Die Hofkarre " Hofkuli "

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    Hallo zusammen ,

    Für meine Außenstände benutze ich eine APE als Transportmittel , aber bei mir daheim bin ich von der Schubkarre abgekommen .

    Letztes Jahr entdeckte ich auf einem Pferdehof einen " Hofkuli " und war sofort angetan , und wusste , den kann man auch super in der Imkerei einsetzen .

    Der Vorteil gegeüber der Schubkarre , eine schöne große ( 450 Liter ) , gerade Ladefläche , zwei Räder ( er fällt nicht um ) , genauso wendig , man darf bis 500 kg zuladen , und für alle andere Arbeiten im Garten ist er leicht kippbar durch einen Gasdruckstoßdämpfer

    ( oder Federzug ) . Durch die gerade Ladefläche kann man Zargentürme und den Imkeikasten und alles Zubehör wunderschön übersichtlich laden und zu den Beuten fahren .

    Der Kuli passt auch durch eine 85cm Tür , und kann bei mir auch ins Gartenhaus .

    Es gibt auch Nachteile , er ist schwerer als eine Schubkarre ( da extrem stabil gebaut , läuft aber genauso leicht da

    die Metellfelgen rollengelagert sind )

    und der Preis ( ist eben " Made in Germany " ) .

    Ich möchte in nicht mehr missen , und wird bei den Bienen , im Garten , als kleines fahrbares Gerüst mit aufgelegter Europalette ,beim Holztransport verwendet !!!



    Einen schönen Sonntag ,


    Bertram

  • naja, die kleine Ausführung der Schweizer Karre (bis 200kg) ist etwas handlicher, leichter und wendiger, ohne hohe Ladekante

    Hast du du bereits so eine Karre im Einsatz? Wollte ich auch schon kaufen, allerdings haben mich die Rezensionen abgeschreckt. Wäre angeblich e recht kippelige Angelegenheit?!

  • Hi,

    ich hab mir so eine Schweizer Karre zu gelegt.

    Ist komplett aus Alu. Dadurch sehr leicht und macht trotzdem einen stabilen Eindruck.

    Jetzt kommt noch eine Platte drauf mit Rand und dann wird sie im nächsten Jahr für die Arbeit bei den Bienen eingesetzt. Es passen dann gut zwei Dadanthonigräume vor ein ander.

    Nur nicht zuviel Gewicht nach vorne, dann gibt die Karre.

    Viele Grüße

    Thorsten

  • Ich habe mal danach gegoogelt. Herje, sowas ähnliches habe ich mir aus einer Schubkarre gebaut. Mein Großvater hatte damals auch sowas ähnliches um den Mist aus dem Stall zu bringen. Natürlich nicht mit Gummirad sondern Holz mit Metallreifen, aber immerhin.

    Den habe ich dann immer auf dem Anhänger mit, um die Zargen aus dem "Busch" zu holen.

    Liebe Grüße Bernd.

    Pushen wir uns nicht an den Stöckchen dieser Welt, bewegen wir Baumstämme, auf denen wir stehen.

  • Ich habe eine schweizer Karre für 99€ aus dem Baumarkt aus Alu. Wenn ich das Ding über die Wiese schiebe wackelt es heftigst und es fällt nach 5 m jede Menge runter. Derzeit benutze ich das Ding als Ablage.


    Eine umgebaute Schubkarre wie auf dem Bild bringt mehr.

    Imkern muß einfach, praktisch, bienengemäß, imkerschonend und preisgünstig sein

  • Ich wollte bewusst den Schwerpunkt etwas tiefer haben, da es dann bei mehr Zargen übereinander nicht so wackelig ist.

    Liebe Grüße Bernd.

    Pushen wir uns nicht an den Stöckchen dieser Welt, bewegen wir Baumstämme, auf denen wir stehen.

  • Moin zusammen!

    Also ich hab ja auch schon einiges durch. Zur Zeit verwende auch ich so eine umgebaute Schubkarre mit Plattform (Siebdruckplatte). Kurz gesagt, ich möchte das Teil nicht mehr missen. Ich habe rechts und links an der
    Plattform noch zwei Handgriffe angebragt und da einen Spanngurt durchgezogen so kann auch ein Zargenturm (4-5 stk Segeberger) nicht umfallen. Das Ding geht durch jedes Gelände! (Preis-leistung sowieso ungeschlagen )

    Gruß Martin

  • Andreas  

    Moin,
    das kann ich durchaus nachvollziehen. Es kommt halt auch auf den entsprechenden Rahmen an, der eine Installation so zulässt, dass die Plattform noch über das Rad gelegt werden kann.

    Daher wäre es interessant, welcher Rahmen hier zugrunde liegt oder hast du diesen auch modifiziert?

    Gruß
    Bernhard

    Imkern ist kein Hobby - imkern ist eine Lebenseinstellung!<3

    Negative Handlungen werden erst dann zu Fehlern, wenn man sie wiederholt, - bis dahin sind es Lernprozesse die einen weiterbringen sollten.;)

  • Das Grundgestell habe ich vom Fachmarkt geholt, ohne Wanne für Mörtel. Moog Baumaschinen. Also eine stabile Mörtelkarrre, wie sie bei Bauunternehmen verwendet wird; dabei ist auf die durchgängige Fläche über dem Laufrad zu achten. Bei wackeligen Billigkarren ist das anders.

    Den Aufbau mit einer Siebdruckplatte und den Kanthölzern darunter habe ich dann selbst verschraubt.

    Die Karre ist wirklich viel in Einsatz, und besonders bei schwierigen Verhältnissen wie Standabbau(Schwere Kisten mit Honig) und Standaufbau am holperigen Hang. Durch Winkel und Geometrie besser als meine Sackkarren.

    Auch am Stand selbst als Arbeitstisch ständig dabei.

    Mein Rücken dankt es mir, daß er nicht mehr so tief herunter muß.

    LG Andreas

  • Habe mir den durchgängigen Rahmen im Fachmarkt gesucht.

    Früher bei den Speiß(Mörtel-)karren zum Hausbau war ich immer wieder froh um stabile Rahmen.

    Heute werden so viele Karren Angeboten, die viel zu instabil sind bei normaler voller Beladung. Kann man nicht gebrauchen.

    Also durchgehendes Rohr oder mindestens eine Verstrebung, oder wie hier ein umlaufendes Rohr.

    Meine Bienen kriegen das nicht klein, und ich bin froh, daß Abends im Dunkeln am Huckel alles hält.

    Auf Dauer führt Instabilität und Geigelei zu Frust.....


    LG Andreas