Wintervölkerverluste

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    Damit hier die Statistik am Ende stimmt, oute ich mich auch mal: Bei den 50% bin ich dabei, wobei meine Stichprobengröße von vier vermutlich nicht wirklich statistisch relevant sein dürfte. Beide eingegangenen Völker sind nach Rases Schema der Varroa geschuldet: kaum bzw. wirklich so gut wie keine tote Bienen, dafür noch unendlich viel Futter. Beide haben im Sommer eine AS-Behandlung mittels Schwammtuch 'genossen', waren dann Anfang Dezember beim Öffnen zwecks Ox-Träufeln schon leer.

    Die zehn identisch behandelten Völker meines Imkerpaten (wenige Meter weiter) leben alle noch...


    Viele Grüße

    Holger

  • Hier werden gerne mal die Dinge vermischt.

    Ja, die Imker die nie Verluste haben, aber immer auf der suche nach neuen Völkern sind, kennt man, sind aber nicht die Regel.

    Dann gibt es viele,.viele Imker die mit 20%'Verlust rechnen und meist ca 10% haben und dann trotzdem noch Völker abgeben können.

    Dabei ist auch mir klar, dass vielleicht 2020'es auch mich erwischen kann.

    Auch kennt man häufig, aber nicht immer, die Risikokandidaten.

    Die Völker die an der Grenze sind, die mit einen hohen Varroabefall aufgefallen sind etc. Dann gibt es aber auch die Überraschungen, die durch Futterabriss, Königinnenverlust, späte Räuberei usw im Winter das zeitliche segnen.

    So sehe ich bei sorgfältiger Einwinterung 10% als im Rahmen an. Ja, dann gibt es immer wieder Sonderfälle, wo auch sehr erfahrende Imker überrascht werden.


    So sehe ich Winterverlust bis ca. 20% im Durchschnitt als normal an.

    Auch der Anfänger kann schliesslich ein erhebliches an Ableger bilden und damit braucht man normalerweise in Deutschland keine Völker zu importieren, sondern nur Königinnen wenn man will. ;)


    Bei Imkern mit geringer Völkerzahl ist das bei den Einzelnen dann auch schnell mal 50 % oder mehr überschritten, über die breite Masse relativiert sich das dann wieder.

    Freier Imker

    Ohne Verein, DIB, Imkerverband und sonstigen Establishment

    Für Rassevielfalt.

  • Hallo ein Großimker aus dem Taunus schrieb in seiner Newsletter:"

    Da es sehr warm war, sind die Völker geflogen und wir konnten sehr leicht feststellen,

    welche Völker nicht überlebt haben.

    Wir haben aktuell einen Völkerverlust von 8,1 %.

    Das ist in Anbetracht dessen, was man von vielen Imkern hört, relativ gut."

    Bis bald

    Marcus

    48 Völker 32x Segeberger Hartpor 4x Einfachbeute , alle DN 1,5. 6xDadant US und 5x Zander und einmal Warre :O)

  • vielleicht hätte ich noch ein zweites mal eine AS Behandlung machen sollen. Ich hatte eine AS Behandlung Mitte August nach dem Schleudern gemacht. Werde wohl zukünftig 2x AS behandeln.

  • Es wäre doch gut wenn etwas mehr Info zu den Wasserstandsmeldungen dazu käme.

    Zb. Pampelmusenvolk, Traube Handballgroß, Traube Fußballballgroß usw.

    Reinigungsflug ja nein, Front bekac...t, Futterverbrauch, wieviel Totenfall in den Kisten, wieviel Milben auf dem Schieber in Zeitraum x, hab ich was vergessen?

    Von der stolzen Meldung 8/8 hat das eigene Ego nur was, hilft aber anderen nich wirklich, ausser in den Blues.

    LG

    Das, was du sicher weisst, hält dich vom Lernen ab.

  • vielleicht hätte ich noch ein zweites mal eine AS Behandlung machen sollen. Ich hatte eine AS Behandlung Mitte August nach dem Schleudern gemacht. Werde wohl zukünftig 2x AS behandeln.

    Gerade davon bin ich abgekommen. Eine 2. Behandlung mit AS im September zerstört meines Erachtens wieder das neu angelegte Brutnest nach der ersten AS Behandlung.

    Fazit: noch weniger Winterbienen.
    Im Moment wird mit 5 Tagen AS Ende Juli- Anfang August und Varroafall abhängiger Bedampfung im September und Dezember behandelt.

    In Zukunft wird standweise ausgewaschen und dann befallsabhängig behandelt.
    Isopropanol und EasyChecks stehen schon bereit.


    Zum Thema: 36 von 36 Völkern am leben.
    Keine Völker im Herbst vereinigt.

    Selbst die 4 micker Versuchsvölker leben noch munter. (2x Sammler von aufgelösten Begattungseinheiten und 2x Queenstores auf 5 Waben DNM und 3 Waben Dadant)

    Im Frühjahr wieder wird alles bis auf 14 Völker verkauft.

    Die Versuchsvölker werden wahrscheinlich zur Brutgenerierung genutzt werden.

    Steingarten ist Keingarten
    Für alle die, die kein Imker sind: gemeint ist Schottergarten, reimt sich aber nicht so prickelnd...

  • Zum Thema: 36 von 36 Völkern am leben.

    Keine Völker im Herbst vereinigt.

    Da sehe ich einen entscheidenden Grund für Verluste bei mir:

    Ich musste nach dem Abernten des Buchweizens meine Völkerzahl reduzieren.

    Da hab ich vereinigt, und damit den relativen Varroabefall drastisch erhöht.

    Diese Völker hätte ich besser kontrollieren und behandeln müssen.

    Bei diesen Völkern gibt's Ausfälle.

  • Gerade davon bin ich abgekommen. Eine 2. Behandlung mit AS im September zerstört meines Erachtens wieder das neu angelegte Brutnest nach der ersten AS Behandlung.

    Fazit: noch weniger Winterbienen.

    Da bin ich ganz deiner Meinung.:thumbup:

    Gruß Reinhard / Lehre mich die wunderbare Weisheit,daß ich mich irren kann.(Teresa v. Avila)

  • Gerade alle Stände abgefahren und mit Steinen sowie Gurte alles fest gemacht. Ab Sonntag soll es ja ungemütlich werden. Alle Völker waren aktiv, 37 von 37. Einige sehr stark vielleicht 10 Stück, weitere 20 würde ich als gut/stark einschätzen. Der Rest wird wohl ins Frühjahr kommen aber nicht der Bringer sein in Bezug auf Frühtracht. Einem sehr starken Volk habe ich mit Leerzage und Folie ca. 8 kg Futterteig geben müssen, die sind fleißig am Brüten. Überwintern alle auf einer Zarge und wogen Mitte/Ende Oktober zwischen 28-30 kg in Segeberger Styroporbeuten. Ich bin gespannt auf März/April.

  • Meine Quote: 11/11. 4 Völker sehr stark (die haben natürlich auch sehr viel Futter verbraucht), 1 etwas kleiner, der Rest ganz normal durchschnittlich. Das Futter muss man momentan echt im Blick haben.

    11 Völker (Carnica) auf DNM 1,5 mit Schied (Segeberger) im schönen Hochsauerland

  • Meine Quote momentan 18 von 18.

    Ein Volk schwach, das war eine Brutscheune von der TBE. Da hatte ich möglicherweise nicht alles mit Ox erwischt oder die haben sich eine gute Dosis von außerhalb geholt.

    Die fielen im Herbst dann direkt bei der Windelkontrolle auf. Die sofortige Behandlung kam dann wohl doch etwas spät.

    Auch sind 2 Ableger im 6-Waben-Kasten noch gut dabei.

    Jetzt heisst es Augen auf und Futter im Blick behalten.

  • So, wir haben Heute die Völker durch die Folie bei vollem Flug der Bienen kontrolliert,.da wir eh die Sturmsicherung für Morgen machen musten.

    Dabei wurde nur der Deckel abgehoben und durch die Folie geschaut.


    Imker I 24 Völker davon eins sehr schwach

    Imker II 20 Völker davon eins Ade

    Imker III 1 Volk


    Das Ergebnis täuscht insofern, da im Herbst Imker II 7 Völker verloren hat und Imker III eins. Imker I ist natürlich der "Anfänger" von uns. Das verstorbene Volk viel nur dadurch auf, dass keine Bienen mit Pollen am Flugbrett zu sehen waren.

    Die vollen Futterwaben im innern wurden geplündert. Die toten Bienen hingen auf den Waben, so dass auch der Boden nicht voller tote Bienen war.

    Aus dem Stockbuch ergab sich, dass die Bienen schlecht das Futter abgenommen haben und im Juli umgeweiselt hatte. Es ist davon auszugehen, dass die neue Königin unzureichend begattet war und es keine oder zu wenig Winterbienen gab.

    Auch befanden sich noch Drohnen unter den Toten.

    Mit der Diagnose können wir natürlich voll daneben liegen, da das Stockbuch auch Eier verzeichnet hatte. An dem Ergebnis können wir eh nichts ändern.

    Die Bienen an einem Stand sassen alle in einem blühenden Haselnussstrach.

    Die zwei blühenden Haselnusssträucher neben den Bienenstöcken wurden vollkommen ignoriert sowie die blühende Kätzchenweide. Die Schneeglöckchen blühen in voller Pracht und Forsythie zeigt ebenfalls gelbe Blüten.

    Irgendwie war das Heute für Februar voll daneben.

    Freier Imker

    Ohne Verein, DIB, Imkerverband und sonstigen Establishment

    Für Rassevielfalt.