• Naja letztes Jahr war der April erst trocken und dann der Mai arschkalt und verregnet. Heraus kam eine halbe Zarge Rapshonig :D

    Dieses Jahr siehts aber jetzt schon besser aus. Es ist halt immer irgendwas. Entweder es regnet zuviel oder es ist zu trocken oder zu kalt. Die Bienen sind ganz schoene Mimosen. (Oder sinds die Imker? :-) )

  • Moin,

    Ja - Hier ist’s auch wie voriges Jahr: viel zu trocken. Die genannten Tageshöchsttemperaturen werden nur stundenweise erreicht. Zu Hause gibt’s noch jede Menge Obst, Ahorn und Weiden.

    Deshalb stehen meine Bienen noch zu Hause. Da können sie auch frieren :-)

    Grüße Ralf

  • Letztes Jahr war die Kälte das Hauptproblem.

    Das was in den ersten Tagen gut eingetragen war, haben sie halt bis Trachtende auch wieder gebraucht, da sie ja nichts mehr holen konnten.

    Bis jetzt ist es nur Nachts kalt, am Tag holen sie brav. Wenn es so bleibt wird es schon mal kein Totalausfall, wenn es noch regnen würde, kann es noch richtig gut werden.

    Man kann ohne Bienen leben, aber wie halt.

  • Einen wundervoll sonnigen guten Morgen und Glückwunsch zum 1. Mal, Pascal! :wink:


    Hab die Nacht davor total schlecht geschlafen, weil ich mich teils gefragt hab, was ich mir (und evtl. auch den Bienen) da überhaupt antue.

    Das spricht absolut für dich. Ich empfinde es als gutes Zeichen wenn mensch sich um sein Tun und dessen Folgen (für Mensch und Tier, ja!) Gedanken macht und sich selber auch reflektiert.


    Völker hineintragen ins Auto, die Fahrt und das Heraustragen der Beuten waren für mich bisher die kritischen Situationen.

    Das sind die kritischen Situationen beim Wandern, ab vom Wuchten idealenfalls voller HR durch Wiesen wie die auf dem Foto erkennbare. :wink:

    Aber auch da lernt man und organisiert sich (mechanische / technische) Hilfe.

    Um so erfreulicher, dass es reibungslos geklappt. hat. Gute Planung ist mindestens die halbe Miete beim Wandern.


    Jetzt gerade hoffe ich, wie die meisten hier auf ergiebigen Regen.

    Re- ... bitte was?! :confused:

    Im Ernst: Natürlich wäre Regen dringendst erforderlich, auch für den Raps, der hier mittlerweile in Vollblüte steht und der seitdem im Prinzip durchweg vom kühlen bis kalten Ostwind ausgetrocknet wird.

    Dem zum Trotz befliegen die Bienen ihn seit ca. einer Woche. Und sie scheinen auch nennenswert Nektar zu finden, nicht nur Pollen.


    Gibts dazu Erfahrungen zur Nektarproduktion/Rapshonigernte z.B. aus den letzten Jahren, in denen der April auch z.T. extrem trocken waren?

    Trotz 2 ziemlich bis sehr trockenen letzten Frühjahren hatte ich in meiner Region jeweils eine durchaus annehmbare Rapshonigernte. Weit vom Möglichen und zuvor häufiger mal Erreichten entfernt, aber für die Gegebenheiten durchaus zufriedenstellend.


    Weiterhin viel Erfolg!


    Gruß

    Patrick

    Et kütt wie et kütt und et hätt noch immer jut jejange!

  • Andere sind immer viel schneller :)

    Hab die Nacht davor total schlecht geschlafen, weil ich mich teils gefragt hab, was ich mir (und evtl. auch den Bienen) da überhaupt antue. Völker hineintragen ins Auto, die Fahrt und das Heraustragen der Beuten waren für mich bisher die kritischen Situationen. Lief aber alles ohne Probleme.


    Die zwei Völker vor dem riesigen Rapsfeld sehen nur sehr verloren aus (siehe Bild - Steine zur Beschwerung der Beuten wurden danach noch draufgelegt). Nächstes Jahr müssen das dringend mehr Völker sein. ;)

    Ja, das Schleppen und Wuchten ist nicht ohne, wenn man nicht aufpasst, geht es auch auf den Rücken. Aber bei unseren Völkerzahlen sehe ich es mal als Training an... Ich habe mir damals immer einen kleinen Hänger geliehen, das ist rückenfreundlicher und schneller udn der Dreck landet nicht im Auto. Mir hat ein ein kleiner geliehener PKW-Anhänge gute Dienste geleistet.


    Mehr werden es schnell, im letzten Jahr konnte ich sogar parallel Trachten anwandern. Und warte mal ab, wenn Du in drei Jahren wieder dort bist und das gleiche Bild machst und es mehr Beuten sind. ^^


    Raps war nicht viel in den letzten beiden Jahren - hier war es gar nicht so kalt, aber eben viel zu trocken. Im letzten Jahr konnte ich auf einem Schlag dem Raps beim Verdorren zusehen! Aber die Bienen haben sich dort gut entwickelt und kamen auch noch gut durch die magere Robinie. So hatte ich viel Linde, etwas Sonnenblume und ordentlich Heide - im Garten wäre das nicht so möglich gewesen.


    Viel Erfolg! Und uns allen Niederschläge!!!!

  • Hallo Imkers,

    Obwohl ich in 10 m entfernung von meinen standort ein Raps Feld habe ( blüht seit 2 Wochen ) bin ich mit meine völkern in den Kreis Paderborn ( Fürstenberg) gewandert.

    Mein Plan: Also habe ich hier die MW ausbauen lassen und Nektar eintragen lassen, in Fürstneberg ist am Wochenende Blühbegin also haben die Völker jetzt Ca. 5 Wochen zeit fleißig zu sein.


    Da ich am Wochenende zur Kontrolle dahinfahren will und den 2 HR aufsetzen werde müßen stelle ich mir immer die Frage: den 2 HR aufsetzen oder untersetzen.

    was meint ihr was ist sinvoler und Produktiver, das aufsetzen oder untersetzen ?

    Bitte um eure Meinung auch gerne Vorteile und Nachteile.

    Es Grüßt

    Waldemar

  • Da ich am Wochenende zur Kontrolle dahinfahren will und den 2 HR aufsetzen werde müßen stelle ich mir immer die Frage: den 2 HR aufsetzen oder untersetzen.

    Das ist eine viel diskutierte Frage! Ich stand vor der selben Frage letzte Woche und habe mich letztendlich fürs aufsetzten entschieden. Kollegen hatten mir berichtet, dass beim Untersetzten sie am Ende zwei halbvolle Honigräume mit hohem Feuchtigkeitsgehalt hatten. Es kommt auf viele Faktoren drauf an wie z.B: Volksstärke, Wabensitz, Schwarmtrieb etc.


    Im Prinzip bauen die Bienen ja von oben nach unten, wenn ich mich nicht täusche. Im Endeffekt habe ich dann auf Dirk Unger gehört und wie er einfach aufgesetzte...

  • Da ich am Wochenende zur Kontrolle dahinfahren will und den 2 HR aufsetzen werde müßen stelle ich mir immer die Frage: den 2 HR aufsetzen oder untersetzen.

    Das ist eine viel diskutierte Frage! Ich stand vor der selben Frage letzte Woche und habe mich letztendlich fürs aufsetzten entschieden. Kollegen hatten mir berichtet, dass beim Untersetzten sie am Ende zwei halbvolle Honigräume mit hohem Feuchtigkeitsgehalt hatten. Es kommt auf viele Faktoren drauf an wie z.B: Volksstärke, Wabensitz, Schwarmtrieb etc.


    Im Prinzip bauen die Bienen ja von oben nach unten, wenn ich mich nicht täusche. Im Endeffekt habe ich dann auf Dirk Unger gehört und wie er einfach aufgesetzte...

    Ich bin auch der Meinung: Den neuen unter den alten.

    Ansonsten laufen die Bienen durch den gefüllten, verdeckelten alten HR.
    Über Honig laufen sie nicht gern.

    Es wird in jedem Jahr Frühling, nur wann?

  • Letztes Jahr war die Kälte das Hauptproblem.

    Das was in den ersten Tagen gut eingetragen war, haben sie halt bis Trachtende auch wieder gebraucht, da sie ja nichts mehr holen konnten.

    Bis jetzt ist es nur Nachts kalt, am Tag holen sie brav. Wenn es so bleibt wird es schon mal kein Totalausfall, wenn es noch regnen würde, kann es noch richtig gut werden.

    heuer ist das Problem aber die Trockenheit und vor allem der Wind, eigentlich ist es ja schon Sturm und das bei sonnigem Wetter, für mich passt das einfach nicht zusammen, daran kann ich mich nur schwer gewöhnen.

    Sturm war früher bei uns was sehr seltenes und wenn, gehört er an die Küste, zu Wolken und Regen, nicht zu wolkenlosem Himmel...und die Bienen tun sich auch extrem schwer beim Anfliegen von Blüten und Wasserstellen. Denn dank der trockenen Luft und dem Sturm gibt es wohl kaum Nektar.


    Vorher haben sie einen HR vollgetragen, aber jetzt geht kaum noch was, obwohl der Raps jetzt weitgehend offen ist und die Apfelbäume und Löwenzahn in Vollblüte. Das verdunstet jetzt alles ungenutzt und wird in Rekordtempo vom Wind davongetragen.


    Die öffentlichen Stockwaagen zeigen eigentlich auch keine prallen Zunahmen, viele aber Abnahmen.