Bienen umziehen... Standortfrage von Anfänger

  • Hallo, die Segeberger Beute hat keinen Dach überstand, das Wasser läuft an der Beute entlang und dann auch an den Boden.

    Bis bald Marcus

    Hast du das aus eigener Erfahrung ? Weil die Böden die ich gesehen habe, bei einem Imker, standen nur im inneren Pfalz. Da hast doch die untere Zarge als überstand wo das Wasser abtropft.


    MfG Frank

  • Es kommt ganz drauf an wie die Böden gebaut sind, es gibt auch welche die sie Böden größer als die Zargen bauen.


    Böden aus Holz neigen dazu stärker unter der Witterung zu leiden als, die Styroporzargen, liegt einfach am Material. Styropor ist vor allem gegen Sonne und Holz vor allem gegenüber Feuchte empfindlich.


    Das wirkliche Problem ist, das Wasser gerne zwischen die Zargen zieht (Kapilarkraft) und da dann vom Holz aufgenommen wird, aber nur schwer Entweichen kann, die Falz wird oft mit als erstes Morsch, die Unterseite meist noch schneller, da sie den höchsten Belastungen ausgesetzt ist.


    Die schlimmste Kombi die ich kenne, sind aber Holzpaletten mit Holzböden zur Aufstellung. Bei feuchten Böden hab ich so schon Böden gesehen die nach zwei Jahren futsch waren und Holzzargen dadrüber waren auch angegangen. Die daneben stehenden Beuten mit Nicot Böden hatten die Probleme nicht.

  • Sehr interessant mit diesen Unterschiedlichen Reaktionen bei Wassereinwirkung. Ich habe ein paar Mini Plus Beuten wo die Zargen aus Styropor sind und die Böden aus Holz. Mal sehen wie die die Wintermonate überstehen.

    Holz ist nicht gleich Holz. Eiche im Wasser hält ewig. Fichte, konstruktiv geschützt z. Bsp. mit Überhang bildet Platine und hält auch lange. Lärche verträgt wechselnde Feuchte und Nässe mind. 30 Jahre. Bei billigem Holz sollte man nur Staunässe verhindern/meiden, dann hält es auch ein paar Jahre.

  • Hallöchen


    Also ich würde auch empfehlen einen Platz zu wählen an dem du etwas windgeschützt bist und im Hochsommer Mittags etwas Schatten ist.

    Es läßt sich dort auch einfach angenehmer imkern.


    Ich habe selbst 2 verschiedene Standorte auf meinem Grundstück.

    Einer bekommt im Winter nie Sonne, die Bienen entwickeln sich im Frühjahr deutlich langsamer. Dafür stehen sie im Sommer unter Bäumen. Sehr angenehm bei 35°C dort zu imkern.

    Es bricht sich dort auch der Wind.

    Aber leichter Wind hält auch die Beuten trocken!


    Die anderen stehen so, dass sie morgens direkt Sonne bekommen. Die sind im Frühjahr deutlich früher unterwegs. Dafür schrumpfen die Völker aber auch etwas mehr wenn es draußen doch nicht so warm ist wie die Sonne verspricht.


    Die Schattenvölker verlieren erst gar keine Bienen weil sie gar nicht erst rausfliegen.


    Im Zweifel kann man die Völker ja auch mal umstellen. Spätestens halt in der kalten Jahreszeit.


    Gruß

    Micha