Bienen und blühende Felder im November

  • Werbung

    Ich gebe Euch 3en gern recht!

    Aber in der Konsequenz würde das bedeuten, dass ich alle vermilbten Völker unverzüglich abschwefeln müsste. Oder?


    Gruß Jörg

  • Doch Manne!

    Aber es fehlte die Infektionsspritze. Früher gingen Viren durch den Darm der Bienen und konnten so wenig anstellen, heute infiziert die Milbe direkt in den Körper/Blut der Bienen bzw. der Brut.

    Es wird also stetig angereichert, die Viren (wie Zecken, sie stecken ja auch mit allem möglichen an, werden ja auch immer schlimmer) oder besser latent vorhandene Virenstämme killen, wenn das Volk schwäche zeigt, schneller als du deinen Kateschismus findest.

    Das gemeine an der Sache ist, das Imker das nicht früh genug entdecken können, du siehst "es" erst wenns schon zu spät ist.

    12er DD, und Buckies, gaanz sicher!

    Der Pessimist sieht die Schwierigkeit in jeder Möglichkeit!

    Der Optimist sieht die Möglichkeiten in jeder Schwierigkeit!

    W. Churchill

  • Na mal halb lang, sei doch nicht so extrem. Aber nimm es mir nicht übel, wer bei Varroaschaden im Dezember von Umweiseln und Sanierung spricht, hat irgend eine Schieflage ...

    Nee, sorry! So sollte es nicht rüberkommen!

    Ich bin mir bewusst, dass bei der Sanierung von vermilbten Völkern sich noch ein Teil der Milben verteilen kann und dass die Viren evtl. auch weiter kommen.

    Wenn ich im späten Herbst solche Völker finde, dann ist das eindeutig zu spät, für das Volk und für meinen eigenen Anspruch. Irgendwo hatte ich mal geschrieben, dass mE. die Kunst darin besteht diese Völker frühzeitig zu finden und zu sanieren.

    Ein bekannter deutscher Imker hatte mal in einem Vortrag gesagt, dass er keine Winterverluste hat (1000 Völker...), nur Sommerverluste. Darüber musste ich etwas nachdenken...

  • Aber in der Konsequenz würde das bedeuten, dass ich alle vermilbten Völker unverzüglich abschwefeln müsste. Oder?

    Nein, nur früh genug den Verteiler (Vampiere) rausschaffen, Gehaltreich füttern und etwas mit gesunden (VSH:)) Bienen verstärken. Umweiseln ist obligatorisch anzusehen. Im Sep gelingt das meist schon nicht mehr.

    Die Praxis von Vereinigen schwacher untereinander oder mit starken Völkern kann nur nach hinten los gehen.

    Ich sags immer wieder, Testen Teste Testen, nur wennst was weist, kannst eingreifen.

    Die Pi mal Daumen Diagnose, also ich sehe nix ich höre nix, aua, jetz is et passiert, watt mach ich nu, muß at acta gelegt werden....

    12er DD, und Buckies, gaanz sicher!

    Der Pessimist sieht die Schwierigkeit in jeder Möglichkeit!

    Der Optimist sieht die Möglichkeiten in jeder Schwierigkeit!

    W. Churchill

  • Ein bekannter deutscher Imker hatte mal in einem Vortrag gesagt, dass er keine Winterverluste hat (1000 Völker...), nur Sommerverluste. Darüber musste ich etwas nachdenken...

    Joo, sagen man viel;) das Ergebnis deines Denkens ist bestimmt bei meinem gelandet:)

    12er DD, und Buckies, gaanz sicher!

    Der Pessimist sieht die Schwierigkeit in jeder Möglichkeit!

    Der Optimist sieht die Möglichkeiten in jeder Schwierigkeit!

    W. Churchill

  • Aber es fehlte die Infektionsspritze. Früher gingen Viren durch den Darm der Bienen und konnten so wenig anstellen, heute infiziert die Milbe direkt in den Körper/Blut der Bienen bzw. der Brut...

    Erst nach zig Jahren gemeinsamen Auftretens von Milben und Viren in den Biens kommt es zur gefürchteten Schadensintensität.
    Experten, wie das!?

    Ich weiß, dass ich nicht weiß. (Sokrates)

  • Hallo ribis, unsere Grünflächen sind bis heute nicht totgespritzt worden, ich glaube auch nicht das sie es werden.

    Zu meinem Milbenvolk, da bin ich selbst gespannt, was daraus wird. Bis jetzt etwa 500 Milben, das ist nicht übermäßig viel. Das da noch gesunde Jungbienen noch geschlüpft sind glaube ich auch nicht und es war 100% ig Reinvasion durch Räuberei. Ist aber bis jetzt noch das stärkste Volk. Ich mach mal ein Bild, wenn es wärmer wird.

    Gruß Reinhard / Lehre mich die wunderbare Weisheit,daß ich mich irren kann.(Teresa v. Avila)

  • Erst nach zig Jahren gemeinsamen Auftretens von Milben und Viren in den Biens kommt es zur gefürchteten Schadensintensität.

    Wieviel ist "zig", ausgedückt in Jahren (bitte mit Quellenangabe)?

    Wieviele Stunden dauert ein Vermehrungszyklus der Viren, von denen Du sprichst und wie schnell können sich Viren verändern, neue Eigenschaften ausprägen, ihr Überleben bzw. Vermehrungsrate verbessern?

    Wie haben sich die Überwinterungsraten von Bienenvölkern seit flächendeckender Verbreitung der Varroa in D verändert (bitte mit Quellenangabe)?