Verdampfen, aber wie?

  • ...denn irgendwo muss es im Bereich Nahrungsmittel und Nahrungsmittelgewinnung/vermarktung auch Hemmschwellen geben, damit nicht alles und jedes beim Endverbraucher im Körper landet,

    Auch das ist EU-weit bereits geklärt: Man hat auch dort erkannt, daß es eben keine Verbrauchergefährdung bei OX geben kann (bei bienengemäßer Anwendung, es wird also vorausgesetzt, daß ein Imker nicht so extrem überdosiert, daß seine Völker daran eingehen - aber dann gibts ja auch keinen Honig von denen). Es wurde im Gegensatz zu anderen Wirkstoffen auf die Festlegung eines RHG bewußt verzichtet (S. 57 oben):

    https://eur-lex.europa.eu/lega…010R0037-20180423&from=DE

  • ....oder sind

    4. keine Unterstützer von Kai-Michael Engfer.

    Das Urteil wäre ja nur, wie schon gesagt, ein Puzzleteil.


    Wichtiger wäre nachdrückliche, organisierte Lobbyarbeit und das ist in der Regel Sache der Dachverbände. Da der DIB teilweise ein Totalausfall zu sein scheint, müsste man das anderweitig organisieren, aber das kostet Zeit, Geld und Nerven.

    Auf das Urteil werden wir wohl noch lange warten müssen. Insbesondere auf eine Verurteilung von

    K-ME. Scheint als gäbe es da einige "Baustellen ".

    Darüber hinaus bin ich der Meinung, dass wir nichts Anderes tun können als weiterhin mit "den Füßen abstimmen ", indem künftig noch deutlich mehr Verdampfen als zur Zeit (geschätzt) ein Drittel aller deutschen Imker. Tatsachen schaffen!

    Die Argumente sind eh auf unserer Seite.

  • Wir sollten weiter in den einzelnen Verbänden wir AGT, GdeB, DBIB, DIB was auch immer das Thema publik machen, um es in das allgemeine Interesse zu rücken, damit Antragsformulierungen einen Sinn ergeben.


    Liebe Grüße Bernd

    Pushen wir uns nicht an den Stöckchen dieser Welt, bewegen wir Baumstämme, auf denen wir stehen.

  • Die Lobby !

    Die Sozialversicherung Landwirtschaft/Gartenbau muss eben ihr o.k. für den Anwenderschutz geben.

    Vielleicht gibt es diese, bzw. ähnliche Institutionen für eine Zulassung in der EU nicht

    Ich wurde gut erzogen. Keine Ahnung, was dann passiert ist...

  • ...
    Der Effekt der oralen Aufnahme bei diesen in Papier,Pappe oder Schwammtuch gebundenen Oxalsäure/Glycerin Präparaten mag übrigens weniger problematisch sein, als die bei Dr. Schneider untersuchten Träufelbehandlungen.

    Gegen diese These spricht z.B. das Foto von dem verätzten Lederhandschuh. Was mit dem Handschuh passiert, geschieht auch in den Organen der Bienen, die am Knabbern der OX-Streifen und deren Verdauung/Ausscheidung beteiligt sind. Nur hat es offenbar noch niemand so akribisch untersucht wie Dr. Schneider für das Träufeln.

    Der wesentliche Unterschied von allen anderen Darreichungsformen von OX (Träufeln, Knabbern, Sprühen) zum "Verdampfen"/Sublimieren besteht doch darin, daß Sublimieren gerade nicht systemisch auf die Bienen einwirkt (nicht von ihnen ins Verdauungssystem aufgenommen wird), sondern nur mechanisch als Belag auf ihrem Haarkleid und in der Beute. Das erklärt m.E. auch die prinzipiell bessere Verträglichkeit der Sublimation bei Bienen, auch wenn die subletalen Wirkungen systemischer OX-Behandlungen imkerlich oft gar nicht bemerkt - weil nicht systematisch untersucht - werden.