Winterbehandlung mit Milchsäure?

  • Wenn es um die Bienenverträglichkeit geht, dann sollte man die Oxalsäure aber nicht in gelöster Form anwenden.

    Das ist Quark und ausreichend widerlegt. In Kombination mit Zucker (bei der Träufelmethode) ist das tatsächlich so (deswegen nur 1x träufeln!), beim Sprühen (3%ige Lösung ohne Zucker) besteht fast kein Unterschied zum Bedampfen, weder in der Verträglichkeit, noch in der Wirkung. Schreib doch also bitte nicht so einen Unsinn.

    Na dann viel Spaß und Erfolg beim Durchtränken der Bienen, womöglich noch bei Kälte!

  • Na dann viel Spaß und Erfolg beim Durchtränken der Bienen, womöglich noch bei Kälte!

    Freizeitimker Wenn Du nicht weißt, wovon Du schreibst, dann lass es sein.


    Für alle anderen und zum gefühlt 1000sten Mal: Vorher Probesprühen und Sprühkopf so einstellen, dass es einen feinen Nebel gibt. Bienen nicht durchweichen, sondern so einsprühen, dass sie leicht silbrig schimmern. Ich finde Temperaturen von 4-8 Grad optimal, da die Bienen dann meist einschichtig sitzen und auch sitzen bleiben. Auf eine Sprühbehandlung zurückführbare Verluste hatte ich bisher weder mit Oxalsäure noch mit Milchsäure.


    Gruß von Kikibee

  • Und schon wird wieder gestritten.


    Ich gehe persönlich und subjektiv von anderen Faktoren aus, warum eben die Viren eine bessere Chance haben als früher.


    Mit dem züchten und einbringen von Völkern die länger brüten und eine hohe Bienenmasse im Winter halten, haben Viren eine bessere Chance. Begünstigt wird das dann noch durch die zunehmend milden Wetterlagen.


    Ferner gehe ich eher davon aus, dass die Viren sich im Laufe der Jahre dem Wirt angepasst haben und nicht umgekehrt. Bestes Beispiel sind die Zecken, deren mitreisenden Bakterien und Viren sich immer weiter verbreiten.


    Als letztes.begünstigen wir Imker die Verbreitung der Viren selber massiv.

    Duch Transport der Bienen sowie einer hohen Dichte der Bienenvölker liefern wir den Viren beste Verbreitungswege.


    So finde ich es immer auffällig, dass plötzlich wie bei mir dieses Jahr selbst ganze Bienenstände absterben. Das Ganze passiert trotz Varroabehandlung und trotz genug Futter.

    Da Varroa, Viren, Wetter, Imkerfehler, Spritzmittel etc mit der Varroabehandlung immer eine unheilvolle Kombination eingehen, ist nicht mehr nachzuvollziehen, was letzendlich die Ursache war.


    Fakt ist aber, dass durch die Varroabehandlung wir selbst eine wesentliche Stellschraube in der Hand haben. Allerdings ist man damit auch ständig im Bereich zwischen Volksentwicklung und Behandlung.

    So ist es Geschmacksache ob ich die Bienen Mitteln tränke oder mit Staub arbeite.

    Ein gutes starkes Volk vertägt beides.

    Für das belastete Volk ist es dann womöglich die letzte Behandlung.


    Das mit der Zucht zur absoluten Sanftmut habe ich selbst schon kritisiert. Doch imker auch ich am liebsten mit Shorts und T-Shirt. Das kann aber schnell vorbei sein, wenn die asiatische Hornisse bei uns ankommt.

    Freier Imker

    Ohne Verein, DIB, Imkerverband und sonstigen Establishment

    Neutral und unbelastet.