• Komme gerade vom Stand, ringsherum gelbe Rapsfelder, dazu Obst und Löwenzahn. Sie fliegen wie dumm, der Polleneitrag ist von allem gemischt. Es ist trockener Ostwind und es hat im April nicht geregnet, somit kein günstiges Wetter für den Raps. Es glänzt aber frischer Nektar im BR und HR. Hält die Trockenheit länger an, mache ich mir um die Sommertracht und Heide große Sorgen. Die Waldbrandgefahr ist jetzt schon extrem hoch. Wegen der nächtlichen Kälte können keine Königinnen verschickt werden, auf die ich ungeduldig warte. Die Miniplus musste ich deshalb in Überwinterungsmagazine umlogieren. Die haben dort einen 6er Honigraum mit DNM schon halb gefüllt. Die werde ich bald tauschen, damit keine Schwarmstimmung aufkommt. VG aus dem Raum Magdeburg

  • Selbst beim letzten Sommer als es sehr lange sehr trocken war hatte ich danach recht gute Ergebnisse... auf jeden Fall besser als wenns nur verregnet ist und die Bienen nicht vor die Tür können, wie im April 2019.

    Sicherlich wäre mehr drin wenns regnet, aber ich bin so ganz froh drüber.


    Meine Völker am Rapsfeld liegen aber nach anfänglichem Vorsprung, gegenüber den Völkern an den Obstbäumen zurück. Und hier sind es vor allem meine Carnica die momentan bei der Obstblüte fleißig eintragen.

    Meine Buckfast halten sich da noch irgendwie zurück.

    Hab ich aber letztes Jahr auch beobachten können und die Buckfast haben es im Mai-Juli wieder ausgeglichen.

  • Habe heute den 1.Volk den 2.HR gegeben, es honigt bei uns, wo immer es herkommt, Obstblüte und Raps haben zeitgleich angefangen zu blühen. Alle Völker den Baurahmen bis auf ein 1/4 ausgeschnitten, wegen der Drohnen. Ein Volk hatte schon Weiselzellen mit Maden, die haben jetzt wieder Arbeit. Mein Milbenvolk liegt im Mittelfeld und beginnt den 1.HR zu füllen, alles OK.

    Gruß Reinhard / Lehre mich die wunderbare Weisheit,daß ich mich irren kann.(Teresa v. Avila)

  • Der Erklärbär bietet jeden Montag 20 Uhr sein Wissen an. Und da wurde gesagt, dass Nr. 2 auf Nr. 1 kommt. Nr. 1 bleibt immer Nr. 1. Virtuelles Brutnest, Polleneinlagerungen.

    Die Nr. 3 setzt Ralf auf Nr. 1. und so weiter.
    Vorteil ist, dass die Bienen sofort Platz haben.
    Nachteil ist, der Imker muss da unten rein gucken. Er sieht nicht mehr beim Deckellupfen, ob er erweitern muss.

    Ich entscheide das bei jedem Volk individuell. Wenn die richtig Druck machen, setze ich unter. Bei schwächeren Völkern auf.


    Gruss

    Ulrich


    der jedem empfiehlt, Ralf Sesters Angebot zu nutzen.

  • Am Abend zuvor um 22:00 das Flugloch verschlossen, am nächsten Tag 07:30 losgefahre.



    Viele Grüße,

    Pascal

    Hi


    Ist das der gängige Ablauf? Auch an die anderen Kollegen.

    Ich würde mich nicht trauen die Völker, über Nacht, verschlossen lassen.

    Jetzt mag das ja gehen, die Völker quälen noch nicht über. Aber nach dem Raps geht das, meiner Meinung nach, schief.


    Was meint der Rest?

  • Der wohl gängigere Ablauf ist, abends das Flugloch zu verschließen, direkt anschließend zu wandern und das Flugloch wieder zu öffnen.

    Jedoch sehe ich mein Vorgehen als unkritisch an. Um 22:00 Uhr ist es dunkel und es gibt keinerlei Flugbetrieb mehr. Vor 8 Uhr habe ich zu dieser Jahreszeit auch nur sehr vereinzelt Bienen fliegen sehen. Ich gehe nicht davon aus, dass die Bienen gestresst sind von einem 10 Stunden geschlossenen FLugloch außerhalb der Flugzeiten.


    Für mich war das die erste Wanderung und ich war davor nicht einmal am Aufstellort.

    Das wollte ich nicht in der Dunkelheit erledigen, deshalb früh morgens. Um morgens Zeit zu sparen und der sehr wenigen, bereits um 7:30 fliegenden Bienen wegen, habe ich das Flugloch bereits am Abend davor verschlossen.

    In meiner Situation würde ich es stets wieder so machen.

  • Guten Abend zusammen!

    Wie zügig schleudert ihr den Raps nach der Tracht, wegen kristallisieren etc.?

    Ich schleudere den Rapshonig sobald die große Masse an Blüten durch ist und ein, zwei, drei Tage mal kein Trachtflug (möglich) war. Sei es durch Regen, Kälte, sonst was.

    Alternativ kann imker auch das Blühende abwarten. Hängt immer von der konkreten Situation vor Ort ab, unter Anderem auch nicht ganz unerheblich von Wassergehalt des Honigs und dem Füllgrad der HR.


    Ist das der gängige Ablauf?

    Ich glaube und hoffe nicht, denn

    Jetzt mag das ja gehen, die Völker quälen noch nicht über. Aber nach dem Raps geht das, meiner Meinung nach, schief.

    .

    Was meint der Rest?

    Zitat

    Ich würde dir dringend empfehlen entweder heute Abend zu verschließen und direkt zu wandern oder aber alternativ morgen um ... sehr früh zu verschließen und dann direkt zu wandern.


    Schöne Grüße

    Patrick

    Et kütt wie et kütt und et hätt noch immer jut jejange!

  • Die Bienen stört es normalerweise nicht allzu sehr, wenn nachts das Flugloch dicht ist, abgesehen von der nicht optimalen Ventilation.


    Was viel gravierender ist, dass der Imker nicht Hellseher ist. Er weiß nicht, ob er sich Abends noch den Fuß bricht, nachts ein kleines Feuerchen im Schuppen hat oder morgens beim Duschen ausrutscht.

    Kommt alles vor. Wenn er es dann nach ein paar Tagen mal wieder zu den Bienen schafft, sollte er einen mobilen Kärcher dabei haben, um die Futter-Wachs-Bienen-Pampe wieder aus den Kisten zu spülen.


    Daher immer erst das Flugloch verschließen, wenn's auch wirklich los geht.