...ich lese gerade ... Schädlinge und Co.

  • Da ich mich gerade selbst ausser Gefecht gesetzt habe, (Handgelenk gebrochen) habe ich viel Zeit zum Lesen.
    Dabei ist mir mal wieder der Klassiker "Der stumme Frühling " von Rachel Carson in die Finger geraten.
    Zwar schon älter, das Buch, aber es ist einfach zeitlos mit seiner beängstigenden Aussage .[/b]

    Grüße an alle


    Michael



    -Denken ist wie googeln. Nur krasser-

  • Hallo, Michael,
    dann gute Besserung!
    Aber Miss Carson ist mir zu depressiv, ich hab noch voll meine Winterdepression, da kann ich sowas nicht gebrauchen.
    Was ich im Moment suche, als Kopie oder noch lesbares Buch, ist "The Hive and the Honeybee". Ich könnte es ja bei dadant bestellen, aber 39$ plus 18$ Versand ist mir dann doch etwas teuer...


    Wie sieht das denn überhaupt aus: wer hat Bücher doppelt oder würde sie verleihen, um sie für den Privatgebrauch zu kopieren oder zu scannen?


    Es gibt so viele Bücher, die ich noch gern lesen würde, die aber weder für Geld oder gute Worte irgendwo aufzutreiben sind. Und wenn der Verlag nicht mehr druckt, komme ich mit Privatkopien (nicht zum Verkauf!) doch kaum in Konflikt mit dem Urheberrecht, oder?

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • Hi Sabi(e)ne,


    die Carson ist mir momentan gerade recht. Die Depression hat mich auch, aber nicht nur wegen des Winters.
    Ich bekomme im Augenblick auch irgendwie nicht die Kurve.
    Es wird noch spannend; was Völkerverluste usw. angeht, kommt auch bei uns hier einiges zusammen. Ich persönlich rechne überschlägig auch mit 30-40%, wenigstens bei mir.
    Und es ist so, wie Lothar an anderer Stelle schon gesagt hatte, von meinen Jungvölkern, die milbenlos und gut eingefüttert in den Herbst gingen, lebt ein Teil schon nicht mehr.
    Und mit deinen ausgefallenen Literaturwünschen .... Tut mir leid, das ist mir zu Hardcore, dazu ist mein Englisch zu schlecht.

    Grüße an alle


    Michael



    -Denken ist wie googeln. Nur krasser-

  • Hallo, Michael,
    das ist kein Hardcore, mehr basic, aber gibt's auch auf Deutsch "Beute und Biene", aber auch vergriffen.
    Die wirklich ausgefallenen Sachen sind aus dem 19.Jahrhundert, aber da ist kein Drankommen mehr, höchstens, wenn man in der Nähe eines Instituts mit Archiv wohnt!
    Im übrigen hilft nur Lesen, um das Englisch zu polieren; auch wenn man am Anfang mit Wörterbuch dasitzen muß. Wenn man es in der Schule (lang,lang ist's her) hatte, erinnert man sich.
    Ich hatte statt Französisch nur Latein, das schlägt mir heute böse in die Hacken, weil es von vielen Büchern franz. Autoren keine Übersetzungen gibt...
    Wenn du mal was Nettes (bienenfrei) zur Ablenkung lesen willst, empfehle ich dir "Der Schockwellenreiter" von John Brunner. Er hatte schon vor dreißig Jahren die Idee des Computervirus und hat die Vernetzung wunderbar vorausgesehen.

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • Hallo Sabine,


    wozu suchst Du Literatur aus dem 19.Jh.?
    Hatte mich vor ein paar Monaten durch Großvaters Imkerbuch durchgearbeitet. Es ging um die Dzierzon-Imkerei. Man hatte gerade das Rähmchen entdeckt und die Italienerinnen wurden hoch gelobt. Interessant war, das es schon Magazine gab. Mir selbst haben die Schilderungen der Beobachtungen am Volk gefallen. Man hatte damals wohl mehr Muße, dies zu tun und war im Beobachten auch mehr geübt.


    Grüße, Thomas

  • Hallo, Thomas,
    reine Neugier und Langeweile...
    Ich bin krank, und mein Auto auch,d.h., ich komme noch nicht mal in die nächste Bücherei. Für jemand, der von morgens bis abends was Gedrucktes in Blickweite liegen hat, schon die Hölle :evil: 
    Ich kann doch nicht von morgens bis abends putzen... und die Rähmchen für die neue Saison sind auch schon fertig.
    Ich lese halt alles, und da ich meine eigenen Regalmeter schon auswendig kann, habe ich momentan ein kleines Problem.
    Der Baron von Berlepsch würde mich auch noch interessieren.

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • in der Tageszeitung, dass im Nachbarort einem Imker alle Völker mittels Chinaböller gesprengt wurden. Einige Zeilen darunter stand, dass ein 12 und ein 14 jähriger einen Igel angezündet haben.


    Ich finde, diese Art von Späßen, wenn man dies so bezeichnen will, gab es früher nicht.


    Meine Eltern waren von den Tieren mehr oder weniger als Kleinlandwirte abhängig, besonders die Bienen, waren im Gegensatz zu heute ein guter Zuverdienst.


    Diesen Bengels wünschte ich meine Kindheit mit vielen Entbehrungen, da hätten Sie dann auch Achtung vor der Kreatur.


    :evil::evil::evil::evil::evil::evil::evil:

  • @ sabine


    hallo,


    hive and honeybee von langstroth ist mir schon mal als pdf im web untergekommen. wie siehts aus mit copyright bei den alten büchern, ab
    wann darf man kopieren und weitergeben?


    fragt bernie

    Imkeranfänger, Start April 2006,
    Standort: Kongo Bavaria * 4 Völker auf Eigenbau Dadant mod. * Brutraumzargen bestehen sich aus 2 einzelne, verschraubte Halbzargen * Zargeneckverbindung
    --> "Verdeckt Nut - Feder" verschraubt und genagelt* Wandstärke: 22mm Fichte

  • Hallo Bernie,
    sicherlich darfst Du Dir eine "Arbeitskopie" machen.
    Der Verlag hat sicherlich Verständnis,
    das Du in einen so schwer zu beschaffenen Buch keine
    Anmerkungen, Notizen und Unterstreichungen machen möchtest.
    Erst recht, wenn es nicht Dein eigenes Buch ist :wink: .
    Viele Grüße
    Lothar

    Solange Menschen denken, das Tiere nichts fühlen,
    müssen Tiere fühlen, das Menschen nicht denken.