• 7 mal Oxamat war eindeutig zu wenig!

    Bei mir fangen die Milben erst so richtig an zu fallen nach der 5ten Behandlung. Und das hört nach der 10ten nicht auf.


    Bei vorhandener Brut kannst du gar nicht so oft Bedampfen wie es nötig wäre...


    Und NEIN: man kann mit dem Oxamat kein Volk totbedampfen. Ich habs versucht. Nach 40mal habe ich aufgegeben. Das Volk war dann im Folgejahr das Stärkste. und milbenärmste...

    moin moin,

    also ganz ehrlich gesagt kann ich das einfach nicht nachvollziehen, daß man ein Volk 40 mal mit Oxalsäure traktiert. Scheint so als würde die Oxalsäure kaum Wirkung haben auf die Milben.

    Zumal wir ja inzwischen wissen daß die Oxalsäure äusserst negative Wirkungen hat auf unsere Bienen.


    Ich komm ja beruflich viel rum und hab da einige Imkerbekanntschaften gemacht, die absolut ohne Behandlungen auskommen.


    Da wäre zunächst Benjamin Alvarez aus Asturien in Nordspanien zu erwähnen. Er hat eine ortsansässige, dunkle Biene, die er auf kleine Zellen setzte vor einigen Jahren. Er hat seit vielen Jahren zu behandeln aufgehört und ist wohl ein Vorreiter in Spanien. Sein jetziges Problem ist die Vespa velutina, eine Hornisse und er meint daß das Problem der Varroen überhaupt nichts ist gegen die Gefahr die von den Hornissen ausgeht.


    Dann war ich vor einigen Jahren bei Frau Dee Lusby in Arizona. Sie und ihr verstorbener Mann sind wohl die Vorreiter aller behandlungsfreien Imker. Sie arbeiten NICHT mit afrikanisierten Bienen, wie das viele postulieren. Es wurde von einem deutschen Bieneninstitut nachgewiesen daß es keine afrikanisierten Bienen sind. 1000 Bienenstöcke europäischer Rasse ganz ohne Behandlungen.

    Ich frage mich immer wieder warum das so wenig Resonanz hat, zumal Markus Bärmann, der galube ich auch in diesem Forum ist, sie besucht hat vor ein paar Jahren und erstaunliche Dinge zutage brachte.

    Sogar Bruder Adam aus Buckfast war ein paar Mal bei den Lusbys und war mehr als beeindruckt.


    Also warum 40 mal mit Oxalsäure traktieren wenn es andere Wege gibt?


    mfg Alexi

  • Ich komm ja beruflich viel rum und hab da einige Imkerbekanntschaften gemacht, die absolut ohne Behandlungen auskommen.


    ... Benjamin Alvarez ... die er auf kleine Zellen setzte...


    Dann war ich vor einigen Jahren bei Frau Dee Lusby in Arizona. Sie und ihr verstorbener Mann sind wohl die Vorreiter...

    Etliche Antworten zu deinem Thema findest du in diesem Erfahrungsbericht: https://blog.apis-mellifera.de/?p=775

    Ich frage mich immer wieder warum das so wenig Resonanz hat, ...

    Dein Eindruck täuscht. - Mit der Suchfunktion findest du etliche Fäden, die das Thema von allen Seiten beleuchten. - Bis du die alle durch hast, ist's Frühjahr.

  • und was ist wenn wir uns alle teuschen?

    Jeder kann seinen (gefestigten) Standpunkt haben und auch öffentlich äußern.

    Das beseitigt aber nicht die gegebenen Unsicherheiten, die es offensichtlich auf allen Seiten gibt.

    Es wird Zeit, dass wir uns alle Wege offen lassen.

    Ich wünsche jedem, der an dem Ziel arbeitet, viel Erfolg.

    Es wird in jedem Jahr Frühling, nur wann?

  • und was ist wenn wir uns alle teuschen?

    Jeder kann seinen (gefestigten) Standpunkt haben und auch öffentlich äußern.

    Das beseitigt aber nicht die gegebenen Unsicherheiten, die es offensichtlich auf allen Seiten gibt.

    Es wird Zeit, dass wir uns alle Wege offen lassen.

    Ich wünsche jedem, der an dem Ziel arbeitet, viel Erfolg.

    Es sind doch alle Wege offen....Oder täusche ich mich da?