Verdampfen, aber wie?

  • Danke, Gottfried!


    Lesen hilft, am Besten die gesamte Diskussion mit Querverweisen. Diese Mühe hat sich mglw. nicht jeder gemacht, kreidet es mir aber an.


    Ich möchte nochmal auf die chemische Eigenschaft des OXS Dihydrats hinweisen, das in AS und CO/CO2 zerfällt, wenn es überhitzt wird. Dann ist es eine unzureichende AS-Behandlung.


    Steinbachimker, sollte nicht polemisch klingen, sondern auf diese Tatsache verweisen. Ich arbeite seit vielen Jahren ausschließlich mit OXS und die Verluste sind bis heute "0".

  • OK es scheint dass wir uns verstanden haben, Schwamm drüber. Hier habe ich noch ein Foto von der Problematik. Links der Pfannenverdampfer nach ca. 10x Verdampfen mit der von mir angebrachten Temperatursonde. Ich bin aber unzufrieden da die Sonde zu träge reagiert hat. Auf der rechten Seite die sogenannte Verdampferpfanne nach 6 X Test verdampfen. Ich war ganz überrascht das keine Schlacken und nasser Schmoder drin war. Das spricht für sich finde ich. Den Löttopf habe ich oft getestet und immer eine Temperatur um die 195 und 205 gehabt. Den Absatz mit der Umwandlung in Ameisensäure habe ich gelesen. Ich behandel auch meine Mini Plus nur mit TBE und Ox sprühen im Winter Verdampfen.

  • ...Links der Pfannenverdampfer nach ca. 10x Verdampfen...Auf der rechten Seite die sogenannte Verdampferpfanne nach 6 X Test verdampfen. Ich war ganz überrascht, dass keine Schlacken und nasser Schmoder drin war.

    Wie ist der Unterschied zu erklären? Woraus bestehen die Schmodderreste auf dem Alu-(?)Verdampferpfännchen, wogegen der Messingblindstopfen noch so sauber erscheint wie vor der Sublimation? Wurde jeweils diesselbe OX-Charge verwendet?

    Mit den unterschiedlichen Metallen der Verdampfer kann es kaum zu tun haben, denn auf den Varrox-Verdampfern sind ähnlich schmoddrige Ablagerungen zu beobachten, obwohl diese lt. Hersteller aus Edelstahl bestehen. Ich nahm bisher an, daß Verunreinigungen der OX (ggf. aus Gemüll, das auf den Verdampfer fällt) die Schmodderschicht verursachen.

  • ribes - Wie ist der Unterschied zu erklären?


    das frage ich mich auch. Muss mal Cuximker fragen ob das bei Ihm auch so war. Ganz kann ich mir das nicht vorstellen. Oberhalb vom Fitting waren schon helle Ablagerungen die man mit Wasser gut abspülen konnte aber schwarz war da nichts.

  • Ich habe mein Verdampfer Teil weiter entwickelt.

    Hallo Steinbachimker,


    mich würde interessieren, wie der Außendurchmesser des Stopfens bzw. des T-Stücks ist.
    Sind es 4 cm oder 5 cm?
    Ist Dein Lötkessel 4 oder 5 cm im Durchmesser?


    Danke für Antworten


    Hans

    Die Glücklichen sind neugierig. (F. W. Nietzsche)

  • Zu dem "Pfannenverdampfer" noch ein Kommentar:
    Diese Murksdinger aus der Bucht mit Glühkerze und dem Aluklotz sind nicht ernsthaft mit dem Varrox zu vergleichen. Eine auch nur annähernd vergleichbare Prozesssicherheit zu erwarten, ist ziemlich gewagt.
    Diese Glühkerzen haben nach 20 sec über 1000°C. Dass da mit dem Alu irgendwelche Reaktionen stattfinden, wenn es zusammen mit OSX nahe an die Schmelztemperatur (550-600°C) gebracht wird, scheint nachvollziehbar.

    Über den schwarzen Schmodder wäre ich weniger besorgt; das was auf Bienen und Wachs verdampft wurde ist schlimmer.


    s.

  • Bei zu hoher Temperatur zersetzt sich die Oxalsäure und bildet diese Rückstände.

    Hm, woher kommen diese Rückstände? OX selbst wird ja bei > 189 Grad zersetzt in CO2 und AS - beides kein Schmodder. Ich kann mir auch nicht vorstellen, daß sie aus Verunreinigungen des OX-Präparates selbst kommen sollen - selbst wenn technische OX (Reinheit 99,6%) oder gar ApiBioxal (88,6%) sublimiert wurde. Dafür ist es einfach zuviel Schmodder.

    Ich vermute eher, daß der Schmodder verkohlte Reste organischen Materials sind, was während der Behandlung in Verdampfer hineinfällt, wenn er nach oben (zum Bienensitz hin) offen ist. Der Löttopfverdampfer ist ja nach oben hin geschlossen und i.ü. außerhalb der Beute.

  • Denkbar sind Reaktionsprodukte aus Aluminiumoxyd und Ameisensäure.


    Liebe Grüße Bernd.

    Pushen wir uns nicht an den Stöckchen dieser Welt, bewegen wir Baumstämme, auf denen wir stehen.