Sublimox - welcher Stromgenerator passt?

  • Hallo Ulrich!


    Wer sein Profil ausblendet kriegt bei mir die IGNO Taste und wird blockiert.

    :u_idea_bulb02:

    Grüße Luffi


    Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer. :u_idea_bulb02:

    (Lucius Annaeus Seneca - römischer Politiker, Dichter und Philosoph - * 4 v.Chr, † 65)

  • denn diese macht zeitaufwendiges und bienenstressendes "Rumgemache" wie Drohnenbrutschneiden, Bannwabenverfahren, totale Brutentnahme / Brutscheune und andere Widerlichkeiten und Zumutungen im Verlaufe der nächsten Brutsaison überflüssig!

    Musst du mal dem Ralph Büchler aus Kirchhain erzählen, dass die Brutentnahme eine Widerlichkeit ist, und dem Liebig, das Drohnenbrutschneiden eine krasse Zumutung für die Bienen ist!

    Aber das sind ja auch dilettantische Anfänger, die beiden. Die sind bestimmt mächtig dankbar, wenn du denen mal erzählst, wie's geht :-)

  • Behandelt man, ohne "die letzte Milbe" mit zu erwischen, ist das nur eine halbe Sache...

    Es ist ja richtig das man so viele Milben wie es nur geht erwischen sollte, nur, die "letzte" wird es kaum sein die ich erwische, das schaffen auch die anderen Behandlungsmethoden nicht. Denn wenn es so wäre, dürften im Laufe des Jahres ja keine Milben mehr vorhanden sein. Es wird mit den Behandlungen und dazu gehört auch das Drohnenschneiden, TBE, käfigen usw., der Milbendruck gemindert und mehr auch nicht.

    Das bedampfen gehört zu den schonendsten Methoden, was aber nicht bedeutet das man damit die Bienen x-mal belästigen muss. Warum träufelt man nur einmal und baut hier nicht auch eine Blockbehandlungen ein? Bestimmt nicht weil damit auch die "letze" Milbe erwischt wurde. Die Behandlung sollte dafür sorgen, das das Volk nicht geschwächt in das nächste Jahr geht mehr nicht.

    Die vier Stunden die ich benötige beziehen sich nicht rein auf das Bedampfen sondern beinhalten die Vor und Nacharbeiten sowie die fahrt zu den Ständen. Wenn ich hunderte von Völker hätte und dann mehrfache Blockbehandlungen durchführen würde, dann bräuchte ich warscheinlich ein bissel mehr Vorlaufzeit bis die Saison starten dürfte oder aber alles andere bliebe liegen.


    Gruß

    Martin

  • Behandelt man, ohne "die letzte Milbe" mit zu erwischen, ist das nur eine halbe Sache...

    Es ist ja richtig das man so viele Milben wie es nur geht erwischen sollte, nur, die "letzte" wird es kaum sein die ich erwische, das schaffen auch die anderen Behandlungsmethoden nicht.



    Warum träufelt man nur einmal und baut hier nicht auch eine Blockbehandlungen ein? Bestimmt nicht weil damit auch die "letze" Milbe erwischt wurde. Die Behandlung sollte dafür sorgen, das das Volk nicht geschwächt in das nächste Jahr geht mehr nicht.

    Deshalb schrieb ich "die letzte Milbe" ja in Anführungszeichen. Die damit transportierte Subbotschaft war wohl nicht für jedermann erkennbar.


    Es soll Leute geben, die das Träufeln wiederholen. Andererseits soll es den Bienen gar zu sehr zusetzen. Keine Ahnung, wo die Wahrheit liegt, weder träufele noch sprühe ich.

  • Der Zeitfaktor der Blockbehandlung ist in der Tat nicht unwesentlich. Mit dem Varrox können 10 Völker echt eine Gesuldsprobe sein. Ich spare daher auf den Sublimox. Und da ich Strom am Stand habe, spare ich mir den Generator.

    Soll auch Leute geben, die mehrere Varrox gleichzeitig einsetzen und damit den Zeitvorteil des Sublimox wieder wett machen.

    Beim Sublimox den 2. Deckel zu befüllen während das eine Volk bedampft wird, dann Deckel tauschen und das nächste Volk bedampfen um währenddessen den anderen Deckel erneut zu befüllen geht echt super flott. Da ist an einem Stand mit 8 Völkern die Aufbau- und Vorheizzeit des Sublimox das was am längsten dauert.

    Den Stand schafft auch ohne Probleme die Fahrzeug Batterie des Diesel PKW ohne laufen lassen des Motors.

  • denn diese macht zeitaufwendiges und bienenstressendes "Rumgemache" wie Drohnenbrutschneiden, Bannwabenverfahren, totale Brutentnahme / Brutscheune und andere Widerlichkeiten und Zumutungen im Verlaufe der nächsten Brutsaison überflüssig!

    Musst du mal dem Ralph Büchler aus Kirchhain erzählen, dass die Brutentnahme eine Widerlichkeit ist, und dem Liebig, das Drohnenbrutschneiden eine krasse Zumutung für die Bienen ist!

    Aber das sind ja auch dilettantische Anfänger, die beiden. Die sind bestimmt mächtig dankbar, wenn du denen mal erzählst, wie's geht :-)

    Ich muß gar nichts!


    Was haben Routine, gar Wissenschaftlichkeit mit sorgsamem Umgang zu tun? Zunächst erstmal nichts! Ganz im Gegensatz, gerade Wissenschaftler müssen mit ihrem Untersuchungsobjekt auch mal "unkonventionell" umgehen, um an neue Erkenntnisse zu gelangen. Und Berufsimer leben bekanntermaßen davon, primär ihre Erträge zu maximieren, nicht jedoch das Wohlergehen der Bienen. Das schließt das zweitere allerdings nicht per se aus.


    Am honorigen Wissenschaftler Prof. Dr. Randolf Menzel gefiel mir, daß er sich zum Töten seiner Untersuchungsobjekte äußerte. Aber der ist dann ja wohl ein Anfänger, nach dieser Ihrer Logik.


    Auch im Buch "Die Naturgeschichte der Bienen" von Prof. Ruttner wird gesagt, daß Bienenvölker imkerliche Eingriffe als existentielle Bedrohung wahrnehmen (müssen). Aber der Herr war sicher ebenso ein Anfänger, nicht wahr?


    Die, die Hennen in Intensivhaltung hielten (und auch die, diese Form der Tierquälerei ersannen), waren auch keine "Anfänger" (oder gerade welche). Ja, es gibt sogar die Meinung, daß deren Legeleistung mit ihrem Wohlbefinden korreliert. So gesehen, hätte die Intensivhaltung nie abgeschafft werden dürfen.


    rall0r, Ihr Beitrag mit diesem Ihrem infantilen Sarkasmus war leider gar nichts! Sollten Sie sich das nächste mal einen plausibleren Zusammenhang als Argumentation heraussuchen.

  • Infantiler Sarkasmus! 😂 😂 😂

    Das muss man sich echt mal auf der Zunge zergehen lassen. Köstlich!

    Siehste mal, Ralf... Mit so viel Kompetenz kannst du halt nicht mithalten😉

    Schnurrdiburr--da geht er hin.....

  • Sehr geehrter Herr Freitzeitimker,

    ich möchte Sie herzlich bitten sich einwenig zurückzunehmen.

    Es würde Ihnen und dem Forum gut anstehen im alten Jahr auf solche persöhnlichen Verunglimpfungen - "Infantiler Sarkasmus" - zu verzichten. Und im Neuen Jahr erst garnicht mehr damit anzufangen.

    Ich wünsche Ihnen alles Gute im Neuen Jahr

    Ihr Eisvogel

    Als ich mich zum imkern entschlossen hatte, fand ich mich ratlos vor diversen modernen Beuten-Systemen.

    Abbé Emil Warre 1948, 12. Auflage Bienenhaltung für alle, Übersetzt von Mandy Fritsche, 2010

  • @ honigbanane:

    Das sieht der kompetente Herr Freizeitimker allerdings ganz anders.

    Und Dieter, es wird hier nicht geraset. Überlege mal, wenn solche Spassvögel unwidersprochen ihren Stuss schreiben könnten.


    Gruss

    Ulrich

  • Um das ganze mal für Mitleser aufzudröseln die (noch) nicht so lange dabei sind (sprich: Neuimker):


    Totale Brutentnahme (TBE), Bannwabenverfahren:

    Dient dazu, ein Volk brutfrei zu bekommen. Wenn brutfrei, dann sind alle Milben exponiert und damit bei minimalem Einsatz von Tierarzneimitteln (TAM) - wie bspw. Oxalsäure (OS, OXS) oder Milchsäure (MS), auch auch einer sehr kurzen Ameisensäure- (AS) Applikation - sehr zuverlässig zu beseitigen.

    Insbesondere die TBE hat den positiven Nebeneffekt, dass die Belastung durch Nosema-Sporen oder Viren im Volk messbar sinkt.

    Dieses Verfahren wird und wurde insbesondere von Ralph Büchler immer wieder propagiert, Hobby- als auch Erwerbsimker setzen dieses Verfahren sehr erfolgreich ein.

    Es gilt gemeinhin als ein schonendes biotechnisches Verfahren, weil keine langwierigen Verdunstungen von AS notwendig werden.


    Das von Dr. Liebig vorgestellte Verfahren Teilen und Behandeln (TuB) geht einen sehr ähnlichen Weg wie die TBE von Büchler - nur als ein weiterer Begriff, der sich zu googlen lohnt.


    Drohnenbrut schneiden:

    Wird in nahezu jeder mir bekannten Imkerschulung für Hobbyimker so empfohlen. Dient dem kontinuierlichen Entfernen von Milben aus dem Volk. Senkt damit den Varroadruck über das Bienenjahr so weit, dass eine Behandlung mittels TAM etwas nach hinten geschoben werden kann.

    Ist nicht ganz unumstritten, weil es eine Behandlung nur heraus zögert, aber nicht ersetzt. Es steht auch die Frage im Raum, inwieweit das Vorhandensein von Drohnen zur "Volksharmonie" beiträgt. In der Natur sind die Drohnen eben eine Kaste im Bienenvolk, welche einfach dazu gehört.

    Dr. Liebig und Pia Aumeier sind die wohl bekanntesten Vertreter dieser Praxis, aber auch in Hohen Neuendorf gehört das zu den Standardempfehlungen durch Dr. Radtke.


    Beide Methoden werden für gewöhnlich weder als

    Widerlichkeit

    noch als


    "Rumgemache"

    diskreditiert.

    Meines Erachtens handelt es sich bei diesen Begriffen um eine Minderheitenmeinung.


    Aussagen wie:

    Mit modernen Gerätschaften kann man diese Bedampfungen zügig, fast schon im Akkord durchführen!

    gefolgt von:

    Und deshalb sollte möglichst auch die letzte Milbe keine Chance haben.

    deuten darauf hin, dass der Verfasser umfassend, wiederholt seine Völker bedampft.

    Während man über die Rückstandssituation im Bienenvolk nach einer einmaligen Bedampfung recht gut Bescheid weiss (Stichwort "Fischermühle"), sieht es diesbezüglich bei einer zügellosen Wiederholung einer Sublimation von Oxalsäure schon anders aus.
    Man weiss m.E. derzeit einfach noch nicht gesichert, ob und wie es sich mit den Rückständen verhält, ebenso mit den Langzeitwirkungen auf den Bien.


    So. Ich hoffe, damit mag der stille Mitleser etwas Kontext bekommen haben, um sich selbst ein Bild zu machen.


    Grüße

    Ralf


    PS: Ich wundere mich immer etwas darüber, wie man sich völlig ohne Not so unbedingt und nachdrücklich selbst ins Abseits schießen muss. Wir befinden uns doch hier nicht einem Wettstreit, wer der bessere Imker ist...

  • Hallo Ralf!

    Ich weiß gar nicht, wieso sich mit solchen Leuten noch verbal auseinander gesetzt wird.

    Früher hieß es IGNO heute Blockieren.

    :wink:

    Grüße Luffi


    Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer. :u_idea_bulb02:

    (Lucius Annaeus Seneca - römischer Politiker, Dichter und Philosoph - * 4 v.Chr, † 65)