Verdampfen, aber wie?

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    Beim Varrox lassen sich Brutzelbienen ganz gut vermeiden, indem man kurz vorm Einschieben zwei, drei kräftige Rauchstöße durchs Flugloch gibt und kurz wartet.

    Alternative: Ich verwende statt des Varroaschiebers eine 2mm Metallplatte, auf der dann der Varrox seinen Dienst unter dem Gitter tut. Somit ist der Varrox weit genug von den Bienen entfernt. Ein aufgeklebtes Holzteil auf der Platte sorgt dafür, dass das System verschlossen ist und nur der Griff des Varrox herausschaut.

    Da hast Du leider häufig das Problem, dass die Oxalsäure am Gitter kristallisiert...

    Kann passieren, muss nicht!

    Rauchstoß ist weit besser!

    :wink:

    Grüße Luffi


    Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer. :u_idea_bulb02:

    (Lucius Annaeus Seneca - römischer Politiker, Dichter und Philosoph - * 4 v.Chr, † 65)

  • Da hast Du leider häufig das Problem, dass die Oxalsäure am Gitter kristallisiert...

    Kann passieren, muss nicht!

    Rauchstoß ist weit besser!

    Das stimmt, Luffi. Ich dosiere deswegen immer etwas höher, um die Kristallisation am Gitter auszugleichen.

    Vorteil dieser Methode ist für mich aber einfach, dass wirklich keine einzige Biene und auch kein Holz oder Wildbau etc. mit dem Varrox in Kontakt kommt. Das Verschließen des Fluglochs geht auch einfach, weil ich nicht um den Varrox "herumverschließen" muss, sondern einfach einen Keil einlege. Ich arbeite ja von hinten an der Beute.

    Aber das sind kleine Nuancen, jeder handhabt das nach seinen Gegebenheiten etwas anders.

    Insgesamt - um noch mal auf die Eingangsfrage Bezug zu nehmen - bin ich mit dem Varrox sehr zufrieden.

  • Rex :wieviel Völker sind es denn inzwischen?

    Ich habe mit Oxamat plus Netzteil sehr gute Erfahrungen, liegt aber auch um die 200 Euro.

    Ich gehe auch damit um, mir den Oxamaten zuzulegen. Gibt es ausser der von Vorschreiben genannten Zeit noch gravierende andre Nachteile ?

    Unflexibel gegenüber verschiedenen Beutenmaßen und -typen. Langwierige Behandlung. Und Notwendigkeit des Beuteöffnens (im Kalten und von oben!).

  • Also Danke nochmal für die vielen Antworten, Anregungen und Tipps. Ich habe jetzt den Sublimox angeschaut und wahrscheinlich wird der es auch werden. Ohne Alkohol, ohne groß was mischen und 220 v was ich per 2x Kabeltrommel locker an den Stand verlegen kann.


    Außerdem verbrutzeln keine Bienen, es geht schnell und effizient. Ich werde mir morgen mal die ganzen youtube clips anschauen und näher betrachten, Herzlichen Dank nach Hamburg für den Tipp!

  • Hallo, ja der Oxamat braucht Zeit, wenn ich aber mehrer im Einsatz habe, verkürzt sich die Zeit gewaltig. Ich kenne einen aus Österreich, der hat die Völker in 4er Aufstellung wie Br. Adam. Deckel runter , 4 Oxamaten drauf, Batterie anschließen und Deckung. Bevor es anfängt zu dampfen ist der Imker weit weg von den Beuten. Der braucht nicht mit der Atemmaske rumzulaufen, weil weit weg vom Geschehen. Damit macht er 20 Völker in einer Stunde. Er behandelt jetzt schon über 5 Jahre mit dem Oxamaten und bis auf ein paar Birnchen und Batterieklemmen war noch nichts kaputt.

    Der Segeberger Oxamat passt, auch auf Dadant US und Hohenheimer Einfachbeute. Er hat diesen Winter 60 Völker eingewintert.

    Bis bald

    Marcus

    48 Völker 32x Segeberger Hartpor 4x Einfachbeute , alle DN 1,5. 6xDadant US und 5x Zander und einmal Warre :O)

  • Beim Varrox lassen sich Brutzelbienen ganz gut vermeiden, indem man kurz vorm Einschieben zwei, drei kräftige Rauchstöße durchs Flugloch gibt und kurz wartet.

    Alternative: Ich verwende statt des Varroaschiebers eine 2mm Metallplatte, auf der dann der Varrox seinen Dienst unter dem Gitter tut. Somit ist der Varrox weit genug von den Bienen entfernt. Ein aufgeklebtes Holzteil auf der Platte sorgt dafür, dass das System verschlossen ist und nur der Griff des Varrox herausschaut.

    Das ist eine gute Idee. Da werde ich meine Metalleinschübe noch mit einem Holzteil versehen (lassen;)), damit fällt die Schaumgummifummelei hinten weg.

  • Gas Vap habe ich Anfang Dezember erstmal benutzt.

    Ich habe schon verschiedene Gerätschaften ausprobiert.

    Im Moment gefällt mir dieses kleine Ding am besten, weil recht handlich und eben ohne Strom.

    Allerdings kristallisiert die oxalsäure immer wieder im Rohr.

    Ich vermute, das passiert wenn die Temperatur nicht ok ist.

    Da bin ich noch am austarieren

  • Bis jetzt kann ich den Gas Vap nicht empfehlen. Durch die dünnen Kupferrohre überhitzt er sehr schnell und deshalb wenig Dampf. Gegenmassnahme, Überdosierung zum Abkühlen. Nicht ideal.

    Ich werde aber noch einige Versuche machen.



    Gruss

    Ulrich