Etliche Fragen von Neuimker nach mehreren Schwärmen

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    Ok, dann mache es so wie du vorhast. Nimm die Wabe mit der Weiselzelle, fege sie vorsichtig ab und pack die Wabe in das Volk, wo nichts passiert ist.

    Entweder die Weiselzelle wird ausgeräumt (meist seitlich geöffnet) oder sie wird schlüpfen, später ein neues Volk gründen, oder du fegst das Volk, wenn du wieder da bist ab.

    Wie alt war die 2. Weiselzelle ungefähr, als du sie ausgebrochen hast?


    Liebe Grüße Bernd.

    Pushen wir uns nicht an den Stöckchen dieser Welt, bewegen wir Baumstämme, auf denen wir stehen.

  • Hallo Bernd,

    So habe ich es gemacht. Die Weiselzellen waren dummerweise auf der Wabe mit dem wilden Wildbau, so dass es nicht leicht war alle Bienen davon weg zu bekommen, da sich viele zwischen 2 Wabenschichten und den „Höhlen“ versteckt haben. Promt habe ch dann auch noch ene weitere Weiselzelle darauf gesehen. Ich habe beide gelassen, da ich in einem anderen Beitrag in diesem Forum gelesen habe, dass man das in dieser Situation alle bis auf 2 bricht.

    Wie alt die Weiselzellen sind bzw. wie alt die gebrochene war, kann ich nicht sagen. Kann man das erkennen?

    Ansonsten ist noch aufgefallen, dass auf der Umgesetzten Wabe nur noch verdeckelter Honig und verdeckelte Drohnenbrut war. Jetzt haben ich und die Bienen erst einmal Zwangspause vom Imkern bis 3. Januar. Mal sehen wie dann die Lage ist...


    Grüsse,

    Fossi

  • Die Lage und die Temperatur ist interessant. Danach müsste es bei dir im Februar zu einer Honigentnahme reichen. In der Folge wäre die Varroabehandlung und auch ein Einfüttern angebracht, wegen der Niederschlage und den tieferen Temperaturen.

    Darauf würde ich mich konzentrieren, damit du rechtzeitig die nötigen Ausrüstungsgegenstände und das Futter parat hast.

    Die Ruhephase scheint ganz sinnvoll zu sein, einfach mal machen lassen.

  • Hallo Rainfarn,

    Im Januar würde ich gerne die grössten/stabilsten Schwarmvölker auf meine Waldgrundstücke bringen. Ende Januar fängt der "Ulmo" Eucryphia cordiofolia an zu blühen. Den gibts dort üppig, nur hier wo ich wohne sind die meisten noch zu jung zum blühen, aber ich kenne auch nicht jeden Baum in 3km Umkreis. Ulmo ist eine sehr beliebte Massentracht hier im Süden und die beliebteste Tracht der Wanderimker (der schmeckt auch suuuper!). Dann sollten die im Februar ordentlich Honig haben. Mit meiner schlechten Erfahrung vom letzten Winter wollte ich ihnen im ersten Jahr eigentlich alles lassen, aber wenn ein bisschen was abzwacken geht wäre ich auch nicht traurig...Wie gross muss denn ein Volk zum Überwintern in einem nasskalten über-Null-Winter sein und wieviel Honig brauchen die dafür? Meine ursprüngliche Idee war ja eigentlich erst im Frühjahr die Winterüberschüsse zu ernten um auf Nummer sicher zu gehen. Was Ernten angeht muss ich mich eh noch schlauer machen. Da habe ich bisher weder Ahnung noch Ausrüstung...


    Jetzt habe ich mir auch endlich mal die Arbeit gemacht, die gelben Korbblütler richtig zu bestimmen die bei mir so dicke sind. Tatsächlich ist es das auch in Deutschlang heimische "Gewöhnliche Ferkelkraut" Hypochaeris radicata. Soll ja auch bei Bienen recht beliebt sein. Interessant nur, dass es bei mir in Kombination mit Sumpfhornklee (bei mir noch häufiger) wächst. Ersteres ein Trocken- und Kalkarmutszeiger und letzteres ein Feuchte-und Stickstoffzeiger. Naja, bei eingeführten Arten und auf den vulkanischen Andisols, die hier dominieren, stimmen die Pflanzensoziologieregeln oft nicht mehr so ganz...Jedenfalls sollte jetzt auch bei mir zu Hause genügend Tracht da sein um meine noch recht kleinen Völker aufzupeppeln, auch wenn ich jetzt 8 Tage nicht füttern kann.

    Wenn ich Anfang Januar wieder zu Hause bin sehe ich mal nach und berichte.


    Viele Grüsse und einen guten Rutsch allen!


    Fossi

  • Wie gross muss denn ein Volk zum Überwintern in einem nasskalten über-Null-Winter sein und wieviel Honig brauchen die dafür? Meine ursprüngliche Idee war ja eigentlich erst im Frühjahr die Winterüberschüsse zu ernten um auf Nummer sicher zu gehen.

    Ich hab Honigentnahme geschrieben, da bei der Situation der Jungvölker, wohl keine kompletten Honigräume zum Abernten da sein werden. Aber je nach Volkstärke und passender Tracht musst du gucken, dass sie nicht das Brutnest verhonigen.

    Wenn du die Bienen auf dem eingetragenen Honig überwintern willst, auch gut. Aber eine Entnahme in deinem Frühjahr, für den eigenen Verzehr, geht nicht nach einer erfolgten Varroabehandlung.

    Egal ob AS oder Oxalsäure.

    In den letzten Jahren fehlen hier ja auch die richtig niedrigen Temperaturen, der Futterverbrauch ist höher, da die Wintertrauben nicht so kompakt sitzen und auch Brut häufiger durchgehend zu finden ist.

    .Wie gross muss denn ein Volk zum Überwintern in einem nasskalten über-Null-Winter sein und wieviel Honig brauchen die dafür?

    Stärkere Völker überwintern besser, als schwache Einheiten. Futterverbrauch im Frühjahr höher, als in kälteren Wintermonaten, Mind. 16-18 kg Futtervorrat sollte man aber schon im Volk belassen. Futterkränze oberhalb der Brutwaben und Futterwaben addiert. Ist ein bisschen schwierig abzuschätzen, am Anfang. Hier mal ein Monatshinweis aus dem Bienenjournal, der einige Tipps zum Einschätzen der Situation enthält. Immer unter dem Aspekt der hiesigen mitteleuropäischen Gegebenheiten.

    Bienenjournal Monatshinweise 2018

  • Bitte Standort beachten. Das ist nicht mal ansatzweise mit irgend einem uns in DE bekannten Standort vergleichbar und somit liegen da auch keine Vergleichswerte vor.

    Mach wie geplant weiter, lass die 2xLS Zargen ausbauen und mit Honig volltragen. Eine 3. Zarge 2/3 (159mm) LS oder volle Höhe mit Anfangsstreifen halte dir in Bereitschaft und wenn die 2. Zarge ausgebaut ist, gibst die 3. Zarge dazu.

    Ich habe Fotos von Völkern mit 4-5 10er LS Zargen im Süden von USA gesehen.

    Ansonsten kann man nur empfehlen zu schauen, wie andere Imker bei dir arbeiten.

    Wenn du ein Kerl wie ein Baum bist und dir mit Honig volle 10er LS Zargen nichts ausmachen dann bleibe bei einem Zargenmass. Mir wäre das als Honigraum zu schwer und ich würde auf 159mm wechseln.

    Also ich persönlich würde bei einem 10er System mit 1x LS Brutraum plus 4-5x 2/3 LS 9er Rechen Honigraum arbeiten.


    Liebe Grüße Bernd.

    Pushen wir uns nicht an den Stöckchen dieser Welt, bewegen wir Baumstämme, auf denen wir stehen.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von d2dum ()

  • Hallo Leute,

    danke für die Tipps.

    Was die Zargenmasse angeht habe ich wenig Möglichkeiten ausser ich baue mir alles selber, was ich auch schon in Betracht gezogen habe, aber mir die Zeit dazu fehlt. Es gibt hier LS 10er Brutraumzargen und halbhohe Honigraumzargen zu kaufen, das war's. Ich bin weder klein noch schwächlich, aber eine volle 10er LS-Zarge ist über längere Zeit sicher ein Bandscheibenkiller. Ich werde auf Dauer also auch Halbzargen einsetzen. Ich liebäugele mit Warré-Beuten die ich mir selbst aber mit Langstroth-Mass bauen würde um kompatibel zu sein. Mal sehen.

    Wieviel Zeit muss denn zwischen Varroabehandlung und Honigernte liegen?

    Was die Futtermengen angeht werde ich mir den Link mal ansehen sobald ich wieder besseres Internet habe. Und ich werde die Imker fragen, die ich hier kenne, aber die machen das natürlich wirtschaftlich...


    Grüsse,

    Fossi

  • Behandlung mit Varroamitteln ist laut Richtlinien des DIB für in Verkehr zu bringenden Honig für das Erntejahr nur bis zum 31.12. des Vorjahres gestattet. Die Honigernte ist von Mai bis ....September, abhängig der Tracht meistens jedoch bis Ende Juni.

    Ich kann dir nur empfehlen, bleibe bei Standardkomponenten und lass das bauen von irgendwie gearteten Sonderformaten.

    Eine Warrebeute mit LS Abmessungen ist und bleibt auch eine LS Beute.

    Dann kannst bei dem Maß bleiben mit hoher BR und halbhoher HR.

    Der Vorteil vom Selbstbau ist, man kann sich alles so bauen wie man will, der Nachteil ist, man muß sich alles selbst bauen.

    Wenn deine Liebe jetzt nicht unbedingt beim Holzhanwerk liegt, dann lass es sein. Ich persönlich liebe meine Werkzeuge und Kreissäge/Fräse ...... aber habe mich entschlossen Standardkomponenten nicht selbst zu bauen. Es gibt noch genug daneben, was man sich bauen kann/muß.

    Denn es bleibt ja nicht bei Zargen, da sind ja noch Fütterer, Absperrgitter, Bienenfluchten, Böden, Deckel,

    .... was alles zueinander passen sollte. Dazu kommt evt ein Wetterschutz, Beutenböcke und Wassertränke den man sich baut.

    Und nicht zu vergessen, das Leben neben den Bienen.

    Im Laufe der Zeit wirst du feststellen, wie sehr sich Insekten in dein Leben drängen und ihren Platz dafür beanspruchen.

    Überall Bienen!

    Ansonsten lies mal hier aufmerksam im Forum, benutze die Suchfunktion für deine Fragen und mehre dein Wissen anhand deiner aktuell anstehenden praktischen Herausforderungen.

    Wir wollen bestimmt alle gern helfen und unterstützen, doch gibt es viele Wege für eine Problemlösung, die manchmal allerdings auch fast zu einer "Relegion" werden, worüber man dann kaum noch diskutieren kann.

    "Keep it simple" and "be cool" und ein gesundes Neues Jahr.


    Liebe Grüße Bernd.

    Pushen wir uns nicht an den Stöckchen dieser Welt, bewegen wir Baumstämme, auf denen wir stehen.

  • An deiner Stelle würde ich definitiv mal im beesource Forum nachschauen. Da wirst du höchstwahrscheinlich jemanden finden, der in deiner Region imkert.

    Und Halbzargen halte ich im Gegensatz zu 2/3 Zargen für Quatsch. Du brauchst mehr Honigräume und hast insgesamt natürlich mehr Arbeit.

  • Den Zargenlifter von Jakel hat uns ein Kollege vorgeführt. Er kaufte ihn vor Jahren, als er mitten in der Saison einen Bandscheibenvorfall erlitt und seine kleine Berufsimkerei trotzdem "irgendwie" weiterbetreuen mußte. Er nutzt den bis heute und hält das für die zweitbeste Anschaffung in seiner Imkerei (die beste: Fill-up aus der damaligen Nullserie).

    Ein anderer Kollege entnimmt die HonigRä. einzeln, weil er die Zargen nicht mehr komplett heben will. Man kann seine Betriebsweise individuell gestalten, ohne auf Standardteile zu verzichten. Es ist immer die Frage, wo man mehr Zeit verbringen möchte: In der Werkstatt beim Selbstbau oder an den Bienen oder beim Hin- und Herräumen des überbordenden Lagers oder beim Strei mit seiner regierung über zusätzlichen Stauraum, herumliegendes Imkerzeugs usw.

    Die Imkerei erfordert sehr viel mehr Zeit und (Lager-)Raum, als der Hobbyist am Anfang glauben kann. Magazinbeuten im ortüblichen Handelsmaß haben da nicht zu unterschätzende Vorteile. Ein gesondertes Rähmchenmaß nur für den Honigraum z.B. erfordert mehr als das Doppelte an Materialaufwand mit den zwangsläufig damit verbundenen Mehr an Kosten, Pflege-/Reinigungs-, Lagerarbeite. etc. Also vor der Grundentscheidung gut überlegen, am besten 1 Jahr lang Praxis testen.

  • .. sondertes Rähmchenmaß nur für den Honigraum z.B. erfordert mehr als das Doppelte an Materialaufwand...

    Rives, diese Behauptung solltest du erklären?

    Der umbauten Raum bleibt nahezu gleich.

    3 2/3 Zargen entsprechen 2 Voll Zargen.

    Wenn man von Stückzahlen der HR Rähmchen ausgeht mag das stimmen, aber preislich macht das nie als das doppelte aus.

    DD BR ca. 26,00

    LS BR ca. 19,00 - >2x 38€

    2/3 HR ca. 16,00 - > 3x 48€


    Rähmchen

    LS BR ca. 1.15

    LS 2/3 ca. 1.10


    Kaptarlift ca. 540€.


    Mehrpreis pro Volk

    1x BR 3x HR 2/3 zu 3x BR sind 24€ zu Gesamtpreis von 91€ also ca 25%.


    Das ist mir persönlich das grundsätzlich leichtere Arbeiten wert.

    Platzbedarf für die Fläche an Honigwaben Platz ist gleich.


    Liebe Grüße Bernd.

    Pushen wir uns nicht an den Stöckchen dieser Welt, bewegen wir Baumstämme, auf denen wir stehen.

  • Hallo Leute,

    Ein frohes neues Jahr!

    Nachdem die Bienen und ich 10 Tage Zwangspause vom Imkern hatten, habe ich heute mal wieder in die Beuten geschaut. Hier das Ergebnis:

    Bei keinem Volk habe ich die Königin gesehen…Ich frag mich wo die sich immer verstecken…Ich kann sie ja nicht mal markieren wenn ich sie nicht finde…

    Die gute Nachricht ist, ich habe keine weiteren Weiselzellen gesehen, dafür aber Drohnenschlacht bei 2 Völkern beobachtet. Ich gehe davon aus, dass das heisst, dass die Schwarmsaison jetzt erst einmal vorbei ist…Stimmt ihr mir da zu?

    Ausgangsvolk 1: Viel Betrieb, viel offene und verschlossene Brut, kaum noch Drohnen (Drohnenschlacht beobachtet). Ähnlich viel Honig wie vor 10 Tagen. Der schon vor Zeiten untergesetzte 2. Brutraum ist aber nach wie vor noch komplett ungenutzt.

    Ausgangsvolk 2: ähnliches Bild, aber hat immer noch recht viele Drohnen. Dieses Volk dehnt sich gerade in den untergesetzten Brutraum aus.

    Ältestes Schwarmvolk: In diesem Volk war ja schon kurz nach Einzug in die Zarge wieder eine neue Königin geschlüpft und die alte ist mit einem Schwarm ausgerückt. Diesem Volk hatte ich ja dann auch noch eine Wabe mit zwei weiteren verschlossenen Weiselzellen entnommen und in ein anderes vermeintlich weisellose Schwarmvolk gesetzt. Jetzt sehe ich bei dem alten Schwarmvolk keine unverdeckelte Brut mehr. Dafür habe ich zwei mögliche Erklärungen. 1. Kurz nach dem ich die Wabe mit den verdeckelten Weiselzellen entnommen habe ist in meiner Abwesenheit noch ein weiterer Schwarm abgegangen und jetzt steht das Restvolk ohne Königin da. Dagegen spricht, dass das Volk noch genau so gross wie bei der letzten Kontrolle wirkt. Moglichkeit 2: Die neuen Königin braucht einfach noch bis sie in Eilage kommt…Ich denke Letzteres ist wahrscheinlicher.

    Ich hab ja die Fütterung meiner Schwarmvölker wegen Abwesenheit unterbrechen müssen. Das hat bei meinem Bienenkistenschwarmvolk offenbar zu einem totalen Baustopp geführt. Die sind noch genau so weit wie vor 10 Tagen…Irgendwie mach ich mir schon Sorgen um die Passivität dieses Volks. Es ist auch kaum Flugbetrieb und Brutwaben konnte ich auch keine sehen. Was mir auffällt ist, dass sehr viele Wachskrümel auf dem Boden liegen. Die sollen doch lieber damit bauen! Ich werde sie wohl wieder füttern und schauen wie sie sich entwickeln.

    Das vermeintlich weisellose Schwarmvolk in das ich die Wabe mit 2 Weiselzellen eingesetzt hatte ist immer noch ohne Brut. Von den beiden Weiselzellen ist aber nichts mehr zu sehen, die sind komplett rückgebaut. Auch der Wildbau auf dieser Wabe wurde wieder etwas begradigt. Offenbar ein ordnungsliebendes Volk. Ich gehe aber davon aus, dass wenn sie wirklich weisellos waren jetzt aus einer der beiden Weiselzellen eine neue Königin wurde, die nur noch nicht in Eilage ist.

    Die anderen Schwarmvölker entwickeln sich sehr verschieden schnell. Manche wachsen sehr vehalten, aber eines meiner jüngeren Schwarmvölker (ein recht grosser Schwarm) hat in Null Komma Nichts 9 Rähmchen der Zarge vollgebaut, mit Honig und viel Brut. Das 10. Rähmchen ist gerade in Arbeit. Ich habe heute gleich eine zweite Zarge mit 10 Rähmchen, teils mit Mittelwänden und teils mit Anfangsstreifen untergestellt.

    Die meisten meiner Völker empfinde ich als sehr friedlich. Aber dieses Volk war total wild bei der Kontrolle. Die sind in grosser Zahl wie die Furien auf mich los und haben auch nicht abgelassen als ich fertig war und wegging. Nur gut dass ich den Anzug an hatte...

    Nicht nur beim Wachstum und in der Aggressivität sondern auch z.B. bei der Propolio-Produktion sind die Völker sehr unterschiedlich. Dieses grosse wilde Volk z.B. hatte alles verklebt. Die Rähmchen an der Zarge, die Halbzarge an der Brutraumzarge, die Brutraumzarge am Boden. Sogar die Futterschüssel war richtig stabil angeklebt. Sind das genetische Unterschiede? Wie gesagt, ich kann 3 verschiedene Phänotypen bei meinen Völkern erkennen.

    Über Kommentare würde ich mich freuen.

    Grüsse aus dem gerade sonnigen Patagonien,

    Fossi

  • Ich denke mir, jetzt lass sich mal alles entwickeln. Klar könnte man nun noch das eine oder das andere machen, um sich Sicherheit zu verschaffen ob oder ob nicht weisellos.

    Einzig den Wildbau von der Wabe würde ich komplett entfernen.


    In 3 Wochen fegst du alle Völker ab, die keine Entwicklung zeigen, dh keine Stifte und Brut.

    Wie ich schon einmal sagte, reduzierst du so die Anzahl der Völker, da sie dir sowieso zu viel waren. Da bringt es auch nichts noch das letzte Volk zu einer Königin verholfen zu haben.

    Wenn deine Bienkiste Langstroth Rähmchen hat, würde ich diese in die frei werdenden Zargen einlogieren.


    Aber das musst im Enddefekt du selbst wissen, was du möchtest.

    Ansonsten heißt es beobachten, beobachten. Schauen ob moderates füttern wieder den Bautrieb fördert, oder ob Brutnest verhonigt.


    Zu deinen anderen Fragen kann man ohne Besichtigung nichts genaues sagen. Es kann alles sein und ja das kann auch an der Genetik liegen. Selbst beim gleichen Phänotyp können unterschiedliche Eigenschaften zutage treten, die auch Tagesform abhängig oder von deiner Konstellation beinflußt sind.


    Liebe Grüße Bernd.

    Pushen wir uns nicht an den Stöckchen dieser Welt, bewegen wir Baumstämme, auf denen wir stehen.

  • Beitrag von Bienen Ede ()

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