Bienenvolk am 19.10. noch vorhanden, Am 01.11. keine Bienen mehr

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    Hallo Imkergemeinde,


    Ich habe eine Frage:

    Am 19.10. waren alle Bienen vorhanden, sie wurden auch wöchentlich mit Futtersirup gefüttert. Am 25.10. habe ich 5L Futtersirup in die Beute gestellt. Eine Woche später waren alle Bienen fort, haben auch keinen Sirup mehr genommen. Er war noch komplett vorhanden.

    Trotz allem waren die Waben voll mit 6 kg Honig. Sie konnten also nicht verhungert sein. 20 tote Bienen waren insgesamt in der Beute.

    Warum sind trotz genügend Honigwaben keine Bienen mehr in der Beute?

    Ich verstehe das nicht. Es waren auch keine Varroen zu sehen.

    In der Ruhe liegt die Kraft. Macht die Natur nicht kaputt, Ihr habt nur die Eine.

  • Varroa wie es im Lehrbuch steht.



    Oder sie sind üner den Winter nach Afrika ins Winterquartier geflogen. Im Mai kommen sie wieder zurück und hängen in det Nähe irgendwo im Baum

    ;)


    Bitte die Kiste abräumen oder zumindest sofort bienendicht verschließen.

  • Die Ursachen sind vielfältig für diese Erscheinung. Bei dir scheint keine Königin mehr da gewesen zu sein und bestimmt auch kein Brutnest, oder? Am 19. 10. hatte es den Anschein das das noch alle Bienen vorhanden waren, aber da war schon alles zu spät. Es gibt genug Threads mit guten Hinweisen für Fälle deiner Art.

    Gruß Reinhard / Lehre mich die wunderbare Weisheit,daß ich mich irren kann.(Teresa v. Avila)

  • Er war noch komplett vorhanden.

    Wie stark war denn das Volk?

    Ein überwinterungsstarkes Volk verschwindet nicht so schnell.

    Am 25.10. habe ich 5L Futtersirup in die Beute gestellt.

    Ziemlich spät für die Winterfütterung. Gibt es da eine spezielle Vorgeschichte?

    War noch Brut vorhanden?

    I never loose - either I win or I learn (Nelson Mandela)

  • Auch ohne Königin hauen die nicht einfach ab. Aber wenn das Volk nicht weisellos war, sollte sie bei den Toten zu finden sein.

    Ist eigentlich klassisch Varroa. Bilder der Waben könnten auch hier zur Klärung beitragen.


    Gruss

    Ulrich

  • Varroa und Überfütterung als Ursachen prüfen.

    Was wurde nach der Linde/Sommertracht gemacht- Ernte/wann & wie gefüttert/ Varroabekämpfung.

    Bilder machen von allen Waben,

    danach mal ein paar Brutwaben auf weißes Papier ausschlagen- meist kommen dann noch Milben und ihr Kot zum Vorschein.

    Der letzte Bienenverkehr am Flugloch ist meist schon das Räubern der Nachbarn.

  • Klassischer Varroaschaden.

    Und viel zu spät eingefüttert.

    Nur mit dem "Klassischen Varroaschaden" habe ich zunehmend ein Problem. Der Zusammenbruch allein durch Varroa kommt nicht von ungefähr sondern kündigt sich an. Durch zunehmend flugunfähige Jungbienen den Sommer über. Allerdings hat dann der Imker die schlimmen Vorzeichen übersehen. Die Meisten kennen das Bild nur im Zusammenhang und Beteiligung mit dem Virus der Flügeldeformation. Ist das Volk dann letztendlich zusammen gebrochen/ verschwunden, bleiben natürlich die Milben und ihre Spuren zurück. Das ist wie bei ner Obduktion ein falscher Befund. Der Verursacher kommt ungeschoren davon.

  • Zitat

    Nach sehr langer Überlegung, hin und her, habe ich mich nun für die TBH entschieden, da ich naturnah imkern möchte.

    Wer kann ihm in seiner Situation kompetent Ratgeben?

    Und nach fast nach deja-vu.


    Anfang des Jahres war die TBH ja auch schon mal "leer"
    Bienenvolk gestorben, 2 Waben stark verschimmelt, was ist passiert?

    Im August waren die Bienen griffig

    Anzahl von Bienenstichen


    Im September dann um 300 m verstellt, ein Teil der Bienen an der Schuppenwand
    Versetzen von Bienenbeuten