Welche Schale für Notfütterung?

  • Begriffsverwechslung sollten vermieden werden, und auch wenn es in der Imkerbibel stehen würde, jeder macht Fehler, und die Bücher sind alle von Imkern geschrieben. Sie sind keine Glaubenslehre, sondern dürfen auch hinterfragt werde.

    Das ist eine nette Umschreibung der Tatsache, dass man (generell gesprochen) die älteren Begriffe und Vorgehensweisen im Zusammenhang mit Imkern nicht parat hat. Trachtlücke meint ja auch kein Loch in der Lederhose. ;)

  • Manchem sind Begriffe wichtiger als die Gesundheit der Bienen.

    Es ist meine Entscheidung, ob ich die Begriffe nutze oder nicht, beim lesen von Pfefferle war mir klar, dass ich das nie verwenden werde.. Da ich diese als irreführend und für Anfänger als gefährlich ansehe, da die Begriffe bereits eine andere viel bekannter Bedeutung haben.

    Und weiter, begründet sich auch auf die Aussagen der Bieneninstitute und BSVs, mit denen ich geredet habe, die immer eine Fütterung mit Honig abgelehnt haben, weil man nie ganz sicher ist, ob nicht doch Sporen drin sein können. Aber wenn es ein erfahrener Imker empfiehlt oder es in einem Buch steht, kann es nicht falsch sein. FKP gibt es noch nicht so lange.

    Fortschritt in der Imkerei tut sich schwer.

    Du imkerst doch nach Pferfferle oder hast du etwa entschieden, dass Pfefferle nur eine Anregung ist, aber du anders imkerst?

    Du kannst mir gerne Unwissenheit unterstellen, dass überlasse ich ganz dir.


    Das Stöckchen werfe ich ganz bewußt für denjenigen, der darüber nachdenken sollte, ob er wirklich dies für einen guten Rat hält, in der heutigen Zeit, wo Sporen schon zu einem Problem für einen oder mehrere Imker werden können.

    .

  • Jeder Imkerlichen Hilfskraft ist doch seit Äonen klar dass, wenn es denn sein muss, nur mit Eigenhonig gefüttert wird!

    Und falls doch nicht hat es jetzt jeder verstanden.


    Beiträge wie Medizinische Beipackzettel möchte ich nicht lesen müssen.



    Gruß Max

    Die Natur muss gefühlt werden.

    (Alexander von Humboldt)

  • Das schlägt jetzt dem Fass den Boden aus.

    Wegen der Sporen schleudere ich den Honig ab, und gut imkerlich nehm ich den ganzen Frühtrachthonig heraus.

    Logisch muss ich da füttern. Da man Bücher hinterfragen muss, Wikipedia aber nicht, nenn ich das jetzt Zuckermaische, was ich den Bienen als Überbrückung bis zur nächsten Tracht gebe.


    Mist, ich soll ja den sporenbelasteten Honig in den Völkern lassen, damit ich nicht die gärende Maische füttern muss.


    Night Shadow, Du machst mich ganz wirsch im Kopp. Liegt es an meinem Kopf, oder an dem Stuss, den Du hier verbreitest.


    Könnte es sein, dass Frühtrachthonig in den Waben kristallisiert, wenn er zu lange drin bleibt. Wenn ich Pech habe, versaut mir dieser kristallisierte Honig dann auch noch die Sommertracht?



    Gruss

    Ulrich

  • Das ist eben das Problem.

    Belässt man einen Teil des Honigs im Volk, dann hat man zwar ein Risiko, doch es ist das normale Risiko, dass Bienen räubern können und auch Sporen eintragen.

    Nimmt man eigenen Honig geschleudert von Völkern mehrerer Standorte und nur ein Volk hatte Sporen, verteilt man diese in den Völker, die den Honig bekommen. Und zusätzlich kommt das normale Risiko des Eintrages dazu. Durch die Verteilung steigt die Chance eines Ausbruchen. Die zu fütternden Völker füttern ja ihre Brut direkt damit.

    Ist der Honig nicht aus dem gleichen Jahr oder sogar von einer anderen Herkunft, weiss man nix über das Risiko, zusätzlich zum normalen Risiko.


    Honig einmal aus dem Volk genommen,....


    Wenn ich Berufsimker, oder BSV wäre ich über den Tipp Honig zu füttern nicht glücklich. Aber ihr habt mich überzeugt und habt völlig recht.

    Ich war im Irrtum.

    Wünsche euch eine gute Saison.