Mit Futterteig überwintern

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    Achso was ich nich vergessen habe, immoment solltest du inndwn meisten Gegenden auch noch recht gut von unten Füttern können. Das wird wesentlich länger angenommen

  • moniaqua

    du hast ja im Prinzip recht und mir geht es wirklich NICHT darum Jemanden fertig zu machen.

    Das wirkt sich hier schrifftlich aber irgendwie so aus ?!:/.

    Meine Kritik bezieht sich eigentlich auf diese ( sagen wir mal leichtfertige) Grundeinstellung.

    Die Fragestellung müsste in diesem Fall doch lauten:

    Welche Bücher sind sinnvoll , was soll ich lesen, damit ich meine Bienen wohl über das Jahr begleite.

    Natürlich habe und mache ich auch Fehler,stehe manchmal rätselnd vor der Kiste ( ist schon weniger geworden)

    Aber mir ist immer klar, das es Lebewesen sind , die dürfen mir NIEMALS verhungern.

    Dann bleibt der goldene Saft eben drinn.

    Notfalls viel auffüttern, im Frühjahr dann Alle glücklich.


    Es scheint mir nur immer wieder ( nicht nur im Forum) so zu sein, das Fragen gestellt werden, die ein bisschen Grundwissen aus Büchern nicht nötig wären.

    Alles über Youtube "lernen " zu wollen und dann anwenden ist wohl nicht so gut.

    Ich wünsche dir Wiebe wirklich viel Erfolg.

    Mit Paten und Literatur klappt das gut.


    :)

    LG

  • Das Leben ist kein Ponyhof und kein Wunschkonzert. Ich würde mir hier manchmal auch einen Daumen nach unten wünschen (finde es aber gut, dass es den nicht gibt). Ist schon interessant, was so alles aus einem relativ kurzen Post interpretiert werden kann. Könnte man alles auch anders interpretieren.

    Und wie würdest du den ersten Post interpretieren. ?

    Alles easy, alles locker? Sorry, aber die Angaben waren zumindest soweit ausreichend, um per Glaskugel ein tendenziell verhungerndes Volk, mit einer wahrscheinlich hohen Milbenlast zu erkennen. Sonst hätte der Fragesteller wohl auch nicht gepostet. Es gab Hilfestellungen und es gab Fragen, in meinem Fall Fütterungszeitpunkt der Kleinstmenge. Keine Infos. Nur der Hinweis, das der Fragende "Try and Error" als adäquates Mittel ansieht, um sich mit der Imkerei zu beschäftigen.

    Es ist bestimmt Jedem hier schon mal ein Volk eingegangen, aber bestimmt in den wenigsten Fällen durch "unterlassene Hilfeleistung" bzw. Nichtstun. Wenn es sich um eine verhungernde Kuh oder einen Hund handeln würde, wäre hier sicherlich auch kein Friede, Freude, Eierkuchen, beim nächsten Mal wirds besser.

  • Sorry, aber die Angaben waren zumindest soweit ausreichend, um per Glaskugel ein tendenziell verhungerndes Volk, mit einer wahrscheinlich hohen Milbenlast zu erkennen

    Woher entnimmst Du diese Info?

    Da ich mirmit der Abfütterung für den Winter etwas viel Zeit gelassen habe ist nun meineSorge das die Bienen nicht genug Futter über den Winter haben werden.

    es wurden 8 LiterZuckerwasser 1:1 bereits gegeben.

    Es wird aberanscheinend nicht mehr aufgenommen.

    Wir wissen nicht:

    • Ob die Bienen vielleicht genügend Nektar selber gefunden haben. (Nochmal, das kommt vor. Ich kenne Imker, bei denen das so ist.)
    • Mit welchen Beuten geimkert wird (steht doch da, Dadant 10 - wurde nachträglich editiert oder war ich nur blind?) und wie schwer diese sind.
    • Wie viele Rähmchen belegt sind.

    Weiter steht:

    Varoabehandlungmit Ameisensäure sowie später mit Oxalsäure ist bereits erfolgt.

    Wir wissen nicht:

    • Wie erfolgreich die Behandlungen waren.
    • Wann die AS-Behandlung war.
    • Wie die Oxalsäure-Behandlung erfolgt ist

    Ich lese da kann sein oder kann nicht sein, dass es reicht mit dem Füttern, kann sein oder kann nicht sein, dass die Varroabehandlung geklappt hat, dass der/die AutorIn verunsichert ist und ich vermute, dass schlicht absolut kein Gefühl vorhanden ist, wie das Volk jetzt dastehen müsste. Das verlange ich aber von einem Anfänger auch nicht.


    Die erste(!) Antwort die kam interpretiere ich als "Du bist zu blöd, zu imkern, lass es den Bienen zuliebe bleiben", die zweite bewerte ich als zynisch, erst die dritte ist nicht sehr ausführlich, aber wenigstens konstruktiv.


    Ganz ehrlich, wenn Du ein neues Hobby hättest, sagen wir mal, Du schaffst Dir ein 60er Aquarium an mit Goldfischen und Dir sagt einer "mach ein Kreuz dran und lass es bleiben", was würdest Du Dir denken? Würdest Du Dich nicht ärgern über die blöde, absolut nicht hilfreiche Antwort? Also ich müsste erst einmal tief durchatmen.


    Ja, mir ist klar dass da noch Fragen unbeantwortet sind. Weiß man, ob Wiebe die einfach übersehen hat in dem Wust? Weiß man, ob noch eine Antwort kommt oder nicht? Gestern wollte er/sie in die Beuten schauen und nochmal Input geben. Weiß man, ob das erfolgen konnte? Ich bin gestern durch Siffwetter gefahren, da würde ich keine Beute aufmachen, sicher nicht. Da war Auto fahren schon übelst.


    Wir wissen nicht einmal, ob Wiebe nicht schon vielleicht an anderer, vielleicht netterer Stelle gefragt und Hilfe bekommen hat. Ich wünsche ihr/ihm jedenfalls viel Erfolg und hoffe für die Bienen jedenfalls das beste.

    HG

    Monika


    Wir sollten immer daran denken: Im wesentlichen sind unsere Bemühungen auf eine vernünftige, fürsorgliche Pflege beschränkt. (Bruder Adam)

  • du hast ja im Prinzip recht und mir geht es wirklich NICHT darum Jemanden fertig zu machen.

    Das wirkt sich hier schrifftlich aber irgendwie so aus ?!.

    Kommt vor. Das ist die Crux der schriftlichen Medien, dass einige, sonst genutzte Kanäle fehlen wie z.B. Mimik und Körpersprache.

    Es scheint mir nur immer wieder ( nicht nur im Forum) so zu sein, das Fragen gestellt werden, die ein bisschen Grundwissen aus Büchern nicht nötig wären.

    Alles über Youtube "lernen " zu wollen und dann anwenden ist wohl nicht so gut.

    Es gibt Leute, die einfach nicht so gerne lesen. Für die wäre Youtube schon gut, wenn sie die brauchbaren Videos erwischen. Andere lernen lieber über Bücher, das ist auch gut, wobei es da schon auch Schrott gibt. Das Gefühl für die Bienen bekommt man mit denen, also den guten, aber leider auch nicht.


    Ich finde am besten die Angebote, wo ein Neuimker ein Jahr lang begleitet wird und diese Kurse, die über ein Jahr immer wieder Themen aufgreifen in Theorie und Praxis, die zu dem jeweiligen Zeitpunkt gerade relevant sind. Und dann vielleicht wirklich das Volk erst im nächsten Jahr kaufen. Das weiß man aber leider am Anfang nicht und in den Medien wird die Sache einfach zu leicht dargestellt.

    HG

    Monika


    Wir sollten immer daran denken: Im wesentlichen sind unsere Bemühungen auf eine vernünftige, fürsorgliche Pflege beschränkt. (Bruder Adam)

  • Woher entnimmst Du diese Info?

    es wurden 8 LiterZuckerwasser 1:1 bereits gegeben.

    Es wird aberanscheinend nicht mehr aufgenommen.

    Ausser weiteren Fragen, entnehme ich deinem Post auch keine grundsätzlich andere Interpretation der Situation.

    Letzteres Zitat ist ausschlaggebend, "nicht mehr aufgenommen". Hier wäre der Fütterungszeitpunkt echt mal eine interessante Information. Kurz vor Varroazusammenbruch wird auch kein Futter mehr abgenommen. Und ob die Bienenzahl korrekt angegeben wurde, kann hier auch keiner sagen, darauf begründen sich aber die optimistischeren Posts meist.

    Wer mit dem etwas raueren Ton ein Problem hat, sollte sich fragen warum. Bei der Hybris, die momentan von einigen Fragestellern an den Tag gelegt wird, ist Klartext mehr als angesagt.

    Wenn man sich dadurch vom Imkern oder weiteren Fragen abhalten lässt, war es wohl nicht das richtige Hobby. Man muss auch nicht alles in Watte packen, hilft niemanden und schon gar nicht den Bienen.

  • Ganz ehrlich, wenn Du ein neues Hobby hättest, sagen wir mal, Du schaffst Dir ein 60er Aquarium an mit Goldfischen und Dir sagt einer "mach ein Kreuz dran und lass es bleiben", was würdest Du Dir denken?

    Ich würde mir denken, "die armen Fische, aber zumindest können sie nicht schreien". Damit wäre das Thema für mich auch erledigt. Allerdings ist die Krux bei Bienen, das sich die Flugkreise überlappen. Da ist das Problem des Nachbars schneller Deins als Du "piep" sagen kannst. Dazu kommt eine gewisse Vorangespanntheit, weil ich würde das hier jetzt nicht als Einzelfall sehen, sondern als recht gutes und durchaus repräsentatives Beispiel für einen Trend, wo Haben- u. Wissenwollen in der falschen Reihenfolge befriedigt werden/worden sind. Ich z.B. fühle oft mehr mit den Bienen mit, als mit den Haltern (geht mir bei Kindern & Eltern auch oft so). Ich glaube Du gehst von der Vorstellung aus, erstmal gehört jeder angehende Imker gelobt, weil wichtiger Beitrag zu was auch immer, Wir-Gefühl usw., die Vorstellung teile ich halt nicht mehr. Mich nervt es zunehmend, wenn aus welchen guten Motiven auch immer Bienen schlecht gehalten werden (liegt natürlich auch daran, das es meine berufliche Existenz bedroht). Wenn DU Dich berufen fühlst, da Händchen zu halten, dann mach das bitte. Ich halte es eher mit Nitzsche, man soll Dinge die fallen noch stoßen.

    Imkern im Spannungsfeld zwischen Hoffnung und resignativer Reife

  • Ausser weiteren Fragen, entnehme ich deinem Post auch keine grundsätzlich andere Interpretation der Situation.

    Aber holla, da ist etwas sehr grundlegend anders! Ich sehe bei Dir absolut keinen Hinweis auf die Möglichkeit, dass die Lage vielleicht schlechter eingeschätzt ist, als es tatsächlich der Fall ist. Deinen Post interpretiere ich eher dahingehend, dass Du das Volk eh schon abschreibst. Du entnimmst der Kristallkugel ein tendenziell verhungerndes Volk mit wahrscheinlich hoher Milbenlast. Ich sage, ich weiß nicht, was Sache ist, es könnte so sein aber es könnte eben auch so sein, dass genügend Bienen genügend Nektar gesammelt haben, die Behandlung erfolgreich war und das Volk über den Winter kommt. Wir wissen es nicht, und wir können es aus den gegebenen Informationen nicht beurteilen!


    Kurz vor Varroazusammenbruch wird auch kein Futter mehr abgenommen

    Das Frühjahr wird es zeigen.

    Wer mit dem etwas raueren Ton ein Problem hat, sollte sich fragen warum. Bei der Hybris, die momentan von einigen Fragestellern an den Tag gelegt wird, ist Klartext mehr als angesagt.


    Wenn man sich dadurch vom Imkern oder weiteren Fragen abhalten lässt, war es wohl nicht das richtige Hobby. Man muss auch nicht alles in Watte packen, hilft niemanden und schon gar nicht den Bienen.

    Nö. Sehe ich anders. Der einzige Punkt, in dem ich Dir in diesen Absätzen zustimme, ist, dass man nicht alles in Watte packen muss. Das heißt aber noch lange nicht, dass man unfreundlich und destruktiv sein muss und wenn das Kind, warum auch immer, in den Brunnen gefallen ist, muss man halt sehen, wie man es wieder raus bekommt. Wenn man das nicht will, ok, dann könnte man es aber auch mit Dieter Nuhr halten: "Einfach mal die Klappe halten."

    Ich würde mir denken, "die armen Fische, aber zumindest können sie nicht schreien". Damit wäre das Thema für mich auch erledigt. Allerdings ist die Krux bei Bienen, das sich die Flugkreise überlappen.

    Das ist die Sicht dessen, der um Rat gefragt wird von dem, der die Fische gekauft hat. Ich wollte die Sicht dessen, dem das passiert ist, der also die Fische samt zu kleinem Aquarium aufgrund von Fehlinformation gekauft hat (und es kann sehr leicht passieren mit den Infos, die im Netz und teilweise auch in Büchern rumgeistern!) und um Rat fragt.

    Ich glaube Du gehst von der Vorstellung aus, erstmal gehört jeder angehende Imker gelobt, weil wichtiger Beitrag zu was auch immer, Wir-Gefühl usw., die Vorstellung teile ich halt nicht mehr.

    Du glaubst verkehrt. Ich kann Deinen Frust verstehen, aber ich bin überzeugt davon, dass blindes Draufhauen genau gar nichts hilft, schon gar nicht den Bienen. Aber das Thema hatten wir schon mal und ich habe keinen Bock, gegen Windmühlenflügel anzukämpfen.

    Wenn DU Dich berufen fühlst, da Händchen zu halten, dann mach das bitte. Ich halte es eher mit Nitzsche, man soll Dinge die fallen noch stoßen.

    Gut Ding will Weile haben. Du hättest bereits das Fachwissen, um "Händchen zu halten" (ich will eher daran arbeiten, zu schulen, als "Händchen zu halten", aber das braucht eine gewisse Vorlaufzeit). Wenn Du nicht willst, ok, aber Du kannst Dir sicher sein, mit destruktiven Einzeilern erreichst Du genau das Gegenteil von dem, was Du sagst, dass Du willst, nämlich den Bienen zu helfen.


    Ich sehe die Auswirkungen, die unsere "Klartext redende" Gesellschaft hat, täglich und ich werde weiterhin gegen diesen Wahnsinn ankämpfen. Vielleicht bin ich mal wieder naiv, aber ich muss nicht bei jedem Mist mitmachen und vielleicht ändert sich ja doch mal was zum Guten.

    HG

    Monika


    Wir sollten immer daran denken: Im wesentlichen sind unsere Bemühungen auf eine vernünftige, fürsorgliche Pflege beschränkt. (Bruder Adam)

  • Guten Abend zusammen.


    2 Beiträge des "zur Frage stellenden".......63 "gut gemeinte und Hilfreiche Antworten" dazu.


    Sorry Leute. Solch ein "Fragestellender", kann ich nicht Ernst nehmen.


    Die Antworten, helfen aber all den anderen wo hier mitlesen, und die Bienenhaltung Ernst nehmen.


    Zur eigentlich gestellten Frage, nehme ich keine Stellung, da sie an meinem Standort mit Garantie nicht möglich ist.


    lg Sulz.

  • DWenn man das nicht will, ok, dann könnte man es aber auch mit Dieter Nuhr halten: "Einfach mal die Klappe halten."

    Was wäre ich froh, wenn Dieter Nuhr seinen eigenen Ratschlag beherzigen würde.



    Das ist die Sicht dessen, der um Rat gefragt wird von dem, der die Fische gekauft hat. Ich wollte die Sicht dessen, dem das passiert ist, der also die Fische samt zu kleinem Aquarium aufgrund von Fehlinformation gekauft hat (und es kann sehr leicht passieren mit den Infos, die im Netz und teilweise auch in Büchern rumgeistern!) und um Rat fragt.

    Muss ich unserem Antennenwels mal stecken, dass er seit 11 Jahren in einem zu kleinen Aquarium lebt. Und er war Inventar, da gebraucht gekauft.

    Kann auch sein, dass er es trotz zu "kleinem" Habitat geschafft hat, weil ich mich gekümmert habe.;)

    Ach ja und Bücher, ich hatte Bücher.

  • Langsam wird mir das hier zu albern.

    Zitat

    Wir wissen nicht einmal, ob Wiebe nicht schon vielleicht an anderer, vielleicht netterer Stelle gefragt und Hilfe bekommen hat.

    Das kann man ganz schnell heraus finden. Es ist eine vernünftige Hilfe mit klaren Ansagen warum eine Einfütterung mit Futterteig ungünstig ist.

    Es sind Antworten die den Fragesteller wirklich weiter bringen ohne das er von Euch in der Luft zerrissen wird...