• Ok Werner.


    Ich kann weder das Internet, noch die Anzahl der Behandlungen, mangels eigener Erfahrung beurteilen. (Ich kenne nur die Bienenhaltung ohne Behandlung).....


    Ich stelle mir wohl besser nicht die Frage, ob ein verbleib in dem Forum noch Sinn gibt.........? Aber mein "Aktionsradius", lässt ein erscheinen am IFT nicht zu.


    Damit ist für mich, die Sache geklärt.


    lg Sulz.....Und Sorry Imker2016, für die "Störung"....

  • ...traurig, dass das Forum voll ist von Varroa-Behandlung bis zu einer Intensität, dass es einem die Nackenhaare stellt, es aber anscheinend keine Möglichkeit gibt für Leute, die wenig oder gar nicht behandeln, sich vernünftig auszutauschen... verkehrte Welt... oder auch Dezemberfrust...


    Beste Grüße,

    Thanaidh

  • Ich hätte mich der Frage von Sulz gern angeschlossen, wollte erst mal sehen, wie die Sache sich entwickelt. Wenn es Euch, dem Manne und Dir, zugegeben berechtigter Weise schwer fällt, hier im Forum darüber zu schreiben, was Ihr augenscheinlich anders macht als wir anderen, dann tut es bitte dem Reiner Schwarz gleich, der das Buch "Imkern mit Dadant und Mini-Plus (hier rechts in der Werbung) verfasst hat und schreibt ein Buch! Niemand kann Euch widersprechen und Ihr würdet wahrscheinlich eine Revolution auslösen.

  • Schillbee,

    Nutze die Suchfunktion des Suchmaschinengiganten im Internet. Dann stösst du auf etliche kontroverse Diskussionen hier im Forum zum Themen VSH.

    Leider wirst du auf viel Bla, Bla.stossen ala Grindelwald.

    Ich habe die Bienen die man nicht zu behandeln braucht.


    Gute Ansätze Ansätze, Methoden und Erklärungen findest du bei Luffi und kürzlich gabe es endlich mal eine komkrete Zahl von ihm. Auch gibt es viele links und Zitate aus etlichen Büchern sowie Verweise auf Videos. Die haben mir sehr weitergeholfen.


    Als Dezemberfrust kann ich da nur anführen, dass da auch mit einer Überheblichkeit darüber diskutiert wird, die ich teilweise als abstossend empfinde.

    Ich gebe aber auch offen zu, dass es sehr schwer ist, zu unterscheiden, ob da wieder Scharlatane unterwegs sind.

    Auch wird nicht akzeptiert,.dass es Imker so wie ich gibt, die diesen Weg nicht mitgehen wollen.

    Respekt habe ich vor diejenigen, die sich ernsthaft und mit Verstand der Sache widme und sich die Arbeit antun.


    Derjenige, dem es gelingen sollte, die Behandlungsfreie Bienen für alle zu finden, wird sich dann im Imkerolymp wiederfinden.

  • Worauf bezieht sich das:“Ich habe die Bienen, die man nicht ...“?

    Wenn auf dich, dann ist da ein Widerspruch.

    Oder ich verstehe mal wieder nicht.


    Sehr lobenswert wäre es, wenn sich die Imker und Wissenschaft äußern würden, welche Maßnahmen und Wege es zur Nichtbehandlung gibt.

    Das könnte ja weiter helfen.

    Den Bienen wird manches erspart bleiben.

    Es wird in jedem Jahr Frühling, nur wann?

  • Mal abgesehen von den Varroen führt zum Dezemberfrust offenbar vor allem lange Weile.


    Anders kann ich mir kaum erklären, dass manch einer hier so detailliert über die aktuelle Größe der Brutflächen in seinen Völkern berichten kann. DAS könnte dann auch noch zum Frühjahrsfrust führen.


    Gegen lange Weile im Dezember hilft mir ganz gut die kritische Analyse meiner Aufzeichnungen des letzten Jahres - da kann finde ich immer was zum gepflegten Haareraufen. :wink:


    Gruß, Jörg

    Eine Fischsuppe aus einem Aquarium zu machen, ist leichter als ein Aquarium aus einer Fischsuppe.

  • keinimker , unter „Behandlungsfrei“ verstehe ich „ohne Tierarzeneimittel und Chemie“ zu Imkern. Das geht mit der üblichen Biene, mein Vereinsvorsitzender macht es. Dies schafft er durch konsequentes Brutfreimachen und der Fangwabenmethode. Sein durchschnittlicher Honigertrag pro Volk liegt bei 30 kg. Man kann die Varro auch jederzeit mit Puderzucker bekämpfen, zumindest den Befall abschätzen. Den Einfluss der Genetik sollte man sehr vorsichtig bewerten, denn wer über Standbegattung vermehrt hat da kaum eine Chance danach zu selektieren. Wenn man mich fragt, wieso schaffst Du es nicht? Ist meine Antwort für 2019: Zu viel Honig, zu viel Ableger gezogen, zu wenig Material (leere Beuten) und zu sehr auf den Ertrag geschielt. VG

  • Die Punkte unterschreib ich für mich auch, von Allem zuviel, nur Material war grenzwertig vorhanden.

    Die Fangwabe/Brutfreiheit wird ein Thema für 2020, wenn dann hoffentlich mal mehr Zeit und Material zur Verfügung steht. Die vorhandene Genetik lässt Nachzuchten zu. Nur das Wetter sollte bitte nicht solche Ausprägungen annehmen, wie 2019.

  • 7 mal Oxamat war eindeutig zu wenig!

    Bei mir fangen die Milben erst so richtig an zu fallen nach der 5ten Behandlung. Und das hört nach der 10ten nicht auf.


    Bei vorhandener Brut kannst du gar nicht so oft Bedampfen wie es nötig wäre...


    Und NEIN: man kann mit dem Oxamat kein Volk totbedampfen. Ich habs versucht. Nach 40mal habe ich aufgegeben. Das Volk war dann im Folgejahr das Stärkste. und milbenärmste...

    Hallo Hummel,

    bei 40 mal behandeln kann m.E. keine Wirkstärke erreicht sein. Bei so viel Behandlung wäre ja der stationäre Einbau eines Dampfers in die Beute in Erwägung zu ziehen.

    Evtl. mit einer Steuerung über eine App, oder Zeitschaltuhr. Man hat ja was anderes auch noch zu tun.

    ;)

    Man kann ohne Bienen leben, aber wie halt.

  • Moin,

    mal wieder ein Faden, bei dem verschiedene Themen wild zusammen gewürfelt werden und jeder irgendwie recht hat oder recht zu haben glaubt.

    Als quasi Nachbar zu Imker2016 kann ich nur bestätigen, dass das Frühjahr alles andere als einfach war.

    Allerdings konnte ich starke Völker einwintern und habe dadurch früh im Jahr akzeptable Völker gehabt. Raps war Glückssache, der hat bei uns nicht überall gleich stark geblüht, dafür hatte ich viel Obst......

    Das mal nur nebenbei.

    Was hat eine zweimalige Behandlung von AS mit der Behandlung von OS zu tun?

    Zwei komplett unterschiedliche organische Säuren, die komplett unterschiedlich wirken.

    Und ja, grundsätzlich ist es bisher nicht erwiesen, dass ein Volk durch den Einsatz von OX-Sublimation gestorben ist, im Gegensatz zum (falschen) Einsatz von AS.

    OS sublimiert geht nicht durch den Verdauungstrakt von den Bienen und wirkt bei den Milben über die Hautlappen, die wie erwähnt, bei den Bienen abgedeckt sind, so dass die Bienen die OS nicht aufnehmen, im Gegensatz zu den Milben. Das Verkleben der Haftlappen sorgt zudem dafür, dass die Milbe sich nicht mehr festhalten kann.

    Ich bin kein Freund von der Blockbehandlung bei OS. Es ist aufwendig (insbesondere mit dem Oxamaten), man muss das Volk oft stören, etc. ABER dadurch, dass OS nicht in die Brut wirkt, habe ich nur 2 Möglichkeiten, wie ich ein Volk (nahezu) milbenfrei bekomme:

    Blockbehandlung über einen Brutzyklus (mindestens 6x) oder bei Brutfreiheit, z.B. über Scalvini-Käfig oder TBE, Kunstschwarm, etc, dann reichen auch 1-2 Anwendungen (theoretisch 1x, ein zweites Mal, um den Rest von Flugbienen etc. zu erwischen).

    Ich schreibe extra mindestens 6x, da ich an Tag 1 mit der ersten Behandlung beginne und mindestens 14 Tage Verdecklung beim Drohn überbrücken muss. Bei 6 Behandlungen bin ich bei Tag 16 angekommen (auch wenn die OS noch etwas nachwirkt...).

    7 Behandlungen bedeuten nicht, dass ich 21 Tage überbrückt habe, sondern lediglich 19 Tage.

    Das alles mal zur Theorie.

    In der Praxis habe ich oft feststellen müssen, dass trotz Sommerbehandlung die Milbenlast zum Herbst hin noch mal zunimmt, zumindest bei einigen, wenigen Völkern. Das liegt an zwei Ursachen: Zum einen wird das Brutgeschehen eingeschränkt, daher weniger Zellen für die Milben, mehr freie Milben auf den Bienen. Zum anderen stoppen die Milben ihre Vermehrung nicht sondern vermehren sich entgegen der Bienenpopulation weiter.

    Daher mache ich im Herbst noch eine zweite Behandlung bei Völkern, die eine weiterhin hohe Milbenlast aufweisen.

    Es reicht also nicht, wenn man stumpf irgendein Verfahren anwendet, sondern man sollte es auch auf seine Wirksamkeit hin überprüfen.

    Ich müßte zu Hause noch mal nachschauen, bin aber der Meinung, dass meine Grenze bei 10 Milben/Tag liegt, die mindestens natürlich fallen müssen, dass ich im Herbst einen zweiten Block einschiebe.

    Allerdings würde ich mich fragen, ob die Genetik der Bienen die richtige ist, wenn ich mehr als 10 Behandlungen im Block durchführen müßte, um die Milbenlast adäquat zu drücken. Zumal die Behandlung mit dem Oxamaten auch recht Zeitintensiv ist. Vielleicht würde ich das lockerer sehen, wenn ich einen Sublimox o.ä. hätte, da ich damit recht zügig die Völker bearbeiten könnte.

    Also Imker2016: Aufstehen, Krönchen gerade rücken und auf geht's in die Saison 2020!

    Und wenn du mal einen Rat vor Ort brauchst, sag gerne Bescheid;-)

    Grüße aus HH Andreas


    Man kann sich den ganzen Tag aufregen :evil: ------- Ist aber nicht verpflichtet dazu :cool:

  • Die Bienen können vermutlich nicht denken.

    Der Mensch - kann angeblich denken - er sollte versuchen "allumfassend" zu denken.

    Die Bienen sind "Natur" - es gibt kein Mittel X oder eine Behandlung Z, die das derzeitige Problem lösen könnte.

    Wenn, dann kann das nur die Natur, über einen längeren Zeitraum aber dadurch auch dauerhaft ...


    Rolf (meine Meinung)

    Konfuzianer:

    "Man soll ein anständiges Menschenleben führen, aus dem einfachen Grund, weil man ein anständiges Menschenwesen ist."