Beutensystem-Auswahl - Dadant 10 / Kompatibles System - ich bin enttäuscht....

  • Werbung

    Die man allerdings nicht annähernd einschätzen kann, wenn man beginnt. Was einem am Anfang wichtig zu sein scheint, wird später in der Bedeutungslosigkeit versinken, so zumindest meine Erfahrung.


    Liebe Grüße Bernd.

    Pushen wir uns nicht an den Stöckchen dieser Welt, bewegen wir Baumstämme, auf denen wir stehen.

  • Lass einfach die Finger von Dadant.

    Es gibt hier einfach zu viele Richtungen, Meinungen und Methoden.

    Es hat seinen Grund,.warum noch nicht mal 10% der Imker und von denen meist Berufsimker Dadant verwenden.

    Bei Segebergern kannst du überall die Beuten kaufen. Die passen immer und der Wiederverkauf ist immer gewährleistet. Ähnliches gilt für gebräuchliche Zandersysteme. Dabei ist es egal ob Holz oder Styropor. Aber hier gilt auch:

    Finger weg vom all zu exotischen.

    Jedenfalls besser als teures Heizmaterial, da es anschliessend keiner haben will.

    Auch ist die Teileversorgung meist gesichert. Es gibt nichts schlimmeres, wenn man an die dringend benötigten Materialien nicht kommt.

    Freier Imker

    Ohne Verein, DIB, Imkerverband und sonstigen Establishment

    Für Rassevielfalt.

  • :D

    Diese 10 Prozent wie du sagst haben wohl die meisten Völker, da fast alle Berufsimker mit Dadant bzw Großwaben arbeiten. Das wird wohl seinen Grund haben und was für Berufsimker gut ist wird im Hobbybereich sicher nicht schlecht sein.

  • Hihi,

    Und schon springt die Dadant Fraktion über das selbe .....


    Die Wahrheit kam ja nicht von mir und Respekt vor den Leuten, die sich noch trauen das auch auszusprechen. Die Schilderung über die nicht passenden Dadant Komponenten kommt mir nicht fremd vor und ist ein Dilemma was nicht weg zu diskutieren ist.


    Nicht jeder Hobbyimker kann und will sich die Beuten selber bauen und gerade Anfängern fehlt das nötige Wissen dazu.


    Ich denke mal da sitzt der Frust tief, dass die breite Masse erkannt hat, dass eben Dadant eben mit vielen Nachteilen gesegnet ist, die gerade den Hobbyimker treffen.


    Ferner haben die meisten Berufsimker hier in der Gegend eben kein Dadant.

    Freier Imker

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    Für Rassevielfalt.

  • Wenn ich noch mal mit der Imkerei anfangen würde, nur mit Beratung von Bienenede. Oder alternativ mit dem Bienenkorb. Aber vielleicht fing er dann mit einer Diskussion an, dass der Kuhdung von Schwarzbunten sein muss, derselbe von Simmentalern oder Franken aber Scheisse ist.


    Gruss

    Ulrich

  • Mal mein Senf:

    Altimker und Berufsimker in allen Ehren - ich liebe Ihre Meinungen, ich tausche mich gerne aus - es sind ja meine Lehrmeister!


    Nur wenns drum geht auf Jahre zig Tausend Euro in Kisten zu investieren, orientiere ich mich nicht daran was "alle" machen oder was die großen machen etc...

    "Alle" beinhaltet eben viele Leute die Ihre Systementscheidung vor mehr als 20 Jahren getroffen haben. Und grade bei einer Berufsimkerei kann ich mir vorstellen, das es schwer ist mal den ganzen Betrieb auf neue Kisten umzustellen - macht man mal nicht eben nebenbei.

    Ich habe auch nicht den Anspruch, das das System welches ich heute wähle in 20 oder 30 Jahren noch aktuell ist.


    Ich schaue mir an was es gibt, was ich damit machen will und ziehe für mich meine eigenen Schlüsse.


    Wenn ihr wollt kann ich gerne meine Beweggründe und Entscheidungsbasis hier ausbreiten.

  • Und grade bei einer Berufsimkerei kann ich mir vorstellen, das es schwer ist mal den ganzen Betrieb auf neue Kisten umzustellen - macht man mal nicht eben nebenbei.

    Hier würde ich vermuten, dass es genau andersrum ist. Jeder Handgriff der in Saison gespart wird bringt bares Geld, weil mehr Völker betreut werden können und führt zu einer schnellen Amortisierung der Kosten. Ich denke Berufsimker sind daher deutlich eher wechselwillig als der Hobbyimker, wenn sie einen entsprechenden Vorteil erkennen. Vlt kann ja einer der Profis was dazu sagen?

  • Einen wunderschönen guten Morgen an diesem wunderschönen trüben,kalten guten Morgen :-9


    Damals, als ich angefangen habe mit meiner Imkerei,ohh Mann schoooon ssssooooooo lange her (1983) wurde ich als Spinerin und dumme Frau abgetan.

    Ich habe schon immer Dadant mod. nach Ries und habe den ganzen Wirrwar bei Zander( nach Weiß, nach Erlangen, 9 Waben-10 Waben, kurze Ohren, lange Ohren u.s.w. :-( ) mit erlebt b.z.w. gesehen.

    Die Imker haben immer gesagt, das hier im Bay. Wald nicht mit so einer Kiste geimkert werden kann.

    Ich blieb auf meinem Weg und heute verkaufen Wir fast nur noch Dadantableger/Völker.

    Die Zandervölker, die ich damals angeschafft habe um den Imker hier zu bedienen, sind weitgehenst umsonst.

    Es wurde letztes Jahr nur 1 Za.ableger verkauft. Der Rest war Dadant.

    Zander ist das schlechteste Maß (in meinen Augen) das es gibt.

    Da ist DN ja fast noch besser.

    Zander ist zu flach, die Bienen können bei einer einräumigen Überwinterung keine richtige Traube bilden, eine Zweiräumige Führung ist wiederum zu groß und hoch.

    Die Honigräume zu schwer und zu schlecht zu tragen, brauche dafür immer einen Schubkassen, da ich Sie so nicht richtig tragen kann.

    Dr ganze Schlamassel mit den verschieden Da-maßen ist nur hausgemacht.

    Alle Verkäufer wolen ,das der Imker nur Ihre Kisten/Rähmchen u.s.w. nimmt und verändern die Kisten und Rähmchen, so das von einem andren Hersteller ,alles nicht mehr zu einander passt und wenn es bloß um ein paar ml geht :-(

    Wen alles nach Rieß gemacht würde und nicht jeder Hersteller sein eigenes Süppchen kochen wollte, währe es sehr einfach.

    Aber das ist typisch Deutsch.

    Wenn man ins benachbarte Aussland schaut, da gibt es sowas garnicht.

    2 Maße und gut ist.

    Und hier dann die Aussage treffen, das es zuviele Meinungen,Richtungen,Arbeitsweisen gäbe ist schon etwas zum lachen, wenn ich nur an Zander denke, wieviel Meinungen,Betriebsweißen, Kisten mit oder ohne Falz ,Hoffmanseitenteil, glattte Seitenteile, Zadandt mitllerweile, halbhohe Honigrähmchen u.s.w. ich könnte noch ne Weile weitermachen.

    Gerade bei Zander gibt es sehr viel Durcheinander.

    Die Magazinimker haben es versucht etwas zu lösen.

    Wer hinfällt und nicht wieder aufsteht , der hat schon verloren.

    ( von mir ;-) )


    Gruß

    Heike

  • Die Zukunft sehe ich eh beim Nicotkram auf Langstrothbasis, weil Unkaputtbar, Genormt, und sehr Preiswert, wenn im Ausland erworben. :P

    Ob da 10/12er Dadant oder Zander 1,1/2. (Trent zu Großwaben im BR, wegen schnellerem Arbeiten. Die 1/2 HR Rahmen sind einfach schneller maschinell zu entdeckeln/schleudern und leichter zu heben)

    drauf oder besser dazwischen kommt macht nich groß Unterschied.

    Da kann Jeder was mit anfangen.

    Hab fertig

    Das, was du sicher weisst, hält dich vom Lernen ab.

    sine missione

  • Wenn alles nach Ries gemacht würde und nicht jeder Hersteller sein eigenes Süppchen kochen wollte, wäre es sehr einfach.

    Ich stimme dir grds. zu. Das Problem ist eher dieses skalvenhafte Nachmachen der Bruder Adam Suppe. Der alte Mann hat zwar sehr vieles richtig gemacht, aber dass er und Ries ein anderes Rähmchen verwendeten kann man ihnen nicht vergeben. Hätte er Dadant-Blatt 12er oder 10er Dadant-US genommen hätte wir diesen Thread nicht eröffnen müssen. Er hat halt was eigenes erfunden. Das war auch OK, solange nicht die dummen Deutschen gemeint haben, es nachzumachen und dann wieder abzuändern, bis hin zur dämlichen Eisenstange zur Verschraubung der Beuten beim Wandern. Das macht zum Glück keiner mehr nach.

    Deshalb empfehle ich schon länger ausdrücklich in der Langstroth kompatiblen Welt zu bleiben.