Bienen im Steingarten

  • Werbung

    Hallo zusammen,

    wir haben ein Bienenvolk bekommen, welches im Steingarten steht, also der Boden besteht aus Steinen, kein Gras, das Grass etc. befindet sich ca. 50m vom Bienenstock entfernt.

    Ist dies ein Problem für die Bienen?

  • Wenn das dieser Standort ist (#3):

    Bienenvolk genug Futter? Wie Einflugloch verkleinern?

    dann würde ich die Beute auf ca. 40 cm Höhe aufbocken. Gründe:

    - Beute kommt aus dem unmittelbaren Spritzbereich von Niederschlägen heraus

    - ist besser belüftet, Flugloch kann nicht so leicht verstopfen (Laub, Schnee) und

    - kommt in ergonomisch bessere Arbeitshöhe

    - Bienen müssen beim An-/Abflug nicht durch die bodennahe Kältezone (v.a. im zeitigen Frühjahr wichtig)

    - Je nach Tragkonstruktion: Mäusen u.a. Störenfrieden wird das Eindringen in die Beute erschwert

  • Ich vermute dass Bienen schon weiter als 5 Meter fliegen um Nektar und Pollen zu finden..

    Ausser es sind sehr, sehr häusliche Bienen..

    Betreffend dem Kleinklima ist die Aussage richtig, nur ob Sonne hinkommt bleibt im Augenblick "im Dunkeln".

    Jedenfalls ist es ein trockeneres Kleinklima nicht unbedingt ein Nachteil, bei einem Kunststoffbehälter darüber mit verringertem Dampfdiffusionsvermögen, ist.


    Wichtiger ist doch eher die Grundkenntnisse der Imkerei zu besitzen als den optimalen Standort.

    Frage fünf Imker, bekomme sieben Antworten und bilde Dir die achte Meinung.

    Das sind Imker Foren...

    Keiner hat Unrecht, nur den Weg, den muss man selber finden.

    In der eigenen Lage, Höhe, Umgebung, mit der eigenen Genetik.

    Und können, oder Unvermögen.

    :thumbup:

  • Ich vermute dass Bienen schon weiter als 5 Meter fliegen um Nektar und Pollen zu finden..

    Wenn viele so denken, werden´s schnell mehr als 5 m. Außerdem gibt es ja noch mehr Tiere, die auf den Lebensraum Wiese oder wenigstens Vorgarten angewiesen sind bzw. diesen wenigstens als Brücke zu anderen Kleinpopulationen nutzen könnten. Nun, wir wissen nicht, ob Justin F. mglw. anderen Zwängen unterliegt, gar nur Mieter ist etc.

    Aber diesen Standort sollte man - sofern möglich - auch im Hinblick auf die abzusehenden imkerlichen Arbeitsabläufe im Jahreslauf noch einmal kritisch überdenken.

  • Ob das Kleinklima bedenklich ist oder nicht, auf längere Sich würde ich mich nach einem geeigneteren Standplatz umsehen. Hier ist das neu anlegen von Steingärten übrigens ab nächsten Jahr verboten. Es könnte auch sein, dass die Steine sich im Sommer aufladen und auch bei Dunkelheit Wärme abgeben. Hoffentlich wirkt das nicht wie ein Backofen, probiere es aus.

    Der Pessimist ist ein Optimist, der aus seinen Erfahrungen gelernt hat.

  • Bitte!

    Das sind Schotter- / Kiesgärten (wenn überhaupt das Wort „Garten“ zulässig ist).

    Ein Steingarten ist doch etwas anderes. Dort kann ohne Probleme ein oder mehrere Völker stehen.

    PS: Und ob solche Schottergärten Zeit oder Arbeit sparen zeigt sich in etwa 5 Jahren. Dann hat sich genügend Staub und org. Material angesammelt und die ersten Sämlinge kommen hoch.

    Es wird in jedem Jahr Frühling, nur wann?

  • Da kann ich nur die Erfahrungen aus der Schule meines Sohnes weitergeben,dort hatte der aus Lehm gebaute Unterstand für die Bienen zu lange Wärme gespeichert und abgestrahlt,die Bienen sind dann wohl noch ausgeflogen obwohl es schon zu kalt war abends.

  • Ich glaube es gab dort seitlich gar keine Bretter an beidenSeiten waren dicke Lehmwände,die waren wohl das Problem und Bretter nur als Dach ,ich muss mal nachfragen Sohnemann hat damals mitgebaut. Die Beuten waren Holzbeuten und der Unterstand für 3 Beuten ausgelegt

  • naja, ich denke wenn man das im Auge hat und auch Sonnenschutz gegeben ist, sollte dieser Standort keine großen Problene bereiten. Wir gehen mal von einer futterreichen Umgebung aus ?

    Ich halte die Dachstandorte für problematischer, allein von der Witterung her.

    Das kann sich so unglaublich aufheizen im Sommer...ja, auch mit Sonnenschutz.

    🤔