Bienenweideprojekt in MV

  • Die Geschäftsidee, eine Ackerfläche zu verpachten scheint ziemlich neu zu sein, aber sie verbreitet sich zügig - aber auch erfolgreich? Ich gönne jedem Landwirt das kleine Zubrot - der Acker ist ja noch nicht verpachtet, das Geld noch nicht verbucht, geschweige versteuert, das Saatgut aber schon bestellt.

    Das etliche Imker hier im Thread mißgünstig Anstoß an der eventuellen EU-Förderung nehmen, nenne ich kleinkariert.

    Es scheint mir unwahrscheinlich, daß aus diesem Forum überhaupt jemand "Anteile" an solchen Projekten, geschweige in MacPom lösen wird.

    Was mich aber ärgert ist, daß offensichtlich sich die Hofbewirtschafter überhaupt nur sehr wenig mit dem Vorhaben auseinandergesetzt haben.

    Ich sehe ein nicht schlüssiges Konzept für größere Ackerflächen, eine mit heißer Nadel gestrickte Homepage und viele abgekupferte Schlagworte. Man verläßt sich darauf, daß ein Wissen ja über die Zusammenarbeit mit dem Biosphärenreservat Schaalsee reinkommt.

    Ich beanspruche für ein solches Projekt einen Kontext mit dem gesamten Hof, auch der Hoffläche und die angrenzenden Flächen, Wald, Wege, Hecken ,Gräben usw.

    Ansonsten sehe ich die Nachhaltigkeit nicht.

    Für eine so große Gesamtsumme Geldes erwarte ich mehr Engagement, (Hinter-) Grundwissen und nicht die Einstellung, daß das Geld auf der Strasse liegt und man sich nur bücken muß.

    ...Klaus

    Es war schon schöner auf der Welt, als ich noch den Überblick hatte. Sofie Pfister-Odermatt

  • Andererseits könnte der Landwirt auch die Fläche aus dem Mehrfachantrag rausnehmen, quasi keine Förderung dafür kassieren. Das würde dann auch die hohe Summe mehr rechtfertigen. Nicht alles was die Eu vorgibt ergibt Ökologisch Sinn. Der Landwirt ist nicht dazu verpflichtet Subventionen anzunehmen.

    Verzichtest Du auch auf Zuschläge?

    Bienenhaltung in modifizierten Warre-Beuten, BR und HR unterschiedliches Wabenmaß, Naturbau im BR und in einzelnen Völkern auch Stabilbau, Einzelaufstellung mit mehreren hundert Meter Abstand an zwei Aufstellungsorten.

  • Nein! Wofür auch?

    Ich meinte Zuschläge für / in deiner Arbeit.

    Aber bitte nicht wieder eine lange Rede über ... aufmachen.

    Ich wollte nur sagen, dass keiner auf Zuschüsse, die für ihn gedacht sind, verzichten muss, schon garnicht sollte.

    Bienenhaltung in modifizierten Warre-Beuten, BR und HR unterschiedliches Wabenmaß, Naturbau im BR und in einzelnen Völkern auch Stabilbau, Einzelaufstellung mit mehreren hundert Meter Abstand an zwei Aufstellungsorten.

  • Ich beziehe für meine Imkerei keine Subventionen von der EU.

    Sicher? das ist ja in D ja bundeslandabhängig (und ich hab keine Ahnung woher du kommst), aber...
    Keine Fortbildungsveranstaltungen?
    Keine von der TSK bezuschussten Behandlungsmittel?
    Keine Honiguntersuchungen?

    "Das Wort gleicht der Biene: Es hat Honig und Stachel."

  • Vielleicht als Anregung, oder zum Austausch, ein Beispiel eines bereits umgesetzten Projekts bei Augsburg (150 Patenschaften).


    Hier das Video der Bienenweide mit Schaukasten und Infotafel:

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    Und hier die Homepage dazu: https://www.bienenweide-patenschaft.com/