Met gärt nicht - was tun?

  • Hi,


    wir produzieren auch jedes Jahr eigenen Met. ( auch für den Verkauf )


    Hierbei nutzen wir nur Honig, Wasser und Portweinhefe ( Trockenhefe ).


    Zuerst setzen wir einen Gärstarter mit einer etwas dünneren Mischung an,


    wenn diese gut gärt, kommt sie langsam zu der restlichen Mischung.


    Für 100l Met verbrauchen wir ca. 35 - 40 KG Honig.


    Wenn der Ansatz durchgegoren ist, wird mit Honig abgeschmeckt, der Met


    steril gefiltert und dann abgefüllt. Noch besser wäre es, wenn der Met vor dem Abfüllen


    noch 3 - 4 Monate im Fass lagern würde. Wir kommen meistens auf ca. 13 - 15% Alkohol.


    Gruss Joachim

  • Hallo Rex,

    Mit der Flüssighefe ist das so eine Sache. Ich hatte schon Ansätze, wo ich die doppelte Menge nehmen musste. Da gibt es scheinbar grosse Schwankungen.

    Seit ich Gefriergetrocknete Hefe nehme habe ich keine Probleme mehr. Sichtbarer Gärstart nach spätestens 12h.

    Am besten nochmal erwärmen und mit neuer Hefe starten.

    Oder wenn schon Flüssig: Doppelte Menge nehmen.

    Kopf hoch das klappt schon.

    Mit sonnigen grüssen

    Michael

  • hat denn dein Gärstarter funktioniert?

    Da sollte sich schon ordentlich was tun bevor du das in den Ansatz kippst.

    Ich vermute, die Hefe war schon tot..

    Hast dann eigentlich Glück, wenn in den zwei Monaten nichts passiert ist, auch keine wilde Gärung, kein Schimmel oder so.

    Ist zum Wegschütten viel zu schade, mit neuem Starter neuer Anfang.

    Trockenhefen.

    Wenn du glaubst, das du das mit der Säure übertrieben hast, dann einfach messen, evtl. das Ganze verdünnen.

    Und etwas wärmer stellen, und dich am Blub-blub-blub freuen....

    Empfehle ebenfalls das Fruchtweinforum bzw. Honigweinkeller,de

  • Hallo,


    Vor der Met bereitung hilft es auch immer sich mal hier im Forum mit der Suchfunktion auseinanderzusetzen, da kommen dann auch ganz interessante Sache zu Tage, die im "Gesamtprozess" Metbereitung unterstützen können:


    z.B.:


    "Met selbst herstellen ..."

    LINK


    "Met nach Bruder Adam"

    LINK


    "Alkoholgehalt im Met ...."

    LINK


    u.v.w.m.

    z.B. wenn man hier im ImkerForum reinschaut in das Register:

    "Produkte aus dem Bienenvolk > Weiterverarbeitung der Bienenprodukte"

    LINK


    Gruß

    der Bienen

    Knecht

    Aus der Übertreibung der Warnungen,
    ist die Unterschätzung der Realität geworden.

  • Moin,


    Ich habe heute wieder Met angesetzt, 5Kg Honig mit 9,5l Wasser, Zitronensäure, Nährsalze, rehydrierte Reinzuchttrockenhefe (Portwein).


    Bereits vier Stunden nach dem Ansetzen ist die Gärung im Gärspund zu beobachten, spätestens übermorgen wird es im Keller wohl überall nach jungem Wein riechen - meine Königin ist schon begeistert 8o


    Beste Grüße


    Peter

  • Ich hab mit Dr Oetker Trockenhefe sehr gute Erfahrungen gemacht (Darf ich den Namen hier nennen?) Gärt allerdings bis 17 %.

    12er DNM im Warmbau, ab 2021 10er DD

  • Habe es einmal mit Burgunder-Hefe vom Dehner gekauft, was ok war, und beim zweiten Mal in der elektronischen Bucht spezielle Methefe (Ergebnis laut Vinometer 15% Alkohol, was für manche schon zu stark ist). Bei der steht aber was von 5-8 Tagen, nicht zwei Monaten, Gärdauer. Die Hefe braucht nur etwas so lange bis sie den Zucker verdaut hat und stirbt danach ab. Wenn man den Bodensatz dann nicht abzieht, fängt er an sich zu zersetzen und das trübt den Geschmack.


    Dabei habe ich auch einen Gärstarter aus 1l natürtrüben Apfelsaft verwendet der 3-4 Tage gären durfte.

  • Ja, das sind Nährstoffe und Partikel an denen sich die Hefe anheften kann. Darauf achten, dass er ohne Konservierungsmittel ist.

    12er DNM im Warmbau, ab 2021 10er DD

  • Beitrag von Pinky69 ()

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