beutenanstrich

  • hallo, ich bekomme nächstes jahr einige neue geförderte beuten und habe im zuge dessen gleich in hohenheim wachs bestellt, um wenigstens mit einigen beuten "aus dem schneider zu sein"´. mich würde jetzt der passende anstrich interessieren. wie gut ist leinspindelöl? auf bald wolf

  • Hallo Wolf, "alter Bärenjäger",
    ich weiß nicht ob du damit den Leinölfirnis meinst, zumindestens in der BRD heißt er so. Ich habe meine heuer neu gebauten Beuten mit diesem Leinölfirnis bestrichen und anschließend mit der Heißluftpistole nachbehandelt. Ich kann erstmals soviel sagen, dass es ein sehr, sehr billiger Anstrich ist bei den das Regenwasser schön abperlt, außerdem ist er vollkommen biologisch. Wie lange aber der Leinölfirnis die Beute vor dem Verfaulen schützt, weiß ich aus persönlichen Erfahrungen nicht . Ich will nicht viel mehr schreiben sonst wird der Beitrag nicht gelesen, obwohl es noch einiges dazu zu sagen gäbe.
    Machs gut und Petri Heil ins Österreichische!

  • Leinölfirnis kleb dir sonst noch nach Jahren an den Fingern, drum die Nachbearbeitung.
    Aber ich habe meine Beuten selber gebaut und das Holz überhaupt nicht behandelt. Nach 10 Jahren beginnen sie von der Sonne grau zu werden. So wie die Zargen sich geben, werden sie wohl mich die nächsten 30 Jahre ertragen, ohen zu faulen.
    Was so nach 15-20 Jahren ohne Behandlung erneuert werden muss, sind die Böden. Alle anderen Teile sind aus Holz auch ohne Anstrich kaum kaputt zu bringen. Sie sehen grau nur nicht 'schön' aus. 'Schön' sind sie erst wieder mit ca. 20 Jahren, da wird aus 'Grau' durch die Sonne ein 'Dunkelbraun', wie dies bei unbehandeltem Holz so üblich ist.


    Wünsch allen aus dem Schwarzwald frohe Festtage und volle Honigtöpfe


    Walter

  • hallo, vielen dank für die promten tips, auf den franzl ist ja verlaß. der geht mit dem pc ins bett.ich freue mich immer wieder, dass hier im forum so schnell geholfen wird. ich wünsche euch alles gute zu weihnachten und überfresst euch nicht. herzlichst wolf

  • wolf schrieb:

    hallo, vielen dank für die promten tips, auf den franzl ist ja verlaß. der geht mit dem pc ins bett.
    herzlichst wolf


    Der PC bleibt wo er ist, im Bett brauch ich diesen (noch) nicht. :lol: ,
    weiter will ich nicht ausschweifen.

  • Also Franz, heißt das du streichst die Beuten und lässt sie trocknen und gehst dann mit der Heißluftpistole dran oder trocknest du die Firnes gleich mit der Heißluftpistole? oder noch anders?
    Sorry falls ich ein bisschen schwer von Kapito bin.

  • Walter Jacobi schrieb:

    Also Franz, heißt das du streichst die Beuten und lässt sie trocknen und gehst dann mit der Heißluftpistole dran oder trocknest du die Firnes gleich mit der Heißluftpistole? oder noch anders?
    Sorry falls ich ein bisschen schwer von Kapito bin.


    Hallo Walter,
    du brauchst dich nicht scheuen Fragen zu stellen. Mir ist ein ehrlicher, oftmaliger Frager tausendmal lieber, als einer der nichts hören, lernen und nichts verstehen will. Ich streiche die Beuten und behandle diese dann gleich anschließend mit der Heißluftpistole.

  • Hallo zusammen


    Ich streiche meine Beuten (außen) wenn sie neu sind beim ersten mal mit einem Gemisch aus Leinöl und Terpentin ca.50/50%. Das „Halböl“ dringt sofort ins Holz ein und ist nach ein paar Tagen trocken. Anschließend bekommen sie einen zweiten Anstrich mit einem Gemisch Leinöl und Terpentin ca. 75/25%. Für ein paar Tage gut lüften, dann verfliegt das Terpentin schneller.
    Der einmalige Innenanstrich besteht aus einer Zusammensetzung Leinöl und Terpentin ca. 85/15%.
    Bei älteren Beuten reicht ein Außenanstrich 75/25% und vermeidet, daß die Sache zu lange klebt.


    Frohe Feiertage
    Sabine

  • Sabine schrieb:

    Hallo zusammen


    Der einmalige Innenanstrich besteht aus einer Zusammensetzung Leinöl und Terpentin ca. 85/15%.


    Frohe Feiertage
    Sabine


    Hallo Sabine,
    Aus welchem Grund muss man die Beuten innen streichen? Mit dem Terpentin (Lösungsmittel) wäre mir da nicht wohl.

  • Ich habe bisher keine schlechte Erfahrung mit dem Innenanstrich der Beuten gemacht. Sie sind leichter zu reinigen und nehmen kaum Kondenswasser im Frühjahr auf. Das Terpentin ist lediglich dazu dar, damit das Leinöl und besser in das Holz eindringt. Es verfliegt sehr schnell wenn die Beuten offen stehen.
    Ich kann nicht sagen, daß Terpentin schädlich für die Bienen ist, jedenfalls habe ich bisher nichts nachteiliges feststellen können. Keine toten Bienen oder ausziehen der Bienen aus den Beuten nach Neubesetzen.
    Außerdem ist Terpentin ein Naturprodukt wie Leinöl. Es wird aus dem Harz von Pinien Arten gewonnen. Der Harzsaft wird aufgetrennt in Terpentinöl und Kolophonium.
    Gruß Sabine

  • Hallo,
    außer bei den Segebergern; da kitten sie nur die Spalten zwischen den Beuten und auch an den Rähmchenauflagen (wenn man nicht Vaseline draufgeschmiert hat :lol: ).

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen