Füttern im Winter

  • ...nach der Winterruhe zu tun, wenn der Bien ohnehin wieder in Bewegung kommt, erscheint mir auch sinnvoll und schlüssig. Vorher ist der Futterverbrauch ja ohnehin recht gering...

    Ja, das wollte ich auch so sagen.

    Natürlich könnte man es noch früher, komplizierter oder mit anderen Mitteln machen. Aber es bringt in meinen Augen nix und birgt höhere Risiken. Und wie du weiter oben schon geschrieben hattest: die verhungern nicht im Januar oder Februar, sondern im März oder später.


    Gruß Jörg

  • Bei mir brauchen die Bienen im März keine Reizfütterung.

    Was die Bienen da brauchen ist Pollen und Futter!

    Dann startet das jährliche Wunder.

    Allerdings macht man mit der Reizfütterung dann nichts falsch, wenn im Volk zu wenig Futter ist.

    Daher sehe ich die Diskussion entspannt.

    Für mich ist es nur einfacher die Völker möglichst im Herbst vollständig einzufüttern und dann beruhigt in den Winter, das Frühjahr gehen zu können.

    Die überzähligen Futterwaben erhalten dann die Ableger.

  • Mir gings wie swissmix, starker später Verbrauch und nix mehr gefüttert bekommen. (ich hätte die paar Bienen mit Füttern eher noch mehr geschwächt)

    Ich sitze auch auf den euch bekannten Kohlen.....

    Futterteig bei normal überwinterten Völkern im März ist ratsam, blos nicht flüßig in großen Mengen, also mehr als 2 L die Woche. Das sorgt für zu starken Bruteinschlag, stört so den normalen Brutrhytmus und verursacht frühe Schwärme.... (besonders bei C Bienen)

    Schwache ( also Ableger) mit guter Queen vertragen eher flüßig, aber auch hier Vorsicht! Denen tust du mit ner Futterwabe aber eher einen großen (den besseren) Gefallen.

    Muß man aber doch wegen Not viel flüßig nachfüttern;( ist es besser im April auszugleichen, sonst schwärmts nur noch.

    Das, was du sicher weisst, hält dich vom Lernen ab.


    Hier gibts was Gutes zu lesen

    http://www.pedigreeapis.org

    Eure Pedigrees, könnt ihr ab sofort hier problemlos u. fachlich geprüft im Original eintragen

  • Eine Fütterung im tiefsten Winter sollte nur erfolgen, wenn die Futtereserven, aus welchen Gründen auch immer, zum Überleben des Bienenvolks nicht ausreichen. Dass die Herumhantiererei im Winter nicht erstrebenswert ist, sollte jedem klar sein, aber im Notfall wähle ich das kleinere Übel:u_idea_bulb02:.

    Bei 2 meiner Völker habe zum 1. Mal in meiner bereits langjährigen Imkerkarrirere eine Notfütterung mittels Aufsetzen von FT durchgeführt. Mal sehen! :daumen:!

  • Das sollte prinzipiell auch funktionieren.

    Meine Beuten (ital. Dadant Blatt) lassen die Fütterung von unten jedoch nicht zu.

    Der Erfolg bzw. die Annahme der Notfütterung hängt meines Erachtens sehr stark von der Umgebungstemperatur und der aktuellen Lage der Bienentraube ab.

    Bei Dadant-Hochwaben und Dauerfrost könnte die Futterquelle auf dem Beutenboden doch schon zu weit weg, wenn sich die Bienentraube bereits unter dem Deckel befindet.

  • Hallo Honigkopf,

    das stimmt ! Die von mir beschriebene Methode bedingt

    Kontakt zur Traube, und hat sich zumindest im DNM in

    der Kunstoffbeute bestens bewährt. Bei flachen Böden wurde

    dann eine Halbzarge untergestellt. Bei größeren Rähmchenmaßen

    besteht die Möglichkeit via Tetrapacks den Sirup direkt von der

    Seite an den Bienensitz zu reichen. Wie gehabt auch dann mit

    erwärmten Sirup und Stroh als Steighilfe.


    LG

    Frank

  • Ja. Aber das Futter ist nicht über Kopf!

    So kann es leicht zum „Futterabriss“ kommen.

    In einem Ableger habe ich auch etwa 1,5kg FT in einer Futtertasche. Das werden sie dann erst nehmen wenn sich die Traube lockert.

    Es wird in jedem Jahr Frühling, nur wann?

  • Ja. Aber das Futter ist nicht über Kopf!

    So kann es leicht zum „Futterabriss“ kommen.

    In einem Ableger habe ich auch etwa 1,5kg FT in einer Futtertasche. Das werden sie dann erst nehmen wenn sich die Traube lockert.

    Nabend,

    deine Bemerkung erklärst du und trotzdem machst du es selbst andersherum...

    Wie soll ein schwächliches Volk einen 1,5kg-Eisklotz neben dem Brutnest erwärmen?


    Gruß Jörg

  • 0,5kg Futter (bzw. der schwächlichen Volksgröße angepasst) auf 35 Grad erwärmt frisch daneben gehängt könnte ich ja vielleicht verstehen.

  • Ich erkläre es und mache es auch so.

    Dass es auch anders sein kann, ist doch nur der Hinweis darauf wie es ZU DIESER ZEIT nicht sein kann.

    Bei dem Beispiel ist das ein Futterrest, der nun mit in den Winter gegangen ist.

    Ich habe nicht geschrieben,dass das eine Notfütterung ist!

    Es wird in jedem Jahr Frühling, nur wann?