Maus im Bienenstock

  • HI.Wir haben erst letztes Jahr mit der Imkerei begonnen und nun haben wir eine Maus im Bienenstock, die man von außen nagen hört.Am Flugloch liegen schon halbe Bienen.Leider können wir die Maus nicht eingach suchen und herausnehmen, da es bei uns schneit und sich die Temperatur unter 0°C befindet. Was können wir tun???


    Danke im Voraus! MFG Daniel Wiebe

  • Hallo Daniel,


    herzlichen Glückwunsch, die Maus darfst Du behalten, sie gehört Dir. :)
    Aber ernstlich.
    Wenn Du Magazine oder Tröge hast, kannst Du die ruhig mal auseinander nehmen, die Maus ist eh im unteren Teil (Zarge).
    Meist wird sie durch dein Eingreifen die ihr Heil in der Flucht suchen. Du mußt dann nur ein Mäusegitter anbringen, fertig. Aber denk auch an die Nachbarvölker !!!

    Grüße an alle


    Michael



    -Denken ist wie googeln. Nur krasser-

  • Daniel Wiebe schrieb:

    HI.Wir haben erst letztes Jahr mit der Imkerei begonnen und nun haben wir eine Maus im Bienenstock, . Was können wir tun???
    Danke im Voraus! MFG Daniel Wiebe


    Hallo Daniel,
    der Michael hat dir schon den passenden Rat gegeben, trotzdem noch einer von mir. Im Winter gehören die Flugschlitze mittels Einlegekeil auf 8 mm verkleinert, was über die 8 mm geht, kann sich eine Spitzmaus einzwängen. Im Herbst ist es eine der Arbeiten des Imkers Mäusefallen oder Gifte aufzustellen, denn wenn die Felder abgeerntet sind (Oktober) suchen sich die Mäuse ihr Winterquartier und so ein Bienestock ist für sie was anlockendes.

  • Ich hol das hier mal wieder rauf.

    In einem Volk den Keil vergessen gehabt - war grad dran um die letzten Bodenschieber rein zu machen, schaut mich aus einem Flugloch ne Maus an.


    Der ganze Boden voll großer Wachsstücke, auf dem Schieber Bienen extremitäten.


    Hab jetzt n Brettchen reingeschoben, welches nach außen übersteht und auf dieses außerhalb eine Falle gestellt. Die Maus interessiert sich zwar für die kleinen Stücke Honigwaffel die ich als Spur lege, aber für das Stück auf der Falle außerhalb nicht.


    Geht die Maus von selber garnichtmehr aus dem Volk raus?


    Wenn doch könnte man ja so eine ‚One Way Ticket‘-Falle davor bauen. Wenn sie da raus ist dann den Keil rein.


    Irgendwelche Tips?

    Einer von den Drei 19-jährigen Jungimkern! ... Instagram mit tollen Bildern: (Auch ohne Account) Klick :)

    Unsere Völker erzeugen ca. 1t Honig pro Volk pro Jahr, machmal auch pro Tracht.

  • Hallo,

    wir haben 2 Katzen und eine Katzenklappe. Dadurch leider ab und an mal eine Maus im Haus - juhu... Wir fangen die immer mit einem Klecks Nutella in einer Lebendfalle - dauert nur ein paar Stunden dann ist die Maus in der Falle. Das Nutella steht seit Jahren alleine für diesen Zweck in der Speisekammer.


    Wenn man jetzt die Winterbehandlung mittels Oxalsäure (Verdampfung) macht, würde die Maus dann nicht gleich das Weite suchen? Ich hatte bei einem Volk das Flugloch nur mit Schaumgummi eingeengt da ich keinen Fluglochkeil zur Hand hatte. Ich schaue eigentlich mindestens wöchentlich mal bei den Völkern vorbei. Als ich dann gestern zur Winterbehandlung da war lag der Schaumgummi vor der Beute - am Gitterboden konnte man ein paar zerfledderte Bienen sehen -> Maus? Hab dann mit Oxalsäuredampf behandelt und bin davon ausgegangen dass die dann das Weite sucht sofern sie noch in der Kiste ist... Hab dann daheim auch gleich einen Fluglochkeil gebaut und jetzt hat diese Beute auch einen Keil. Ich hoffe mal meine Annahme war richtig, nicht dass ich die Maus in der Kiste eingeschlossen habe...

  • Warum holst du die Maus nicht einfach raus? Ich hatte schon Mäuse in Bienenvölkern, die haben sich einfach auf dem Gitterboden ein kuscheliges Nest gebaut. Also Zarge hoch und Boden tauschen.

    Oder, falls sie das Nest zwischen den Waben haben sollte, halt Durchsicht machen, bis die Maus raus ist. (Ich würde auch in diesem Fall die Zarge vom Beutenboden wegnehmen, dann Waben ziehen bis die Maus raufällt. Wenn sie sich festklammert, dann nachhelfen.)


    Was für eine Maus ist das überhaupt? Hausmaus, Waldmaus, Rötelmaus, Brandmaus...? Normalerweise leben echte Mäuse auch nicht alleine, schon gar nicht im Winter.


    Grüße,

    Robert

  • Hallo,


    vielen Dank für die Hilfe.

    Wenn ich mir die Bilder so ansehe würde ich sagen dass es eine Hausmaus ist.


    Ja durchsicht wäre das einfachste... Aber bei -2 Grad? Nää...

    Am Donnerstag solls hier 8 grad bekommen. wäre das warm genug?

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  • Naja, 8°C sollten reichen. Immer noch besser für das Volk, als wenn die Maus drinn bleibt und das Volk weiter stört.

    Musst halt mal bisschen Gefühl an den Tag legen. Stell dir vor es ist deine Maus:D:D 

    Augen zu und durch.

  • vielen Dank für die Hilfe.

    Wenn ich mir die Bilder so ansehe würde ich sagen dass es eine Hausmaus ist.


    Ja durchsicht wäre das einfachste... Aber bei -2 Grad? Nää...

    Am Donnerstag solls hier 8 grad bekommen. wäre das warm genug?

    Ich sehe keine Bilder.


    Eine Maus stört die Bienen auch. Und erstmal würde ich davon ausgehen, dass die Maus bzw. die Mäuse ihr Nest auf dem Boden haben. Boden tauschen würde ich auch bei -10°C, wenn dafür die Störung durch die Maus beseitigt wird.


    Zur Falle: Nutella ist tatsächlich ein universell sehr wirksamer Köder. Erdnussbutter soll auch prima sein. Ich habe mal festgestellt, dass Räuchermakrele für Hausmäuse unwiderstehlich zu sein scheint.

    Es gibt viele Fallentypen, welchen hast du? Wichtig beim Fallenstellen ist, dass die Maus sich sicher fühlt. Also sollte sie 'Deckung' haben, Ein Brett über der Falle kann manchmal etwas bringen.

    Ich mochte immer die Lebendfalle, die aus einem Rohr mit viereckigem Querschnitt besteht, mit einem Knick in der Mitte (meine war, glaube ich, von Neudorff). Inzwischen benutze ich lieber diese 'Stahlblechschachteln' mit Sichtfenster im Deckel. Möglicherweise sind die aber bei Minustemperaturen für Mäuse nicht so attraktiv, habe ich nicht probiert.

    Bei Totschlagfallen bevorzuge ich die moderneren Kunststofffallen, die man mit einer Hand aufstellen kann, gegenüber den klassischen aus Holz, die in der Aufstellung sehr viel mehr Fingerspitzengefühl erfordern (und einem trotzdem oft auf eben diese Finger hauen).


    Bei den aktuellen Temperaturen könnte evtl. auch Wärme eine Lockwirkung haben (angewärmter Stein, 'Wärmflasche', etc.), vielleicht könnte man sie damit (in Verbindung mit Nahrung) auch zum Übersiedeln in eine andere, vor das Flugloch gestellte Box bewegen. Sowas habe ich aber noch nicht getestet.


    Grüße,

    Robert

  • Zarge ankippen, wenn sie aufm Biden ist läuft sie meist von alleine Raus, dann Nestreste Entfernen und Keil rein, sonst Waben ziehen, bei 0 Grad auch nicht das Problem, wenn du von unten rein guckst weist du ja schon welche Wabe wichtig ist und Ziehst dann nur die zwei drei wichtigen Waben.

    Da hast du das Volk dann ja nach zwei min wieder zu.

  • Danke hornet,

    ich habe es leider übersehen, dass wir uns im falschen Forum befanden. :(

    Ich denke Dezember passt.

    Gruß Eisvogel

    Man tut was man kann, hieß es früher. Heute glauben alle sie müssen tun was sie nicht können. P. Sloterdijk