Monatsbetrachtungen 2020 von Mellifera (Norbert Poeplau und Johannes Wirz)

  • Hallo,

    ... interessant. ... Wie ich sehen kann ist man also auch beim eingeengten Brutraum und aufgesetzten Honigräumen angekommen;). Warum also nicht gleich ordentliche Dadantbeuten ?

    gruß Finvara

    Man kann ohne Bienen leben, ... aber es lohnt sich nicht.

  • Hallo,

    ... interessant. ... Wie ich sehen kann ist man also auch beim eingeengten Brutraum und aufgesetzten Honigräumen angekommen;). Warum also nicht gleich ordentliche Dadantbeuten ?

    gruß Finvara

    Guten Abend Finvara.


    Gegenfrage: Gibt es auch "unordentliche" Dadantbeuten?


    Warum nicht Dadant?

    Die einen arbeiten mit Hochwaben, andere mit Breitwaben. Dies sind zwei unterschiedliche Betriebsweisen. Jede hat ihre Vor-und Nachteile. Z.B. ist für meine Imkerei, ohne Absperrgitter, die Hochwabe besser geeignet. Es sei denn, wenn im Brut-, und Honigraum mit den gleichen Rahmen gearbeitet wird. Dann geht dies auch mit einer Breitwabe........Aber eigentlich gehören für mich die Diskussionen zu der "richtigen Beute" in die Vergangenheit. (Das war Einmal)


    lg Sulz.

  • Hallo,

    ... interessant. ... Wie ich sehen kann ist man also auch beim eingeengten Brutraum und aufgesetzten Honigräumen angekommen;). Warum also nicht gleich ordentliche Dadantbeuten ?

    gruß Finvara

    Ich nehme an, Du meinst das 2. Bild? Die aufgesetzten Bruträume sind eine Krücke um mit der ERB Sortenhonig zu ernten. Ein Angebot, dass die absolute Ausnahme darstellt und meines Wissens von nur sehr wenigen ERB Imkern genutzt wird. Die Fischermühle selbst nutzt für die Erwerbsimkerei "normale" Dadantbeuten mit Halbzargen.

  • Hallo,

    ...hab schon gesehen. Im Hintergrund.

    Was die Aufsätze betrifft : warum nicht ?... viele Trogbeuten funktionieren genau so. Betriebsweisen sollten meiner Meinung nach nie ein Dogma sein, sondern sich ständig an die momentanen Erfordernisse anpassen. Und eben dort hat sich wohl einiges bewegt.

    Man kann ohne Bienen leben, ... aber es lohnt sich nicht.

  • Ich teile ja die Philosophie der Fischermühle nur begrenzt, es ist aber mal an der Zeit geworden, in den Monatsbetrachtungen dieser grossartigen Imkerei die Möglichkeit zur Darstellung zu geben!

  • Ich bin auch sehr gespannt wie die Monatsbetrachtungen werden. Ich bin hier am Niederrhein in einer Mellifera Ortsgruppe und die waren total überrascht das in 2020 Norbert Poeplau und Johannes Wirz das machen.

    Erst war eher Ablehnung da aber nach dem Treffen finden es alle eigentlich sehr gut. :)

  • Ja, da bin ich auch sehr gespannt darauf ob sich Norbert Poeplau und Johannes Wirz auf das Imkern beschränken, und wie viel für Anthroposophie missioniert wird.


    Mellifera e.V. schreibt selbt in seinem Leitbild dazu: http://www.imkerei-fischermueh…ellifera%20050406-2.2.pdf


    Zitat: "Mellifera e.V. betreibt in vielfältiger Form Öffentlichkeitsarbeit für Imker und imkerliche Laien. Neben der Sensibilisierung einer breiten Öffentlichkeit für die Themen von Mellifera e.V. werden folgende Schwerpunkte gesehen: Anthroposophische Bewegung und anderweitig spirituell orientierte Menschen, Kinder, Demeter Bewegung."

  • wartet doch erstmal ab, was und wie berichtet wird.....:)


    klar freut man sich erstmal über die berichterstattenden Fachleute, die man selber kennt und schätzt. Völlig verständlich.

    Dadurch das man selber einen bestimmten Faden verfolgt ( hoffentlich mehr oder weniger erfolgreich) sind bestimmte Handlungen schon im Kopf.

    Ich denke, man kann IMMER aus Berichten auch minimale Kleinigkeiten für sich mitnehmen, ich muss ja nicht Alles für gut oder schlecht halten.


    Allerdings waren die Monatsbetrachtungen von E.M. vor zwei Jahren in dieser Zeitschrifft ( für mich ) fürchterlich und nicht nachvollziehbar ( "hä ? Was schreibt die da ?!")

    Schlechte Laune beim Lesen bekommen, was sie da von sich gegeben hat.....

    OK, Geschmackssache.


    Also, wie gesagt , mal abwarten, ich bin gespannt.:)


    LG

    Martin

  • Hallo Leute,


    die Redaktion hat sich immer bemüht, bei der Auswahl der AutorInnen ein möglichst breites Spektrum der Imkerschaft zu repräsentieren. Es führen viele Wege nach Rom.


    Es wäre ja langweilig, immer die gleichen persönlichen Arbeitsweisen darstellen zu lassen.

    Deshalb ist nun auch mal die Fischermühle dran, so wie es (auszugsweise) auch Wolfgang Ritter, Reiner Schwarz oder eben auch Erika Mayer waren. Da hat jedes seine eigene Handschrift.


    Eine Übersicht zum Download der Monatsbetrachtungen seit 2007 in ADIZ/biene/Imkerfreund (heute bienen&natur) gibt es hier:

    https://www.bienenundnatur.de/…iger/monatsbetrachtungen/


    Viele Grüße, Bienen-Freund

  • Ich finde es super, wenn da auch andere Ansichten kund getan werden.

    finde ich auch.

    Um so mehr wundern mich dann Beiträge wie der hier:

    und die waren total überrascht das in 2020 Norbert Poeplau und Johannes Wirz das machen.

    Erst war eher Ablehnung da aber nach dem Treffen finden es alle eigentlich sehr gut.

    Würde mich mal interessieren, warum da zunächst eher Ablehnung war?

    Was stimmt nach Meinung einiger anscheinlich mit den Leuten nicht?

  • und die waren total überrascht das in 2020 Norbert Poeplau und Johannes Wirz das machen.

    Erst war eher Ablehnung da aber nach dem Treffen finden es alle eigentlich sehr gut.

    Würde mich mal interessieren, warum da zunächst eher Ablehnung war?

    Was stimmt nach Meinung einiger anscheinlich mit den Leuten nicht?

    Naja. Manche Teilnehmer dort sind der Meinung das das klassische imkern eher kritisch zu sehen ist und das Bienen und Natur Magazin ist ja auch eher klassisch deren Meinung nach. Ich möchte aber betonen das die Meinung nach etwas Reflexion sehr positiv war. Die wissen aber auch das wir alle zusammenarbeiten müssen anstatt immer rumzumäkeln. Am Ende des Tages sind wir alle sehr an verantwortungsvoller Bienenhaltung interessiert.