Verdampfen, aber wie?

  • also für die, die das Thema noch Interessiert. Ich habe mein Verdampfer Teil weiter entwickelt. Den Löttopf habe ich auf ein Brett geschraubt. Das Brett mit Löttopf schiebe ich unter die Beute (bei meiner Beute geht das) Der Rest auf den Fotos. Ich sehe den großen Vorteil dass ich das Brett unterschiebe und die Ox Tabletten oder Pulver einschütte, Hahn auf und wieder zu und ich kann mich zurückziehe und dann kann er Dampfen. Nicht so wie auf dem Viedeo auf # 217. Ich verdampfe von unten weil Rauch immer nach oben geht.

  • Wer es einfacher will gleiches Prinzip und € 490,00 ausgeben will geht auch.


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    Bekommt man im europäischen Ausland aber auch wesentlich günstiger, ein grosser Rumänischer online Händler hatte den z.b. zum Black Friday für unter 300€ inkl. Versand drin.

    Auch € 300,00 währen mir zu teuer für die gleiche Leistung. Ich habe € 50,00 gezahlt und es funzt super was will man mehr. Wenn ein Löttopf kaputt ist nehme ich mein Ersatz € 10,00. Alles andere geht nicht kaputt und ist schnell gereinigt. Wenn ich das Gewürge in dem Video sehe da bekommt man ja Angst, der gute Mann steht ja mitten im Dampf, überall drückt der Rauch raus(spricht für die Dichtheit von Styrodurbeuten.) Was an den Wänden dämmt kommt dafür oben raus. Meine Holzbeuten sind dichter. Wie gesagt bei dem Löttopf System schiebe ich das Brett unter dann kann ich mich ein paar meter entfernen und wen der Topf aufgehört hat komme ich wieder. Dauert sowieso nur 30 sec. dann ist der Zauber zu ende. Mit dem System brauch ich pro Volk keine 5 min. Ich brauche auch keine Ventilation da der Rauch ja überall auch so hinkommt. Ich habe schon gute Ergebnisse mit dem Pfannenverdampfer erzieht lediglich die wurden dann zu heiß und die Oxsäure spritzte dann rum. Bei dem Löttopf bleibt die Temperatur bei 200 grad wenn man voll aufdreht. Da steht zwar 400 grad drauf aber mehr als 200-210 schafft der nicht. Ist ja für uns gut denn die Verdampfung läuft absolut sauber ab. Das Ding ist so einfach und so günstig!

  • 400,-€ oder 300,-€?

    Meiner hat 30,-€ Arbeitsleistung und etwa 5,-€ Material gekostet.

    Und funktioniert sogar.🤭

    Bienenhaltung in modifizierten Warre-Beuten, BR und HR unterschiedliches Wabenmaß, Naturbau im BR und in einzelnen Völkern auch Stabilbau, Einzelaufstellung mit mehreren hundert Meter Abstand an zwei Aufstellungsorten.

  • Da steht zwar 400 grad drauf aber mehr als 200-210 schafft der nicht. Ist ja für uns gut denn die Verdampfung läuft absolut sauber ab. Das Ding ist so einfach und so günstig!

    Womit behandelst Du ? - Mit Oxal- oder Ameisensäure ?

    Wieviele Völker hast damit schon über den Winter gebracht ?

  • Ich bin jetzt überrascht, liest Du nur den letzten Beitrag, und gibst dann dein Kommentar ab? Oder hast Du hier irgendwas nicht verstanden. Ich Imker seit fünf Jahre und habe im Winter noch kein Volk verloren. Ich wette Du hast in der zeit mehr Völker verloren. Lesen und verstehen Bildet und "Anerkennen, was ist"

  • Oder hast Du hier irgendwas nicht verstanden. Ich Imker seit fünf Jahre und habe im Winter noch kein Volk verloren. Ich wette Du hast in der zeit mehr Völker verloren...

    Die Wette geht zu meinen Gunsten.


    Und - gelesen hab' ich alles; schau mal weiter oben...

  • Moin,

    nicht zerfleischen, das bringt nichts und ist auch wenig sachdienlich.

    @Steinbach: Der beemax ist ein alter Hase, von daher vorsichtig mit Worten und Wetten;-)

    Ich gehe aber davon aus, dass die Frage darauf abzielt, wieviele Völker du mit dem System schon über den Winter gebracht hast und die Antwort ist wahrscheinlich 0 (wie auch, wenn gerade erst gebaut)

    @beemax/Rainer: Da wird Oxalsäure verdampft, im Grund wie beim Sublimox, quasi gleiches Vorgehen, erhitzen des Oxalsäure-Pulvers bis auf ein Maximum, was der Topf hergibt (laut Video max. 200°C).

    Sieht für mich alles erst mal recht schlüssig aus, die Feuertaufe mit Völkern steht noch aus;-))

    Grüße aus HH Andreas


    Man kann sich den ganzen Tag aufregen :evil: ------- Ist aber nicht verpflichtet dazu :cool:

  • beemax es kann ja sein dass Du eine andere Meinung hast in Bezug auf Oxsäure. aber deswegen muss man ja nicht gleich Polemisch werden. Ich habe eigene Test gemacht- natürlich nicht Wissenschaftlich- das die Oxsäure bei ca. 220 grad anfängt zu kochen und nasse Blasen bildet die dann über Rand des Pfannenverdampfer laufen und auf dem Gitter als Schlacke liegen bleibt. Bis 200 Grad habe ich das nicht gesehen. Es kann ja sein das Du die Ergebnisse der Fischermühle negierst aber wenn Du mit Ameisensäure arbeitest und meinst Du weist wie sie wirkt dann lies man den Bericht im Bienen Journal "Ameisensäure- sie wirkt, und keiner weiß warum". So in etwa ist das mit der Oxsäure und wen da was bei 220 Grad Kocht dann sagt mir mein Verstand dass da was nicht stimmt. Das Entscheidende sind die Max. 200 Grad. Ich habe auch schon Abhandlungen über Oxalsäure im Netz gelesen - alles geschwurbel keiner weiß genaues. In der Praxis funktioniert das gut jedenfalls besser als Ameisensäure und ist für die Bienen nicht so brutal.

  • Steinbachimker: Die Bemerkung zu AS in #249 spielt offenbar auf die Zersetzung von OX in AS + CO2 an, die einsetzt bei Erhitzung von OX über Schmelzpunkt von 189,5 Grad hinaus (HOOC-COOH -> HCOOH + CO2). Fachlich ausgeführt hatte das beemax bereits in #86.

    In der Praxis läuft es doch wirklich auf die Frage der Quantität hinaus: Gibt der Verdampfer - ganz gleich welcher Bauart - wirklich zuverlässig die erforderliche Mindestdosis OX (gasförmig oder bereits feinkristallin resublimiert als "Dampf") auf die Bienen des behandelten Volkes ab, resp. wie werden Unter- oder Überdosierungen vermieden? Wenn die Temperatur auf der Heizoberfläche des Verdampfers nicht reguliert ist, dann ist die Dosierung wirklich eine Frage, die man nur durch viele praktische Versuche im Labor oder (ungünstigstenfalls) an Bienenvölkern in der Praxis ermitteln kann. Darauf hat m.E. beemax in #249 anspielen und das sachliche Problem damit noch einmal anders darstellen wollen als in #86. Es ist daher als Beleuchtung von einer anderen Seite, keineswegs als Polemik oder persönlicher Angriff o.ä. zu verstehen.