Wachs: woher nehmen wenn nicht...

  • ...

    Die Obergrenze wird meist nicht durch das gebildet, was die Bienen schaffen, sondern durch das, was sie finden.

    ...oder wie gut sie geführt werden.

    Ich hatte mit weniger Völkern auch deutlich höhere kg-Erträge als mit mehr WV. Doof, aber ich arbeite dran.


    Gruß Jörg

  • Und! Jörg, UND wie gut sie geführt werden.

    ich sche.. ma wieder klug.

    Ich hatte mit weniger Völkern auch deutlich höhere kg-Erträge als mit mehr WV. Doof, aber ich arbeite dran.


    Mmmmh, die Königsdiziplin

    Gelingt mir aber auch nich immer, in meiner kargen Gegend merkst du sofort wirklich "jeden!" Fehler.

    Ich träume von 50 Kisten nebeneinander, die alle gleich viel voll Süßem sind.....

    Das, was du sicher weisst, hält dich vom Lernen ab.

    sine missione

  • Wenn nix zu holen ist, holen die Mädels auch nix.

    Das merke ich vor allem im Sommer, wenn's mal wieder zu trocken ist.

    Der Raps ist dann meist noch top, aber wenn's im Sommer nicht honigt.....dann hast verloren, auch mit den tollsten Bienen...

    Dann kannst nur froh sein, dass die sich nicht auch noch davon machen...

    Grüße aus HH Andreas


    Man kann sich den ganzen Tag aufregen :evil: ------- Ist aber nicht verpflichtet dazu :cool:

  • Wenn nix zu holen ist, holen die Mädels auch nix.

    Das merke ich vor allem im Sommer, wenn's mal wieder zu trocken ist....

    Naja. Dann stell mal verschiedene Herkünfte nebeneinander und du wirst staunen!

    Es gibt welche, die offenbar auch spät in der Saison noch sehr intensiv sammeln und auch besonders gut Blatthonig finden.


    Gruß Jörg

  • 70kg haben auch hier nicht alle. Ich stehe in einer großen Kleingartenanlage, oft wird auf den benachbarten Feldern Raps angebaut. Ich arbeite mit der Segeberger Beute, die gegenüber der Dadantbeute im Frühjahr ca. 14 Tage Vorsprung hat (Angabe einer benachbarten Imkerin, die beide Beuten hat), gegenüber der Liebigbeute noch mehr (eigene Erfahrung). Also viel Ertrag aus der Frühtracht.

    Die eigentliche Haupttracht ist hier die Linde.

    Insgesamt bringen meine Spitzenvölker über 100kg, die Schlusslichter ca. 30kg/Jahr.

    Also mein Rat: In Styro-Beuten imkern und guten Standplatz suchen oder wandern.

    Gruß Ralph

  • Kleingartendrohn , von der Beute liegt der Ertrag am wenigsten ab. Deine Erträge habe ich auch mit der Liebigbeute und früher in der Normbeute 52. Zuerst kommt das Trachtangebot, dann der Imker und dann die Biene. Es muss aber alles zusammen passen, sonst wird es nichts auch mit der Superkiste nicht. Wer sich im Frühjahr etwas später entwickelt ist oft zur Robiene voll da und kann es dort schon wieder ausgleichen. Die wenigsten Differenzen habe ich in der Heide. VG Jörg

  • Vor allem: Nicht überbewerten, auch wenn ich mich für jeden freue, der soviel reinholt (ich hab deutlich weniger).

    Kennzahlen kann man ja reichlich bestimmen, der Honigertrag pro Volk klingt immer spannend, ist aber am Ende nicht so entscheidend.

    Den Hobbyisten muss der "Erfolg" eh nicht kümmern, und betriebswirtschaftlich ist wohl der Quotient aus Betriebsgewinn und der dafür benötigten Arbeitszeit immer noch der entscheidende Wert.

    Erwerbsimker sollten und werden da optimieren.

  • Brechen die Honigwaben ohne Mittelwand nicht in der Schleuder ?

    die können brechen, wenn du zu heftig schleuderst.

    beide Seiten erst mal langesam anschleudern, drehen und nochmal drehen und dann erst schnell schleudern

    ...und in manchen Kursen wird vieles gesagt

    Carnica :) in Segeberger Magazinen :) auf Deutschnormal (DNM) 1.0 Hoffmann :) wie in unserer Region üblich !! :)

  • Bei uns in der Kneipe hing beim Stammtisch mal ein Schild

    "STAMMTISCH FÜR FISCHER, JÄGER UND ANDERE LÜGNER"

    Carnica :) in Segeberger Magazinen :) auf Deutschnormal (DNM) 1.0 Hoffmann :) wie in unserer Region üblich !! :)

  • Erwerbsimker sollten und werden da optimieren.

    So ist das! Der (möglichst gute) Schnitt pro Kiste erreicht mit möglichst wenig Arbeit.


    Frei nach Bruder Adam:), er(f)(v)olkreicher Berufsimker.


    Der wußte warum er Ausgeglichen hat, und das macht immer noch Sinn!

    Einem Überstarken ne Zarge wechgenommen und nem Schwächling aufgesetzt....

    Da habe ich denn von beiden erfreuliches zu Ernten, und ich hab dem Starken den Schwarmtrieb wech genommen......



    "STAMMTISCH FÜR FISCHER, JÄGER UND ANDERE LÜGNER"

    Warte, ich suche schon an deinem Stammtischplatz , mir erinnert da was:wink:

    Das, was du sicher weisst, hält dich vom Lernen ab.

    sine missione

  • Der wußte warum er Ausgeglichen hat, und das macht immer noch Sinn!

    Einem Überstarken ne Zarge wechgenommen und nem Schwächling aufgesetzt....

    Da habe ich denn von beiden erfreuliches zu Ernten, und ich hab dem Starken den Schwarmtrieb wech genommen......

    Nicht nur das,

    Dadurch das alle Völker eine ähnliche Stärke und Entwicklung aufweisen sparst Zeit indem du weniger Kisten durchwühlen musst. Und Nieten fallen direkt auf...


    Gruß Chris

  • Das mit dem Honigkübelindex ist der ewige Dauerbrenner und eigentlich nicht vergleichbar.

    Wer viel über Naturbau macht, erntet eben nicht so viel, wie diejenigen mit kompletten Mittelwänden!


    Auch die Aussage von Bruder Adam muss man im Kontex seiner Imkerei sehen.

    Ich persönlich möchte wissen, welche Völker unter dem Durchschnitt arbeiten.

    So habe ich im Forum ja auch geschrieben, dass ich auch so manchen Schwächling mit durch schleppe. Allerdings wer nach dem Raps nicht auf der Höhe ist, wird konsequent umgeweiselt. So kann man diese Völker durchaus verstärken, damit die Völker zur Linde oder später wenigstens noch Honig bringen.

    So kann man durch Ablegerbildung oder aber auch durch Massenverteilung die Völker vom Schwarmdusel abhalten. Nebenbei bauen die dann auch gleichmässiger die Waben aus.

    Da Bruder Adam ja viel mit Heide zu tun hatte, ist seine Vorgehensweise eben auf die diese abgestimmt. Die Bienen arbeiten sich ja an der Heide ab und ergo kann man hierfür nur Völker nutzen, die entsprechende Bienenmasse aufweisen.


    Für mich ein schönes Beispiel, wie man den Honigkübelindex beeinflussen kann.

    Der eine Imker puscht halt den Honigertrag und der nächste Imker verkauft lieber Ableger und der nächste will lieber Eigenwachs.


    Die eierlegende Wollmilchsau gibt es auch beim Imkern nicht.

    Freier Imker

    Ohne Verein, DIB, Imkerverband und sonstigen Establishment

    Für Rassevielfalt.

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    Einem Überstarken ne Zarge wechgenommen und nem Schwächling aufgesetzt....


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    Honigzarge meinst du? Inkl. Bienen? Sonst gäbs ja bei nem Schwächling keinen Zuwachs

    Ich habs immer durch Schröpfen mit ner Brutwabe zum Verstärken versucht.....

    Grüße aus HH Andreas


    Man kann sich den ganzen Tag aufregen :evil: ------- Ist aber nicht verpflichtet dazu :cool: