Mit Futterteig überwintern

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    Hallo Leute,


    im ersten Moment stieg bei mir auch der Impuls auf :

    " Wieder nicht vor der Bienenhaltung informiert und keine Grundlagen gelesen !"


    Aber wie rallOr schon schrieb, sind erstmal mehr Fakten vorzulegen....

    Wiebe  :/

    Trotzdem klingt es ein wenig "ahnungslos" !?

    Das Volk bekommt man ja nicht einfach im Sommer, von irgendwoher und stellt es hin.

    Wer unterstützt dich und woher hast du die Infos zur Varroabekämpung her ?( weil schon gemacht)

    Wieviel Futter ist denn aktuell drin ? Wie schätzt du 15.000 Bienen ?

    Mehr Infos bitte, es klingt sonst nicht nach wirklicher Sorge um deine Bienen.


    Abläufe und Leben der Honigbiene sind doch als aller erstes in der Fachbüchern zu finden?!

    DAS ist ein entscheidende BASIC !


    Sich ans Forum mit dieser Frage zu wenden wird natürlich seeeeehr kritisch beurteilt....:|.


    Ich habe oft auch Fragen und Sorgen rund um den Bien, aber ich probiere erstmal was hilfreiches zu finden und lese viel ( was auch manchmal noch mehr Fragen aufwirft :D).


    Gib mal laut!

    LG

    Martin

  • Antworten von Wiebe wären jetzt hilfreich!


    Abgesehen von der Problementstehung - dies ist jetzt schwerlich zu ändern - wurden ja Lösungsversuche genannt. Diese könnten ggf. noch etwas bewirken, wenn die Witterung mitspielt.


    Der Zip-Beutel mit angewärmtem ApiInvert Sirup und Löchern auf der Unterseite auf den Rahmenoberträgern über der Bienentraube hilft, jedoch muss Liter für Liter nacheinander gegeben werden. Mit viel Glück bekommt man da noch 6 - 8 Liter rein (8 - 10 kg).


    Futterteig ist aufgrund des notwendigen Wassers jetzt eher nicht die erste Wahl. Die Zeit ist leider um.


    Sollte es gelingen, was schwer einzuschätzen ist, dürfte das wohl nie mehr vorkommen...

  • Der Zip-Beutel mit angewärmtem ApiInvert Sirup und Löchern auf der Unterseite auf den Rahmenoberträgern über der Bienentraube hilft, jedoch muss Liter für Liter nacheinander gegeben werden. Mit viel Glück bekommt man da noch 6 - 8 Liter rein (8 - 10 kg).

    Nur nochmal zum Verständnis für mich und andere:


    Ich habe es noch nicht gemacht und brauche es hoffentlich auch nie.

    Aber ich habe hier gelesen , dass die Löcher oben rein gehören:/

    Vielleicht kann ja jemand was dazu schreiben, der es wirklich selber schon gemacht hat.

  • Ich überwintere alle Völker einzargig auf 10 Zanderwaben. Starke Völker benötigen bei mir je nach Witterungsverlauf dann schonmal im Februar/März zusätzlich Futter. Ich benutze 3l Gefrierbeutel, die ich mit 2l Invertsirup fülle und mit dem Vakuumiergerät verschliesse. So ca. 15 Löcher mit einer möglichst KLEINEN Nadel gestochen mache ich an der Unterseite. Funktioniert bisher gut ohne auszulaufen auch bei Minusgraden. (Besser ist natürlich immer eine ausreichende Auffütterung)

  • Nö, die Löcher gehören unten rein, damit die Bienen auch unten was zum Abnehmen haben.

    Ist das gleiche Prinzip wie beim Gurkenglas: In den Deckel Löcher reinpieksen und dann verkehrt herum auf die Oberträger stellen.

    Dadurch, dass die Luft nicht raus kann, wird ein Unterdruck im Glas erzeugt, weswegen das Zuckerwasser oder Sirup nicht raus fließt.

    Daher auch beim Beutel schauen, dass möglichst die gesamte Luft aus dem Beutel raus ist.


    Wiebe : Kopf hoch, ist jetzt zwar ein harter Schlag, aber wenn du Hilfe suchst, bekommst und auch annimmst, kann das Volk durchaus auch noch überleben.

    Aus den Fehlern lernen und nächstes Mal besser machen! Und dokumentier für dich, was du wann in welcher Menge gemacht hast.

    Ich hab am Anfang auch gedacht: Das bißchen an Bienentheorie, kann doch nicht so schwer sein, das kannst du dir alleine selber beibringen.

    Leider ist der Bien ein komplexes System mit vielen Wechselbeziehungen zwischen Imker, Bienen und der Natur bzw. der Jahreszeiten. Zudem macht die Milbe mehr Probleme, als man zuerst annimmt. Daher: Infos einsaugen, damit es nächstes Jahr besser klappt!

    Grüße aus HH Andreas


    Man kann sich den ganzen Tag aufregen :evil: ------- Ist aber nicht verpflichtet dazu :cool:

  • Ähm... im flexiblen Beutel kann sich aber im Gegensatz zum starren Glas kein Unterdruck bilden, wenn erst mal ein Loch drin ist. Der fällt nämlich unter dem Luftdruck einfach zusammen.

    Der Kniff scheint in Anzahl und Größe der Löcher zu bestehen. Was da raustropft, muss in dieser Rate auch vom Volk aufgenommen werden können. Also ggf. an den Zustand des Volkes anpassen!


    Gruß von Kikibee

  • Ok, ich muss dazu sagen, dass ich immer eine dünne Nadel genommen habe, um mehrere, vielleicht 20, kleine Löcher in den Beutel zu stechen (möglichst immer in Reihe über den Wabengassen, die besetzt sind. Löcher auf dem Oberträger machen keinen Sinn....).

    Da ist mir aber bisher noch nie was nennenswertes ausgelaufen. Also zumindest interpretierte ich das bisher so;-))


    Wobei: Je länger ich darüber nachdenke, umso mehr werde ich unsicher. Ich kann mich erinnern, dass ich eher Probleme hatte, dass aus dem Beutel überhaupt was rausgekommen ist und ich die Löcher mit einer größeren Nadel noch mal nachgestochen habe....

    Grüße aus HH Andreas


    Man kann sich den ganzen Tag aufregen :evil: ------- Ist aber nicht verpflichtet dazu :cool:

  • Was da raustropft, muss in dieser Rate auch vom Volk aufgenommen werden können. Also ggf. an den Zustand des Volkes anpassen!

    Da läuft nichts raus, es sei denn es wird Druck auf den Beutel ausgeübt zum Beispiel durch eine Abdeckung.

    Der Pessimist ist ein Optimist, der aus seinen Erfahrungen gelernt hat.

  • Mach dir jetzt nicht so viele Gedanken.


    Ein Kreuz brauchst du nich lange nicht auf die Kiste machen.


    Dein Ansatz mit Futterteig zu Füttern ist schon der richtige.


    Kauf dir Futterteig in 2,5 kg Beuteln, auf der Oberseite schneidest du ein Fenster von 5x5 cm aus und packst den Beitel umgedreht auf die Traube. Wenn die Bienen mit dem Beutel fast durch sind, packst du einen zweiten Beutel genauso daneben. Abgedeckt wird das ganze mit einem umgedrehten Deckel (wenn der genug Platz hat) oder einer Folie und Flachzarge (am besten noch ne Styroporplatte mit in die Zarge packen).


    Das machst du so bis zum Frühjahr. Sobald die Frühjahrsentwicklung einsetzt, pack noch ein 4-5 kg Hard Candy block daneben.

  • Mach dir jetzt nicht so viele Gedanken.

    Da mach ich mir jetzt nicht zuviel Sorgen wegen. Bei Dir allerdings auch nicht:

    Zitat

    Kauf dir Futterteig in 2,5 kg Beuteln, (...)

    Das machst du so bis zum Frühjahr.

    Weil die brauchen dazu kein Wasser? Kondenswasser hört auf, sobald sie aus der Brut sind. Und dann? :thumbdown:


    Der Beutel mit Sirup funktioniert vielleicht. Ich würde trotzdem keine 5€ drauf wetten. Eher auf viel Bienenpopos im Frühjahr.


    :(

    Imkern im Spannungsfeld zwischen Hoffnung und resignativer Reife

  • Vielleicht kann ja jemand was dazu schreiben, der es wirklich selber schon gemacht hat.

    Und warum reicht Dir dann mein Beitrag nicht? ;-)

    Das schrieb ich oben schon, nochmal genau lesen:)

    Ich hatte nicht das Gefühl, dass du es selber schon mal so gemacht hast.

    Hier im Forum werden viele Dinge geschrieben, die man oft gelesen hat und selber nicht probiert hat.

    Richtige, wie auch falsche.