• ... und dann kommt die Melezitose und schon isses wieder fest ;)

    HG

    Monika


    Wir sollten immer daran denken: Im wesentlichen sind unsere Bemühungen auf eine vernünftige, fürsorgliche Pflege beschränkt. (Bruder Adam)

  • Ich fürcht, den, den ich hab, magst ned hören. Ich verzichte recht erfolgreich auf Raps. Schmeckt mir ned, ist zu stressig, kristallsiert mir zu schnell. Freundlicherweise respektieren das meine Bienen ;) (bzw., sie finden vor den Rapsfeldern genug anderes).

    HG

    Monika


    Wir sollten immer daran denken: Im wesentlichen sind unsere Bemühungen auf eine vernünftige, fürsorgliche Pflege beschränkt. (Bruder Adam)

  • Nö, Raps ist nicht meins. Ich kenne nur Einen, der mehr Völker meuchelt als ich, er ist gelb und überall.

    Viele Grüße

    Wolfgang, kein Freund von vergifteten Ackerpflanzen

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis größer als in der Theorie, also theoretisch.

  • Nö, Raps ist nicht meins. Ich kenne nur Einen, der mehr Völker meuchelt als ich, er ist gelb und überall.

    Viele Grüße

    Wolfgang, kein Freund von vergifteten Ackerpflanzen

    Nur ärgerlich, das Fakten sich nicht an Meinungen halten ;)

    Noch ärgerlicher, wenn ein Labor im Frühtrachthonig genau die Fungizide und ggf. "bienenungefährlichen" Insektizide findet, die ein Landwirt auf dem nächsten etwa 1,5 bis 2 km entfernten Rapsfeld gespritzt hat! Die Konzentrationen im Honig können durchaus nahe den geltenden Grenzwerten liegen.

    Dieses Jahr haben meine Bienen zum Glück - zumindest nach der Farbe ihres Makeups und der eingetragenen Pollen zu schließen - die GELBE PESTizidkultur wohl weitgehend gemieden. War wohl meist zu trocken und an einigen Tagen zu kalt.

    Trotzdem konnte ich in den letzten Tagen pro Volk etwa 16 kg überwiegend recht würzige Frühtracht schleudern.

    Karl

    Etwa 12 Völker auf Dadant an etwa 4 Standorten. "Bienenrasse":roll:: Bunte Mischung aus Carnica und Buckfast.

  • DerBergische: Ich halte es für völlig legitim, dass du deine Bienen vom Raps weg halten möchtest, das ist deine Entscheidung, Und auch, wenn du das mit Angst vor Pestiziden begründest, würde ich das für legitim halten. Auch wenn das unbegründet ist. Aber meine Höhenangst ist auch irrational. Dennoch finde ich es unangemessen, wie du hier Rapshonig mehr oder weniger pauschal (gelbe Pest, können nahe Grenzwerten belastet sein) die Existenzberechtigung absprichst. Muss das sein?


    Die reale (nicht gefühlte) Wahrheit ist die, dass jedes Jahr zehntausende Imker hunderttausende Völker nahe am Raps haben oder sie bewusst dorthin bringen. Die kippen auch nicht jedes Jahr Tausende Tonnen Honig in den Müll - der wird auch oft genug untersucht. Rapshonig ist sicher, sowohl für den menschlichen Verzehr als auch für die Bienen. Raps ist eine wichtige Aufbautracht, in manchen Ecken gar die mit Abstand Wichtigste. Honig aus der Kleingartenanlage ist vermutlich höher belastet als Rapshonig - ganz ohne Landwirt.


    rase hats oben kurz angerissen, hier auch einmal ausführlicher beschrieben. Lies es dir mal durch, auch wenns nicht ins Weltbild passt ;)

  • DerBergische: Ich halte es für völlig legitim, dass du deine Bienen vom Raps weg halten möchtest, das ist deine Entscheidung, Und auch, wenn du das mit Angst vor Pestiziden begründest, würde ich das für legitim halten. Auch wenn das unbegründet ist. Aber meine Höhenangst ist auch irrational. Dennoch finde ich es unangemessen, wie du hier Rapshonig mehr oder weniger pauschal (gelbe Pest, können nahe Grenzwerten belastet sein) die Existenzberechtigung absprichst. Muss das sein?


    Die reale (nicht gefühlte) Wahrheit ist die, dass jedes Jahr zehntausende Imker hunderttausende Völker nahe am Raps haben oder sie bewusst dorthin bringen. Die kippen auch nicht jedes Jahr Tausende Tonnen Honig in den Müll - der wird auch oft genug untersucht. Rapshonig ist sicher, sowohl für den menschlichen Verzehr als auch für die Bienen. Raps ist eine wichtige Aufbautracht, in manchen Ecken gar die mit Abstand Wichtigste. Honig aus der Kleingartenanlage ist vermutlich höher belastet als Rapshonig - ganz ohne Landwirt.


    rase hats oben kurz angerissen, hier auch einmal ausführlicher beschrieben. Lies es dir mal durch, auch wenns nicht ins Weltbild passt ;)

    Entschuldigung; die PEST w

    Etwa 12 Völker auf Dadant an etwa 4 Standorten. "Bienenrasse":roll:: Bunte Mischung aus Carnica und Buckfast.

  • Entschuldigung; die "PEST" war wohl etwas überzogen. Allerdings finde ich den Hype hier im Forum um den Raps auch reichlich stark. Zumindest akute Bienenschädigungen durch Rapsblütenspritzungen dürften selten sein. Der Verzehr von Rapshonig dürfte wohl ähnlich wie der Verzehr von Obst zu sehen sein: Gelegentliche Grenzwertüberschreitungen sind vermutlich nicht gefährlich für den Menschen. Ein geringes Restrisiko und ggf. ein ungutes Gefühl können trotzdem verbleiben.

    Den Vergleich mit Honig aus der Kleingartenanlage halte ich allerdings für spekulativ, so lange Du dafür keine Belege anführen kannst.

    Danke für den Hinweis auf Rase, dem ich noch folgen möchte.

    Karl

    Etwa 12 Völker auf Dadant an etwa 4 Standorten. "Bienenrasse":roll:: Bunte Mischung aus Carnica und Buckfast.

  • DerBergische nö, nö, Du liegst schon richtig, nur laut sagen solltest Du es hier nicht. Bei uns im Verein gibt es einen Kollegen, dessen letzter Raps vom Ankäufer nicht abgenommen wurde wegen der Überschreitung des Grenzwertes. Ich denke, es ist hier wie wenn Du einem Kind verbietest mit Pistolen zu spielen, obwohl es so viel Spaß macht. Aber die Spritzungen sind es heute nicht mehr, es muß ja viel weniger gespritzt werden als früher, als das Saatkorn noch nicht wie ein Smartie mit Giften umhüllt als Tablette in den Boden eingebracht wird. und ja, bei den Kleingärten habe ich auch Bauchschmerzen.

    Viele Grüße

    Wolfgang

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis größer als in der Theorie, also theoretisch.