Füttern im Winter

  • Hallo Honigkopf,

    ja es waren beispielhafte Bilder aus meinem Fundus.

    Sicher ließen sich bei genauer Inspektion aktuell auch

    ähnliche Kandidaten unter meinen Völkern finden......

    Die starken Völker brüten dem Witterungsverlauf

    geschuldet schon rund drei Wochen wieder, diese

    werden dann wohl wie 2018 auch in 2019 keine

    Winterbehandlung mehr abbekommen. Auf der anderen

    Seite lagen die unabhängigen Varroakontrollwerte aus dem

    Labor wie auch die eigenen Proben im November

    bei so niedrigen prozentualen Werten bezogen auf die

    Bienenmasse das ich mir diesbezüglich auch keine

    gesteigerten Sorgen mache.

  • Guten Tag


    ich hätte dazu auch noch eine Frage


    Ich habe das Gefühl, dass meine Völker noch nicht genug Futter eingelagert haben. Ich habe mitte August den Futtereimer von ApiInvert aufgesetzt, da wurden aber bis jetzt max 6kg abgenommen und ich will den Eimer jetzt rausnehmen und die Völker für den Winter fertig machen. Ich hatte für anfang Oktober auch noch mit etwas höheren Temperaturen gerechnet. Wieviel kg Futter sollte aktuell im Volk sein?

    Kann ich mit einer Futtertasche/Futterrähmchen jetzt noch einfüttern (flüssig ApiInvert) wenn ich es ganz ans Volk hänge?


    Danke

    Timo

  • Meine Meinung: Solange sie abnehmen. Aber das tun sie ja nicht!

    Leg Futterteig auf und beobachte die Abnahme.

    Bei kaltem Wetter werden sie das fressen was eingelagert ist. Wenn mal wieder Flugwetter ist gehen sie auch an den Teig.

    Bienenhaltung in modifizierten Warre-Beuten, BR und HR unterschiedliches Wabenmaß, Naturbau im BR und in einzelnen Völkern auch Stabilbau, Einzelaufstellung mit mehreren hundert Meter Abstand an zwei Aufstellungsorten.

  • Futterteig auf die OT - mehr würde ich da nicht mehr investieren. Wie ist der Varroabefall aktuell (mindestens Windel nach 3 - 5 Tg., besser mit auswaschen testen )?

  • Hier sind 16 C, da wird noch Nektar und Pollen vom Efeu eingetragen. Futter im Eimer in aufgesetzter Zarge wird zügig genommen. Von August bis jetzt nur 6 Kg? Da stimmt was nicht, wieviel Bienen sind denn noch im Volk vorhanden?

  • 6 kg haben meine auch nur genommen, aber 4x und immer jeweils über Nacht weggeputzt... wenn sie 8 Wochen so an dem Eimer nuckeln ist da der Wurm drin.

    Als erstes würde ich den Tipp für die kommende Saison beherzigen und das nicht so lange "dümpeln" lassen. Du hättest evtl was tun können - im August.

    Nun kannst Du, wie rase sagt, nachsehen, woran es liegt und dann "ein Kreuz drauf machen", da es vermutlich den Winter nicht schaffen wird.

    Die Frage nach dem wieviel Futter drin sein muß, kann man so nicht beantworten. Meine DNM 1,5 Segeberger wiegen mit 10 Waben jetzt ca. 30-32kg und sind rappelvoll mit Bienen, einer kleinen Brutfläche und etwas Leerplatz, um sich zu positionieren. Ich werde wieder max 2-3 Waben zur Obstblüte als Reserve wegstellen können oder, sollte es mal wieder Winter geben, wird es gut reichen. Und bei Dir??? Hol Dir schnell einen Imkerkollegen, der mit reinschaut, das scheint mir in Deinem Fall eine gute Idee zu sein, viel Erfolg!

    LG Rudi

  • Hier sind 16 C, da wird noch Nektar und Pollen vom Efeu eingetragen. Futter im Eimer in aufgesetzter Zarge wird zügig genommen. Von August bis jetzt nur 6 Kg? Da stimmt was nicht, wieviel Bienen sind denn noch im Volk vorhanden?

    Bienen sind massig drin. Alle drei Völker sind Ableger Anfang Juli gebildet. Die Eimer habe ich ca. halb geöffnet. Es war mehr Ende August als ich den Eimer reingestellt habe. Also 5-6 Wochen.


    Sie stehen in meinem Weinberg und ich habe beobachtet, dass sie viel an den Trauben gefressen haben und ich konnte auch Polleneintrag beobachten.

    Ich habe Zander 1,5 als Rähmchenmaß. Wieviele sollten mit Futter voll sein? Ich möchte nicht jetzt das ganze durchschauen und dann ein paar Tage danach nochmal die Beute öffnen um zu handeln. Ich wüsste gern im Voraus wieviel drin sein muss, dass ich die nächsten Tage, wenn ich sie für den Winter fertig mache und den Eimer raushole das Nötige machen kann. Wer weiß, vielleicht täuscht mich der Eimer auch und er ist fast leer.


    Danke

  • Es besteht selbstverständlich die Möglichkeit, dass sie sich selbst versorgt und insofern so wenig Futter über die lange Zeit abgenommen haben.


    Das würde bedeuten, dass von den (angenommenen) 10 Waben Za1,5 drei bis vier mit Brut, offenen Zellen und dickem Futterkranz gefüllt sind, die restlichen mit gut 70 % je Wabe mit Futter gefüllt sein sollten. Dann wären es geschätzt 20 kg Futter - das reicht bis April.

    Wie ist der Varroabefall aktuell

    ?

  • Den Varroabefall kann ich jetzt von zuhause nicht beurteilen. Als ich die drei Ableger gebildet habe, habe ich eine Sprühbehandlung durchgeführt.


    Ich vermute, dass nicht genug ausgebaute Waben zur Verfügung stehen. Wie reizt man die Bienen mehr Waben auszubauen?


    Frank Osterloh , du hast hier ein Bild geposted wo du das Volk mit der Futtertasche den Winter über eingeängt hast?!
    und ich glaube du hast auch geschrieben, dass bei Tageshöchsttemperaturen um die 20*C flüssiges Futter noch abgenommen wird.
    Die soll es nächste Woche wieder geben. Das heißt flüssig Füttern mit der Futtertasche und ApiInvert (erwärmt) ist durchaus noch möglich?


    Danke Timo

  • Sorry aber ich glaub da muss echt mal ein erfahrener Imker mit dir rein schauen.


    Mein Imkerpate wollte dieses Jahr auch noch 10 kg füttern ohne zu schauen und zu merken das die komplett verhonigt waren.

    Im zweizargen Brutraum waren fast 30 kg Linde und nur etwas Brut ganz unten.