Nachhaltigkeit

  • Liebe Imkerfreundinnen und Imkerfreunde,


    bevor man sich über Zuckerpreise Gedanken macht, sollte man sich viel mehr Gedanken machen über die wirkliche Nachhaltigkeit in der Agrarwirtschaft zu der auch die Imkerei gehört. Die Nachhaltigkeit wird überall bei Forschungsanträgen, von Wissenschaftlern und Politikern u.s.w. gefordert, trotzdem sterben Bienenvölker im Sommer in manchen Regionen von Europa ohne Zufütterung oder Wanderung den Hungertot oder erleiden Schäden durch für die Bienen zum falschen Zeitpunkt oder falscher Mischung ausgebrachter Behandlungsmittel oder eingesetzter Techniken.


    Bei Beachtung und Umsetzung einer wirklichen nachhaltigen Landbewirtschaftung könnten wir den Berufsständen Landwirt, Forstwirt, Gärtner und Imker wirklich helfen.


    Dafür sollten Verbände sich einsetzen und aufklären.


    Mit freundlichem Agrariergruß


    FB

  • Hallo zusammen, erst einmal wünsche ich allen ein glückliches neues Jahr, Gesundheit und Erfolg und Erfüllung bei der Imkerei. Zum Thema: Für mich gehört zur Nachhaltigkeit auch, das Land- und Forstwirtschaft die Natur so zu behandeln haben, das ein Bienenvolk in der Lage ist, ohne Zufütterung und ohne Wanderung auszukommen. Wenn man bedenkt, das man vor der Flurbereinigung und vor den massenhaften Einsatz von chemischen Mitteln Honig von sogenannten Ackerunkräutern ernten konnte, und heute in der gleichen Gegend unter gleichen Voraussetzungen Zufüttern muß, ist das für mich nicht besonders nachhaltig. Auch die Umwandlung von Wäldern in Holzplantagen, in deren Bereich nichts mehr anderes wächst, die bei Sturm umknicken wie Streichhölzer, ist für mich wenig nachhaltig. Ganz abgesehen von der Umwandlung von Gärten in Nadelholzlichtungen :x Wew Kinder hat, wird dem Satz zustimmen, das wir die Erde nur von unseren Kindern geliehen haben. V.H.w. Lothar

    Solange Menschen denken, das Tiere nichts fühlen,
    müssen Tiere fühlen, das Menschen nicht denken.