Unsere Varroakonzepte in Zeiten des Klimawandels - tut sich da was?

  • da ist mir eine Zuchtgruppe mit breiterer Genbasis, die nicht einmal geschlossen ist, lieber - das ist vielversprechender!

    Ich meinte mit "Selektion der Teilnehmer" nicht die Bienenherkünfte, sondern die humanoiden Teilnehmer am Zuchtprogramm :-)

    (nur zur Sicherheit, falls ich mich da missverständlich ausgedrückt haben sollte)


    Ansonsten habe ich eine Frage an anwesende Carnica-Züchter:

    Wenn ich als Carnica Züchter eine 100% tipptopp VSH/SMR Königin habe, mit bekannter Herkunft, aber dann stimmt der Cubitalindex nicht - fällt die durch die Körung?

  • Sicher doch;)

    Nee, die suchen und selektieren auch,

    sondern die humanoiden Teilnehmer am Zuchtprogramm

    Die machen ja was die können, aber ob da messbares UND reproduzierbares vorhanden ist, keine Ahnung. Die gehen halt anders an das Problem ran?.

    Mit der Buckfast gehts einfacher......:) wir messen da schooon was., das auch hilft.

    Gold findest du ja auch nur im Geröll.

    Das es irgendwann zu hohem Prozentsatz klappt zeigt ja die USDA, leider wollen offenbar die Amerikanischen Vermehrer (noch?)nicht so richtig........ ist halt nicht einfach.

    Das, was du sicher weisst, hält dich vom Lernen ab.

    sine missione

  • Hallo


    dann ist es keine Carnica :(

    (entweder beim besamen geschlampt oder ein Drohn auf die Insel geflogen)


    Aber der Fall wird nicht eintreten, bzw ist wie ein Sechser im Lotto,

    da die Paarungen überwiegend sicher sind,
    sprich Insel oder Besamung


    Von daher ist es weit hergeholt, und auch wenn es viele anders sehen, unser Genpool ist groß genug und so wie es aussieht sind alle Eigenschaften vorhanden, die AGT macht hier sehr gute Fortschritte. Auch hier laufen Völker mit nur einer Behandlung oder auch mal keine.


    Die Erbfestigkeit ist die Herausforderung, wie lange das dauert wird sich zeigen, es ist ein langer Weg.


    Die Grabenkämpfe, wer hat die bessere Biene, bringen uns nicht weiter. Egal ob offener oder geschlossener Genpool, nach einer Paarung sind viele Erbanlagen weg, Zucht ist immer ein Suchen und das ist bei allen gleich.


    Gruß Uwe

  • Ansonsten habe ich eine Frage an anwesende Carnica-Züchter:

    Wenn ich als Carnica Züchter eine 100% tipptopp VSH/SMR Königin habe, mit bekannter Herkunft, aber dann stimmt der Cubitalindex nicht - fällt die durch die Körung?

    Soviel ich weiss, ist der Cubitalindex immer noch das massgebliche Kriterium und wenn man da durchfällt, ist die Königin keine reine C und weg vom Fenster. Langsam werden wohl Gendatenbanken aufgebaut.

    Die Grabenkämpfe, wer hat die bessere Biene, bringen uns nicht weiter. Egal ob offener oder geschlossener Genpool, nach einer Paarung sind viele Erbanlagen weg, Zucht ist immer ein Suchen und das ist bei allen gleich.


    Gruß Uwe

    Mein Post hat sich zeitlich überschnitten, sonst hätte ich mir den gespart.

    Es ist doch sicher kein "Grabenkampf" wenn man erwähnt, dass es sich bei den C um einen verhältnismässig geschlossenen Genpool handelt. Der momentan zwar noch keinerlei Problem darstellt, aber man ist sich ja wohl der Problematik bewusst. (Verkaufseinschränkung in gewisse Länder mit anderen Stämmen).

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Rainfarn ()

  • Die Grabenkämpfe, wer hat die bessere Biene, bringen uns nicht weiter.

    Stimmt! Auch wenns , sorry so aussieht, war keine Absicht, Ich freue mich sehr über JEDES Volk, was nicht Beschüttet werden muß. Hart Drannbleiben!

    Ich hab keine Berührungsangst vor guten C-Bienen

    Das, was du sicher weisst, hält dich vom Lernen ab.

    sine missione

  • rall0r Ja, nach meinem aktuellen Stand basiert die Körung nach wie vor auf morphometrischen Daten.


    Aber wenn die Mutter eine reine C mit Abstammung ist und nur die Töchter aus der Art fallen. (z.B. weil du mit VSH Buckfast angepaart hast) kannst du problemlos auf die Drohnen dieses Volks zurückgreifen. Bei ausgezählten 100% VSH hat die Mutter auf jeden Fall auch schon einen Teil der Eigenschaften mitgebracht und das kannst du über die Drohnen für die weitere Zucht nutzen.


    Und wenn die Situation tatsächlich ist, wie hier beschrieben, klappt das danach auch wieder mit der Körung.


    Gruß
    Ludger

  • on daher ist es weit hergeholt, und auch wenn es viele anders sehen, unser Genpool ist groß genug und so wie es aussieht sind alle Eigenschaften vorhanden, die AGT macht hier sehr gute Fortschritte.

    Dann ist ja gut - danke für die Info. Viel Erfolg für Euer Bemühen!

    Die Erbfestigkeit ist die Herausforderung, wie lange das dauert wird sich zeigen, es ist ein langer Weg.

    Ja, stimmt :-) - daran müssen wir alle noch längert arbeiten....

    Die Grabenkämpfe, wer hat die bessere Biene, bringen uns nicht weiter. Egal ob offener oder geschlossener Genpool, nach einer Paarung sind viele Erbanlagen weg, Zucht ist immer ein Suchen und das ist bei allen gleich.

    So hatte ich das nicht gemeint, wie ich schon angedeutet habe, habe ich nichts gegen C-Bienen... - wegen mir gibt es keine Grabenkämpfe.

  • Ohne Beitritt zur AGT und Zahlung der Gebühr läuft da erst mal gar nix. Und dann wäre da noch die Sache mit dem geschlossenen Genpool..;-))

    Ach ja, Zuchtkurs und Registrierung nicht vergessen. Soviel zum Thema"jeder interessierte Imker".

    Umsonst gibts die Toleranz nicht...

    Natürlich muß ich beitreten, na und?

    Als Prüfbetrieb brauch ich keinen Zuchtkurs etc.

    Die jährliche Gebühr entspricht in etwa dem Gegenwert einer 550ml Flasche Varromed, wenn man diesem im Angebot erwischt;)

    Ansonsten sollte man mindestens 8 Völker an einem Stand haben, sich für die Thematik interessieren und den ersten Schritt machen.

    Anrufen>Anmelden

  • Der erste Schritt ist nicht die Ameldung bei der Agt, sondern der Zuchtkurs.

    Ob man sich danach registrieren lässt, um auch Beebreed zu nutzen, sei mal dahingestellt, wäre in dem Zusammenhang aber nur logisch. Aktive Mitarbeit und zumindest Grundkenntnisse in der Zucht. Alleine mit dem Prüfkriterienkatalog und der Mindestvölkerzahl kommt man da nicht weit.

    Keiner der Agtler, die ich kenne, würde seine Reinzuchtkö´s im Ringtausch einem Imker ohne Background anvertrauen, nur weil er bei der Agt angemeldet ist und 8 Völker hat. Im Rahmen einer Zuchtgemeinschaft mit anderen Züchtern, sieht dass evtl anders aus.

  • Was man aber immer machen kann: Sich bei einer der VSH Gruppen als Auszählhelfer anzubieten. Dort werden immer Leute gesucht, die bereit sind anzupacken, wenn es im August an die Auswertung der infizierten Einheiten geht.


    Und da knüpft man dann auch Kontakte und lernt sich kennen. Und dann ist der Weg auch nicht so weit, selber aktiv in die Zucht einzusteigen.


    Aber eine Hospitation im Rahmen des Auszählens zeigt schon ganz gut, ob man etwas mit dem Thema anfangen kann.


  • Der erste Schritt ist nicht die Ameldung bei der Agt, sondern der Zuchtkurs.

    Ob man sich danach registrieren lässt, um auch Beebreed zu nutzen, sei mal dahingestellt, wäre in dem Zusammenhang aber nur logisch. Aktive Mitarbeit und zumindest Grundkenntnisse in der Zucht. Alleine mit dem Prüfkriterienkatalog und der Mindestvölkerzahl kommt man da nicht weit.

    Keiner der Agtler, die ich kenne, würde seine Reinzuchtkö´s im Ringtausch einem Imker ohne Background anvertrauen, nur weil er bei der Agt angemeldet ist und 8 Völker hat. Im Rahmen einer Zuchtgemeinschaft mit anderen Züchtern, sieht dass evtl anders aus.

    Ich bin da zwar anders informiert, aber egal.

    Letztlich geht es hier nicht darum, wer mitspielen darf und wer die Auswechselbank drückt. Wichtig ist, das angepfiffen ist, dass es Leute gibt die die Richtung erkannt, und das Problem in Angriff genommen haben.

    Den Standpunkt der Züchter kann ich nachvollziehen.

    Ich persönlich würde mich wahrscheinlich dort erstmal vorstellen oder einige Königinnen erwerben, um auf diese Weise das Projekt zu unterstützen.