Durchlenzung beginnt

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    Hallo,


    heute musste ich bei einem Volk feststellen, dass ich morgen sofort eine Futterwabe einhängen muss und die anderen Völker kontrollieren muss.


    Das heißt: auf Grund des recht milden Winters haben die durchgebrütet und man sollte das Futter im Auge haben.


    Gruß

    Werner

  • Hallo Werner. Wie hast du den Futter Bedarf festgestellt? Gewogen, Bienen unter der Folie, Durchsicht, anderes?


    Ich frage, weil ich letzte Woche mit einer IR Kamera meine Völker angeschaut habe. Einige saßen ganz oben. Ich habe dann rein geschaut und 3 Völker waren bereits direkt unter der Folie. Da bekam ich erst etwas Panik. Beim wiegen zeigte sich aber das die noch 38 kg wiegen, genug für nen 2 Zarger.

  • Gleiches hier, durchgebrütet und gut Futter verbraucht. Leider heute bereits ein Volk tot aufgefunden. Hatte heute leichten Flug, für Januar extrem große Völker und agil sind sie in der Beute auch.

  • Hallo Werner,


    vielen Dank für den Hinweis. Das ist viel wert. Ansonsten hätte ich die Kisten bis März/April komplett in Ruhe gelassen.


    Da werde ich morgen mal wiegen.


    VG Manuel

    Derzeit neun Völker in DNM 1,0 Holzbeuten.

  • Auf keinen Fall so lange warten, spätestens ab Februar sollte das Gewicht kontrolliert werden!

  • Alles klar. Vielen Dank für den Hinweis. Ich imkere seit 2017. In den Vorjahren habe ich es immer so gemacht, dass ich Mitte Juli abgeschleudert habe. Dann habe ich im Zweiwochen-Rhythmus jeweils 2,5 Kg Apiinvert gegeben und ab Ende August 14Kg Apiinvert gefüttert. Mit den knapp 22 Kg Futter war ich anscheinend trotz Blindflug duch Nichtkontrolle recht gut gefahren.

    Derzeit neun Völker in DNM 1,0 Holzbeuten.

  • Moin,

    hab gestern gerade mal wieder etwas für meine Statistik gemacht und bei den Stockwaagenvölker das Gewicht notiert und den Verbraucht errechnet.

    Da ich mir ziemlich sicher bin/war, dass die Völker bereits wieder brüten und bei dem milden Wetter auch einige Völker bereist wieder am fliegen waren , befürchtete ich einen erhöhten Verbrauch.

    Bisher hat er sich allerdings in Grenzen gehalten:

    Von Mitte Oktober bis Mitte Dezember Knapp 1kg Verbauch pro Monat. Der ist im letzten Monat auch nur bei einem (oder zwei?) Völkern auf 1,5-2,5kg gestiegen. Genaue Werte kann ich heute Abend noch mal nachreichen.

    Unterm Strich sollten 2 Monate (Winter) also noch kein Problem darstellen.

    Grüße aus HH Andreas


    Man kann sich den ganzen Tag aufregen :evil: ------- Ist aber nicht verpflichtet dazu :cool:

  • Von oben reingeschaut und außer Bienen nichts gesehen.

    Zur Verdeutlichung: Wenn die Bienen schon oben sitzen, dann ist auch ohne Wiegen klar, das der Futtervorrat knapp geworden ist, denn es zeigt: Der Futterkranz ist leergefressen, jedenfalls dort, wo die Bienen sitzen. Ob dort, wo sie nicht sitzen, noch Futter ist, zeigt das Wiegen.

  • Es kann auch sein, dass Futter um getragen wird und es deshalb so wirkt als wäre der Kasten voll Bienen. Das relativiert sich bei kälteren Temperaturen, wenn die Traube wieder gebildet hat. Ein genaues Ergebnis

    zeigt das Wiegen.

    Der Pessimist ist ein Optimist, der aus seinen Erfahrungen gelernt hat.

  • Zur Verdeutlichung: Wenn die Bienen schon oben sitzen, dann ist auch ohne Wiegen klar, das der Futtervorrat knapp geworden ist, denn es zeigt: Der Futterkranz ist leergefressen, jedenfalls dort, wo die Bienen sitzen. Ob dort, wo sie nicht sitzen, noch Futter ist, zeigt das Wiegen.

    ribes , wie würdest du das beurteilen. Ja, sie sitzen ganz oben, also das Futter ist da wo sie sitzen leergefressen. Wiegen zeigt aber das sie noch ca. 15kg haben. Siehst du das als kritisch das sie abreißen oder aus sonst einem Grund?

    In meinem Verein sagen sie es wäre kein Problem. Ich bin etwas nervös.

    Wer Kinder hat, hat die Kontrolle über sein Leben verloren.

  • Es kann auch sein, dass Futter um getragen wird und

    Sorry, und wieder muss man es lesen und langsam fange ich an zu widersprechen. Generelles Umtragen, also Verdünnen/Aufbereiten dann Umtragen und wieder in die Zelle Einlagern und anschließend Verdicken gibt es NUR bei Räuberei. Das ist nämlich mit großen Verlusten verbunden. So unökonomisch sind die Bienen nicht bei Verwertung des eigenen Futters.

    Sie schlagen sich die Honigblasen voll und kehren zum Wintersitz zurück, den sie grad nicht verlassen wollen/können. Wenn sie wieder zurück kommen auf die teilweise geleerten Zellen haben diese in der Zwischenzeit Wasser gezogen. So einfach ist das.