreichend für Mittelwände.

    Ich nehme einen alten Hobbock, den ich nicht mehr für Honig nutze. Dann mache ich den Deckel drauf und lasse das noch flüssige Wachs langsam abkühlen. Da nehme ich mir mindestens 24 Stunden Zeit für. Dann ist es fest.

    Derzeit neun Völker in DNM 1,0 Holzbeuten.