• Die haben gerade gespritzt, könnte sein das es den Immen stinkt, könnte....

    Hier ist es heute Mittag schwül..... immer noch nix Raps

    Ich lehne mich mal weit aus dem Fenster, da keine Ahnung von dem gelben Zeug.

    Könnte es sein, das die wilden Kirschen einfach mehr Nektar bereitstellen, weil da noch tiefere Wurzeln vorhanden sind, als der aufgegangene Raps? Derzeit ist es ja wieder knochentrocken und evtl ist dann der Raps gar nicht so üppig. Reine Spekulation, wie gesagt.

  • Moin,

    in Ostbrandenburg ist’s immer noch zu kalt für den Raps (<25 Grad) aber günstig für die Kirschen.

    Werde wohl am WE umsetzen. Hoffentlich wächst der Raps noch - bis jetzt sieht er eher jämmerlich aus.

    Grüße Ralf

  • Also wenn du zu spät beginnst im Keller zu rühren, dann schleifst du dir nur den Rapido kaputt.
    Zwischen rührbar und Beton liegt beim Raps manchmal nur eine Nacht,.
    Entweder vor dem Auskristallisieren beginnen, oder erwärmen. In beiden Fällen ist der Rührer aber eigentlich egal und hängt nur von der Verfügbarkeit und den Vorlieben ab.

  • Könnte es sein, das die wilden Kirschen einfach mehr Nektar bereitstellen, weil da noch tiefere Wurzeln vorhanden sind, als der aufgegangene Raps?

    Vor allem wenn sie näher stehen. Bei mir ist z.Z. in nur 6 Km Entfernung ein riesiges Rapsfeld, das gerade beginnt zu blühen, bin aber ziemlich sicher, das die Bienen mit den vielen blühenden Obstbäumen im 1 Km Radius mehr als zufrieden sind. Wilde Kirschen sind auch reichlich schon in 300m Entfernung, und wenn in wenigen Tagen die Roßkastanien erst mal blühen... da müßte man schon anwandern um sie in den Raps zu zwingen.

  • Einen sonnig-furztrockenen guten Morgen in die Runde!


    Das beste Rapswetter sind nach meiner Erfahrung Regenschauer bei 13 bis 20 Grad.

    Das sehe ich ähnlich. (Zu) warm ist nicht zwingend förderlich, und wenn, dann bitte so richtig fies schwül-/feuchtwarm. :-?

    Des Menschen Leid, des Imkers Freud`. :wink:


    reicht für Rapshonig eigentlich eine normale Rührspirale?

    Jap. Es geht m. E. aber auch mit jedem sonstigen gängigen Rührer.

    Ich selber verwende seit Jahren ausschließlich dies` Gerät und bin da sehr zufrieden mit.


    Allerdings ist

    Zwischen rührbar und Beton liegt beim Raps manchmal nur eine Nacht,

    ein ganz wesentlicher Punkt beim Rapshonig!


    Die Kirschen kommen noch an etwas tiefer gelegenes Wasser, wahrscheinlich ist es für Raps schon wieder zu trocken.

    Das denke ich auch bzw. erlebe hier, dass die Bienen gerade relativ früh morgens und dann wieder abends, wenn der tagsüber latent wehende Wind noch nicht bzw. nicht mehr geht, intensiv in die (Kirsch-)Bäume fliegen.

    Und, was auch absolut erstaunlich ist: Die Bienen mit "Rapsauge" sind sehr (!) rar, trotz Raps in nicht mal 1,5 km Entfernung.

    Ein nennenswerter Nektareintrag war letzte Woche dennoch zu vermerken - ich tippe auf`s bereits genannte Obst. Könnte somit mal tatsächlich ein "anderer" Frühtracht-Honig werden in 2020.


    Gruß

    Patrick

    Et kütt wie et kütt und et hätt noch immer jut jejange!

  • Gegen übermäßige Euphorie empfehle ich mal einen Blick auf den so genannten Dürremonitor vom Deutschen Wetterdienst! Speziell die animierten Karten im unteren Teil der Seite. Sie zeigen das IST.


    Dann mal die Wetterprognosen für die Mittelfrist dazu nehmen (sehr sonnig, Zufuhr sehr kühler, aber besonders trockener Luft und zwar mit richtig viel Wind, vor allem im Süden). Wind+trockene Luft und Sonne, die trotz kühler Luft den Boden stark erwärmt, das ist maximale Verdunstung! Die Trockenheit nimmt demnächst erst so richtig Fahrt auf.

    Die vorübergehend leicht feuchtere Luft zum Wochenende nutzt wenig und wenn, dann nur ganz kleinflächig durch Minischauer und auch nur in der Südwesthälfte.


    Hier die Animation des pflanzenverfügbaren Wassers etwas höher aufgelöst. Orange Flächen bedeuten Trockenstress und damit in den meisten Fällen nur wenig bis keine Nektarproduktion. Und man sieht, wie schnell sich die Farbflächen von Tag zu Tag in Richtung orange ausdehnen (die wechselnde Datumsanzeige oben links beachten).


    Der Raps wurzelt tief, aber ob das reicht? Hier ist er sehr schütter und gefühlt nur halb so hoch wie sonst. Aber so richtig aufgepasst bezüglich der Aufwuchshöhe habe ich da in den Jahren zuvor leider nicht.

    Bisher sind die Honigräume schon ganz nett gefüllt, aber das waren sie letztes Jahr noch mehr und trotzdem ist damlas nix über geblieben von der Frühtracht. Allerdings wegen zu viel Regen und Kälte, nicht wegen Trockenheit.

  • Bei uns blüht auf etwa 300 m+NN seit einigen Tagen der Raps. Als ich heute bei einem Feld vorbeigeschaut habe, wurde dieses jedoch nicht von Bienen beflogen, wohl aber Löwenzahnblüten daneben. Ob das allerdings aromatischen Löwenzahnhonig bedeutet oder wegen zu niedriger Temperaturen oder Trockenheit die Bienen nur Pollen holen können, bleibt abzuwarten.


    Die derzeitige Trockenheit verhindert vermutlich, dass der Raps honigt. Der "zuständige" Landwirt sagte mir, durch die Trockenheit sei derzeit Pilzbefall kein Problem und somit momentan auch keine Fungizidspritzungen angesagt. Im Interesse eines zufriedenstellenden Ertrages benötige er jedoch Niederschlag.

    Karl

    Etwa 12 Völker auf Dadant an etwa 4 Standorten. "Bienenrasse":roll:: Bunte Mischung aus Carnica und Buckfast.

  • Ich habe in den vergangenen Tagen mit einem Landwirt geschrieben, der noch Bienenvölker zur Bestäubung seines ca. 4,5 ha großen Rapsfelds in ca. 15 km Entfernung von mir sucht. Er hat sonst keinen Imker und würde sich selbst über die Aufstellung meiner zwei verfügbaren stärkeren Wirtschaftsvölker an seinem Feld freuen.

    Im Umfeld von 10 km zu meinem Wohnort/Bienenstandort ist mir sonst kein einziges Rapsfeld bekannt (nur Zuckerrübenanbau, der sich schlecht mit Raps verträgt).

    Trotz meiner geringen Imkererfahrung wäre ich bereit, das "Abenteuer" der Wanderung übermorgen Abend auf mich zu nehmen, da ich erstens Rapshonig liebe und den Landwirt gerne unterstützen würde.


    Ein paar Fragen hätte ich an euch:


    Es ist mein erstes Imkerjahr. Ich habe mich denke ich sehr gut eingelesen, Kurse besucht und fühle mich sicher im Umgang mit den Völkern. Natürlich fehlt mir Erfahrung im praktischen Betrieb. Seht ihr Bedenken bei der Wanderung oder habt ihr Hinweise, was zu bedenken wäre?


    Ich plane, den/die bereits aufgesetzen Honigräume NICHT durch andere Honigräume zu ersetzen. Bei beiden Völkern sind derzeit zusammen vielleicht 5 kg eingetragen. Es sieht wie in den vergangenen Wochen weiter nach sehr trockenem Wetter aus, nur morgen/übermorgen sind zusammen 3-6l/qm Regen angesagt, was wenigstens ein kleines bisschen helfen würde.

    Das weitere Umfeld des Rapsfelds ist sehr landwirtschaftlich geprägt, kleinste Ortschaften und eine Waldflächen (600 m entfernt) unterbrechen die Felder. Was meint ihr, werde ich ernten: Rapshonig, Blütenhonig oder was ganz anderes? Eine Honiganalyse wird im Nachgang auf jeden Fall Gewissheit schaffen, trotzdem bin ich natürlich neugierig auf eure Erfahrungen und Meinungen.


    Ca. 500m entfernt (vor der Waldfläche) liegt ein kleiner Weiher. Ansonsten sieht es sehr trocken aus in der Umgebung. Seitdem meine Bienentränke ca. 1,5 m schräg vor den Beuten sehr stark angeflogen wird, mache ich mir verstärkt Gedanken über die Wasserversorgung meiner Völker. Ist eine zusätzliche Wasserversorgung nötig (wie meine derzeitige Bienentränke) oder mache ich mir da zu viele Gedanken?


    Danke und viele Grüße,

    Pascal