Sublimox - welcher Stromgenerator passt?

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    Und wenn es um den amerikanischen Mini geht. 650 Euro für einen total versauten Bienenstand mit irren Mengen an Sublimat in den Beuten. Manchmal frage ich mich, ob die Amis nur noch

    blonde Trumpköpfe sind. Selbst denken ist abgeschafft.

    Ganz im Gegensatz: Mit den beiden VMVaporizern wurde das Oxalsäureverdampfen maximal technisiert, professionalisiert, rationalisiert.


    Man möge sich einmal die Bienenwirtschaft Nordamerikas anschauen: Da wird geklotzt und nicht gekleckert. Oxalsäure ist als Allerweltschemikalien vergleichsweise spottbillig, die Arbeitszeit des Berufsimkers ist es jedoch nicht.


    Für einen Hobbyimker mit ein paar Bienenvölkern sind solche Geräte mit Sicherheit überdimensioniert. Doch fehlt der Strom - erschwerend sogar an mehreren Standorten - ist man mit Gasbetrieb evtl. besser als mit selbsterzeugtem Strom bedient, und gerade, was gasbetriebene Geräte anbetrifft, ist der (kleine) VMVaporizer ziemlich allein auf weiter Flur.

  • Also ich habe mir vor ca. 3 Jahren für unter 250 Kröten einen 3000W Stromerzeuger gekauft. Damals noch hauptsächlich für meinen Garten und habe damit alles gemacht bis zum Äste häckseln. Mein neuer Garten hat jetzt Strom und Wasser. Bei dem künftig noch unsicherer werdenden Stromnetz dank (sinnloser) Energiewende ist so ein Generator Sicherheit im Haus. Ich stelle ihn im Falle des Falles direkt vor meine Heizung und schließe ein Kabel vom Hausstromkasten an. Fertig ist die Notstromversorgung für Heizung, Gefrierschrank und anderes.

  • Das was die Amis mit ihren Bienenvölkern machen, kann und sollte für uns kein Vorbild sein.

    Da wäre ich mal nicht so pauschal in der Aussage. Mit >> 1000 Völkern muss man erstmal arbeiten können, da gibts garantiert so manchen Kniff, den man sich abgucken könnte.

    Amitraz im März, ist sicherlich keine Option. Riesige Bienenstände und Transporte auch nicht. Dennoch sollte man das Know How, das für das Führen solcher Operationen notwendig ist, nicht so einfach abtun.


    Gruß
    Ludger

  • Bei den Gasgeräten fehlt mir die Temperaturkontrolle, um konstante Bedingungen zu haben. Wenn ich noch mal bastele, nur mit Thermometer, wie beim Gasoxamat oder elektronisch.

    Die Varromorbastelei habe ich im letzten Jahr aus Zeitgründen abgebrochen, für Varrox fehlte die Zeit und mir ist konstante Behandlung ohne Probleme wichtiger, also wurde Sublimox bestellt und schnell geliefert, so das zeitnah behandelt werden konnte.


    Oxalsäure ist hochwirksam bei Brutfreiheit- also stellt diese her und streicht das Wort Blockbehandlung in diesem Zusammenhang aus dem Kopf!

  • Wir wollen zum grössten Teil Honig ernten. Das ist der Grund, mit möglichst wenig Chemie passable Ergebnisse zu erreichen. Es macht sich nicht gut, die Völker mit Oxalsäure voll zu ballern und dann vielleicht mal in der Presse lesen zu müssen, dass Deutscher Imkerhonig eine erhöhte Oxalsäurebelastung aufweist.


    Gruss

    Ulrich

  • Das ist schon erschreckend wenn man liest wie oft behandelt wird. Tut den Bienen ja nichts. Multipliziert mal die Behandlungen mit den 1 oder 2g Ox die verdampft werden. Da kommen schon kleine Berge zusammen. Dann nehmt mal einen feuchten Finger und streicht den über die Beuten Innenwand nach ein paar Wochen, das schmeckt arg säuerlich. Die Fischermühle hat nur ein bis zweimal bedampft, weil ich das Argument immer höre und sie stellten auch eine Wirksamkeit über mehrere Wochen fest.

    Also ich verdampfe auch, aber mit System😉

  • Beekeeper genauso sehe ich das auch. drei mal vier Blockbehandlungen und das noch fünf² mal wiederholt ergibt keine Zeit mehr für andere Dinge weil ich nur noch am bedampfen bin. Ich bedampfe zwei mal im Abstand von 5 Tagen und fertig. Selbst dafür brauche ich schon pro Durchgang mehr als vier Stunden.

    Das behandeln bis auch die letzte Milbe gefallen ist, wäre mir zu anstrengend.


    Gruß

    Martin

  • Das ist schon erschreckend wenn man liest wie oft behandelt wird. Tut den Bienen ja nichts. Multipliziert mal die Behandlungen mit den 1 oder 2g Ox die verdampft werden. Da kommen schon kleine Berge zusammen. Dann nehmt mal einen feuchten Finger und streicht den über die Beuten Innenwand nach ein paar Wochen, das schmeckt arg säuerlich. Die Fischermühle hat nur ein bis zweimal bedampft, weil ich das Argument immer höre und sie stellten auch eine Wirksamkeit über mehrere Wochen fest.

    Also ich verdampfe auch, aber mit System😉

    Und, was soll diese Aussage mit dem "arg säuerlich" denn nun konkret aussagen? Etwa, daß auch noch ein paar Wochen immer noch Oxalsäure niedergeschlagen in der Beute sich befindet? Ja, was für eine Überraschung! Aber nur für die, die annehmen, daß diese flüchtig ist. Tatsächlich fallen die Kristalle im Verlaufe von Wochen und Monaten allmählich aus der Beute, aber ein Teil wird auch in das Holz der Rähmchen und in die Zellen eindringen. Wie schlimm, daß dieser natürliche Stoff dann etwas mehr als in natürlicher Konzentration in der Beute vorhanden ist.


    Bienen sooft zu behandeln, bis keine Milben mehr abfallen, ist übrigens sehr wohl eine systematische Behandlung.

  • Beekeeper genauso sehe ich das auch. drei mal vier Blockbehandlungen und das noch fünf² mal wiederholt ergibt keine Zeit mehr für andere Dinge weil ich nur noch am bedampfen bin. Ich bedampfe zwei mal im Abstand von 5 Tagen und fertig. Selbst dafür brauche ich schon pro Durchgang mehr als vier Stunden.

    Das behandeln bis auch die letzte Milbe gefallen ist, wäre mir zu anstrengend.

    Über 4 h? Geht es um hunderte Völker?


    Mit modernen Gerätschaften kann man diese Bedampfungen zügig, fast schon im Akkord durchführen!


    Behandelt man, ohne "die letzte Milbe" mit zu erwischen, ist das nur eine halbe Sache. Jede Milbe ist Ausgangspunkt einer im Verlaufe der Brutsaison exponentiell anwachsenden Teilpopulation. Plakativ: Der Unterschied zwischen einer und zwei Milbe(n) ist eben später derjenige zwischen 1024 und 2048 Milben.


    Und deshalb sollte möglichst auch die letzte Milbe keine Chance haben. Konsequente Restentmilbung ist die beste aller Milbenbekämpfungsmaßnahmen, denn diese macht zeitaufwendiges und bienenstressendes "Rumgemache" wie Drohnenbrutschneiden, Bannwabenverfahren, totale Brutentnahme / Brutscheune und andere Widerlichkeiten und Zumutungen im Verlaufe der nächsten Brutsaison überflüssig!