Winter Einfütterung in der Mini Plus aus Holz

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    Hallo


    Ja wie gesagt Zander war ja nicht geplant hatte sich halt ergeben.

    Ich freue mich, dass es auch Imker gibt die ebenfalls nur Holzbeuten wollen. Die meisten sind von Styropor überzeugt. Klar diese sind leichter und meist billiger, aber Bienen leben in der Natur auch nicht in Styropor sondern in Holz.

    Du hast recht bei der Überlegung mit dem Gewicht der Rähmchen, man wird ja nicht jünger. Noch bin ich körperlich fit, aber das Alter nagt auch schon an mir mit 43 Jahren.

    Ja gerade am Anfang empfiehlt jeder Imker, die Beute, die er bevorzugt. Ich werde wahrscheinlich noch einige kaufen, ehe ich weiß welche die richtige für mich ist.

    Natürlich sollten dann alle Beuten gleich sein. Je mehr Beutenarten man benutzt umso mehr geht das auch ins Geld ( Rähmchen und und und.


    MFG

  • Hallo.


    Für mich soll sich die Imkerei auch in Rahmen halten. An den jetzigen Standort könnten 5 Beuten stehen. Habe noch ein Flachdach von etwa 40 qm.

    Hauptsächlich möchte ich zur Bestäubung beitragen und zum möglichst natürlichen Umgang mit den Bienen. Der Honig ist nur ein schöner Nebeneffekt.

    Bisher hatte ich etwa 2 kg Honig Anfang Juni geerntet. Dieser soll ja nur für mich und meine Familie sein. Also Frau und Kind. Wenn im nächsten Jahr noch etwas für Freunde übrig bleibt, währe dies sehr schön. Ich will den Bienen ja auch genug überlassen, für den Winter.


    MFG

  • Ich finde zu MP ist genug gesagt, der Verweis auf das PDF ist auch gekommen, viel außer Statements zu oder gegen MP wird nicht mehr kommen.

    Der Fahrplan ASG raus auf 4 Zargen stauchen ist meiner Meinung nach perfekt und im nächsten Jahr in eine Magazinbeute umwohnen, kam auch schon.


    Ansonsten empfehle ich dir vor allem mal die ganzen Neuimkerthreads (zb. Neuimker braucht Hilfe) der letzten Monate zu lesen, denn da werden einige Fragen nebenbei mit beantwortet.


    Dann hier:

    Honig füttern

    Holz- oder Kunststoffbeute

    Ablegerbildung in Mini Plus


    Ich denke das ist erst einmal genug Lesestoff um nachträglich Zeit zu brauchen das zu verdauen und gezielt per Forumssuche noch mehr Input zu bekommen.


    Es gibt noch eine Menge andere Grundsatzdiskussionen, doch da kommst du dann schon automatisch drauf beim Mitlesen.


    Erwarte nicht zu einer Frage eine Antwort die dich gleich weiter bringt.

    Viele Antworten beleuchten ein Thema von Seiten, mit denen niemand rechnet werden auch teilweise endlos ausgewalzt, um dann doch wieder bei den wenigen Grundsatzthemen zu landen.


    Viel Erfolg und vor allem Spaß, der dich hoffentlich nie vergessen lässt, es sind Lebewesen, für die ich die Verantwortung mit Un- und Wissen übernommen habe.


    Liebe Grüße Bernd.

    Pushen wir uns nicht an den Stöckchen dieser Welt, bewegen wir Baumstämme, auf denen wir stehen.

  • Nein, in einem der Bienejournale vom letzten oder vorletzten Jahr war ein Artikel dazu drin. Dort stand, daß man den Zucker erhitzen darf. Es gab dazu eine Untersuchung. Seidem löse ich den nicht mehr nur lauwarm auf sondern setze meinen großen Topf auf den Herd. Ist für mich eine große Zeitersparnis. Ich hab das deshalb jetzt die zweite Saison gemacht.

  • Ich war halt von der 3:1 Angabe irritiert und habe doch nur angezweifelt, dass man ohne Erhitzung mehr als 2:1 hinbekommt.

    Auch mir wurde beigebracht Zuckerwasser nicht zu erhitzen.


    Ich wüsste auch nicht warum man mehr als 2:1 benötigt... Und das geht ohne Erhitzung.

  • ... dauert aber viel länger und matscht mehr. Ich hab das ursprünglich auch so gelernt, daß man nicht erhitzen darf. Wenn ich Zeit hab, such ich mal den Artikel dazu.

    Meine Bienen bekommen jetzt 2:1, auf dem Herd erhitzt, und sie haben es seit 2 Jahren gut vertragen.

  • "Auf dem Herd erhitzen" kann alles mögliche bedeuten.

    Beim Auflösen von Zucker wird spürbar Energie verbraucht, dh entweder kühlt sich dabei die Flüssigkeit ab oder sie muss Energie aus ihrer Umgebung aufnehmen, um hinterher wieder normale Raumtemperatur zu haben.

    Wenn man den Topf während des Umrührens auf eine mittelheiße Herdplatte stellt, dann braucht man die Lösung gar nicht wirklich über 40 Grad erhitzen, weil der Zucker dann schon gelöst ist. Die zugeführte Energie wird sofort für das Lösen verbraucht, eine nennenswerte Erhitzung findet (noch) nicht statt, wenn man den Topf danach gleich vom Herd nimmt.


    Gruß von Kikibee

  • Also wenn ichs richtig verstehe, hast du immoment zwei Völker.


    Einen 3+2 Zarger und einen Einzarger.


    Lässt sich beides Überwintern.


    Der 5 Zarger ist eher zu groß. Wenn sie obere Zarge bienenleer ist, dann nehm sie weg und das Absperrgitter raus. Wenn das Volk ca. 20kg wiegt ist alles gut. Wenn es deutlich weniger sind (16-) wirst ab Febraur März nachfüttern müssen.


    Für den Einzarger guck dir auf Youtube bitte die Videos von Johannes Peter zum M+ System spez. zum Überwintern. Dann sollten sich deine Fragen alle klären. Den Einzarger wie beschrieben mit Futterteig in der extra Zarge überwintern, die Futterzarge mit Futter drinnen ist eher Problematisch.

    Das größte Problem ist einfach die Volksstärke, wenn du jetzt aber noch das große Volk teilst kannst du beide Abschreiben.


    Fürs nächste Jahr peil zum Überwintern 3 Brutzargen ohne Honigraum an.


    Für die Holzbeute. Bist du ein wenig Handwerklich begabt (und hast die Möglichkeiten (Kreissäge reicht)?), dann guck mal auf beesource vorbei und lad dir die Baupläne runter. Dann hast du Langstroth und eine der besten und funktionalsten Beuten überhaupt.


    Sonst kauf dir eine Magazinbeute in Langstroth ohne allzuviel Schnick Schnack. Du brauchst nichts anderes als Boden, Deckel (Innendeckel), Boden. Blechdeckel, Zargen, Futterzarge mit Seitenaufstieg und ASG ohne Rahmen

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von robirot ()

  • Guten Morgen.


    Ich danke allen für ihre zahlreichen Tipps.

    PDFs und ähnliches lade ich mir auf mein handy runter, dadurch kann ich nachts in meinen Pausen viel lesen. Da habe ich zum lesen am meisten Zeit, da ich nur Nachtschicht in einer 5 Tage Woche mache. Würde ich bei uns Früh und Spätschicht arbeiten hätte ich eine 6 Tage Woche.

    Zu meinen Beuten, ich besitze 2 gleich aufgebaute Mini Plus und eine Bienenkiste mit Zanderrähmchen. Dieses Jahr ist aber nur eine Mini Plus mit Bienen bewohnt, die anderen beiden sollen ab nächstes Jahr ebenfalls bewohnt werden. Mir gefiel die Mini Plus letzten Dezember, als ich sie gekauft habe, hatte damit natürlich noch keine Erfahrung, mein Pate leider auch nicht. Ich hatte die 2 einfach gekauft, ohne vorher mit ihm zu sprechen, war vielleicht ein Fehler.

    Gerade als Anfänger ist es schwierig, die richtige Beute für sich zu finden, das Angebot ist ja riesig.

    Wie oben empfohlen werde ich das Gitter entfernen und auf 4 Zargen runter gehen.

    Zu dem Thema Zuckerlösung hatte ich in einem anderen Forum gelesen, dass 3 zu 1 Empfohlen wird. Weil viele Kommentare schrieben, dass man den Zucker nicht kochen sollte. Ich sage mal die Zuckerlösung hat nicht vollkommen gekocht. Ich habe 9 KG Zucker in einen 12,5 kg Bieneneimer gegeben und dann mit 3 Liter Wasser aus den Wasserkocher darauf gegossen und anschließend mit einem Silikon Teigschaber durchgerührt, bis der ganze Zucker aufgelöst war, dauerte auch nicht sehr lange. Sobald man das Wasser zum Zucker und Eimer gibt, kocht es ja nicht mehr.

    Ich muss sagen in diesem Forum bekommen auch Anfänger gute Tipps und Ratschläge, das ist leider nicht in allen Foren so. Ich bin immer Neugierig und neues lernen macht ja auch nicht dümmer.


    MFG

  • Erfurt Mit Mini Plus ist einfach zu klein: Du brauchst viel zu viele Rähmchen und es dürfte schwierig bis unmöglich sein, der rasanten Volksentwicklung im Frühjahr nachzukommen.


    «Bienenkiste» solltest Du nicht mehr schreiben. ;) Du meinst wohl so eine Art Trogbeute mit Rähmchen, aber die (die) Bienenkiste ist was anderes. Davon solltest Du die Finger lassen! Ich wurde jedenfalls damit kein bisschen glücklich …


    Zuckerwasser rührt man in der Regel 1:1 an, um einen Nektarfluss zu simulieren, den Bautrieb zu fördern und zum Brüten zu animieren. Für die Wintereinfütterung rührt man 3:2 an, nicht 3:1. Das höchste der (üblichen) Gefühle wäre 2:1, aber auch das macht wohl praktisch niemand. 3:2 ist gut für die Wintereinfütterung.

    «Wer heute die Dunkle Biene, die Carnica oder die Buckfast will, findet dieselbe Ausgangslange vor: Allein intensives Züchten und gepflegte Belegstationen entscheiden darüber, ob sich die gewünschte Rasse halten, bzw. erhalten lässt. Der Unterlassungsfall nennt sich Swissmix, hat alle erdenklichen Eigenschaften und ist vor dem Anspruch der Biodiversität wertlos» (aus: mellifera.ch-Magazin, April 2018, S. 10).

  • Das höchste der (üblichen) Gefühle wäre 2:1, aber auch das macht wohl praktisch niemand

    Das habe ich früher zur Wintereinfütterung genommen, aber wenn es Nachts etwas kälter wird kann es schon einmal auskristallisieren, daher hat sich 3:2 durchgesetzt.... - just FYI...

    Du brauchst viel zu viele Rähmchen und es dürfte schwierig bis unmöglich sein, der rasanten Volksentwicklung im Frühjahr nachzukommen.

    Im Frühjahr zerlegt man diese MP Einheiten zu lauter kleinen MP-Begattunsgeinheiten um neue Königinnen begatten zu lassen - das kann man aber auch alles Nachlesen... - Für WVs sind MPs definitiv zu klein, da hast Du schon recht....

  • FranzXR Das will Erfurt aber nicht machen; er will normale Völker in der M+ führen. Deshalb mein Hinweis, dass das nicht gut enden wird. ;) Das Zerlegen von M+ in kleine Begattungseinheiten ist mir bekannt und scheint mir sinnvoll, aber das ist eine andere Baustelle. :)

    «Wer heute die Dunkle Biene, die Carnica oder die Buckfast will, findet dieselbe Ausgangslange vor: Allein intensives Züchten und gepflegte Belegstationen entscheiden darüber, ob sich die gewünschte Rasse halten, bzw. erhalten lässt. Der Unterlassungsfall nennt sich Swissmix, hat alle erdenklichen Eigenschaften und ist vor dem Anspruch der Biodiversität wertlos» (aus: mellifera.ch-Magazin, April 2018, S. 10).