Insektenrückgang weitreichender als vermutet

  • Werbung

    D ist drittgrößter Lebensmittelhersteller der Welt!

    Rein gefühlsmäßig sind damit aber Dr. Oetker, Kraft, Unilever, etc. gemeint und nicht der landwirtschaftliche Output an Soja, Palmöl und Reis

    Zumindest wenn man sich die Karten unter Worldmapper.org anschaut ist Deutschland überhaupt nicht so dominant

    BTW: ich fand den Apfelbaumrückgang in D auch sehr interessant. Darin sind wir Weltmarktführer 8|

  • Die Kennzeichnung ist denkbar einfach, Frankreich macht es vor. Aber wir brauchten dazu erst noch eine teure Extrastudie beim BMEL, deren Ergebnisse den französischen und englischen Vorbildern frappiernd ähneln. Aber bitte, ja keine gesetzliche Vorgabe für Nestle und Co. Alles freiwillig. <X

    BMEL und Bauernverband arbeiten hervorragend zusammen.

    Zum Thema Kennzeichnung steht in der aktuellen WiWo ein passender Artikel. Deinem Schlusssatz stimme ich vollumfänglich zu. Regulierungen werden auf der eine Seite mit der Gieskanne gestreut, während sie auf der eigentlich notwendigen Seite anstandslos, weil einvernehmlich zurückgehalten werden.

    Da fliegen die berühmten KO-Wattebäuschchen als Drohung, in dem an auf "Freiwilligkeit" setzt... Bei der Kennzeichnung scheint es demnach in F/GB bereits geholfen zu haben, weil die Verbraucher sich tatsächlich daran orientieren und die Verweigerer ignorieren.


    Gruß Andreas

  • Moin,

    Gefühlt gibt’s schon jetzt so viele Kennzeichnungen „Gütesiegel“. Den nächsten Lebensmittelskandal wird das auch nicht verhindern.

    Den Landwirt trifft da vergleichsweise die geringste Schuld.

    Grüße Ralf

  • der Bauer braucht finanzielle Anreize um Blühstreifen usw. auch wirklich umzusetzen


    Ist doch klar, dass die Bauern nicht freiwillig auf Land verzichten und damit auch zwangsläufig weniger verdienen.. das ist so als würde ein Arbeitnehmer freiwillig auf Gehalt verzichten (hab ich bisher noch nie gehört)

    Also muss Druck auf die Politik ausgeübt werden um finanzielle Anreize für sinnvolle Subventionen zu fördern.

    Ihr könnt die besten Vorschläge haben... wenn diese nicht finanziell in irgend einer Form unterstützt werden ist es utopisch zu denken, dass die Landwirtschaft diese umsetzen wird.

    Subventionen sind der reinste Schwachsinn. Man kann sie sehr gut und viel billiger durch Gesetze ersetzen, die ein gewisses Verhalten vorschreiben.


    Im übrigen hat es schon oft Belegschaften gegeben, die ihr Unternehmen durch einen freiwilligen, teilweisen Lohnverzicht vor der Insolvenz gerettet haben.

  • Das dachte ich diese Woche in Bremen, als ich den Mercedes G AMG mit dem "Fuck you Greta" Aufkleber sah!;(

    PKWs mit mehr als 40 PS sollten nicht mehr zugelassen werden.

    40 PS scheint mir ein bisschen wenig zu sein, aber die 300 PS Boliden braucht man nicht. Vor allem nicht, wenn die überfällige Geschwindigkeitsbegrenzung auf der Autobahn endlich kommen würden.


    Gruß

    Werner

  • Vor Allem möchte ich mal den Imker sehen, der mit einem 40 PS PKW seine Beuten transportiert. Egal ob Anhänger, Kofferraum oder Ladefläche.

    Zumal auch die tolle E-Mobilität noch 400 kg aufwärts an Akkus mit sich rum fährt.

    An der ersten größeren Steigung heißt es aussteigen und schieben. Derartige PKW verleiten dann die LKW zu gefährlichen Überholmanövern.

  • Vor Allem möchte ich mal den Imker sehen, der mit einem 40 PS PKW seine Beuten transportiert. Egal ob Anhänger, Kofferraum oder Ladefläche.

    das wiederum muss kein unlösbares Problem sein, immerhin sind in alten Büchern, z.B. auch beim Pfefferle durchaus Fahrzeuge zu sehen, die mit ernsthaften Bienenwanderungen beschäftigt sind und sehr wohl eindeutig in der 40-60 PS-Klasse anzusiedeln sind.


    Es ging also und es würde auch heute noch gehen, nur ist es halt so, dass die Ansprüche nicht nur bei den SUV-Fahrern immer nur steigen und davon will dann leider keiner mehr abrücken. Wird Zeit, dass wir das aber mal müssen...weil sonst wird sich das nie bessern und irgendwann gibt es nichts mehr, was wir noch beanspruchen könnten.

  • Wißt ihr noch, wieviel PS ein Trabant hatte? 26. Mein erster war ein Exemplar, was zuvor im Forst den Waldarbeitern als Dienstfahrzeug diente. Die kamen damit überall durch und eine Anhängerkupplung hatte der auch.

    Dabei reden wir noch nicht einmal vom Ape, dem in manchen Kreisen als Imkerfahrzeug schlechthin bewunderten Gefährt:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Ape_(Kleintransporter)

  • 1991 gab es noch über 11000 Verkehrstote in Deutschland, im letzten Jahr gab es „nur“ 3275. Und dass obwohl wir jetzt mehr Autos und Radfahrer haben. Die Vergangenheit, mag am Abend bei Bier oder Wein ganz nett sein. Aber für die Zukunft, sollten wir neue Lösungen suchen.


    ** ich fahre keinen SUV **

    4 Völker, Langstroth Flachzarge / 8 Frame, Honigraum FlowHive

  • „nur“ 3275

    Davon ganz viel Mopedfahrer;( und die betrachten die Straßen leider als Spielplatz.

    Hätte die Regierung "Eier"....

    also

    SUV kräftigst besteuern

    Moped dito

    LKWs vorwiegend nur noch Nachts fahren lassen, das könnte man mit Maut steuern

    Dafür sorgen, das LKWs nicht leer rumgurken, immerhin macht das rund die Hälfte aus

    Totales Überholverbot am Tage für LKWs

    Klar wird das ein Mordgeschrei geben, aber es geht bald nicht mehr anders.

    Bevor ihr draufhaut, bedenkt ma zuerst die positiven Folgen meiner Vorschläge, und ob die nicht in der Lage wären die Negativen abzumildern.

    Das, was du sicher weisst, hält dich vom Lernen ab.

  • Ich hatte SUV Pickup. Jetzt Sprinter. Bin ich jetzt besser?

    Vor den Bienen habe ich fast alle Wege mit dem Moped erledigt. Auch bei 15 Grad Kälte. Sparsamer ging nicht.

    Juxfahrten, egal ob mit Auto, Moped, Kreuzfahrer oder Flugzeug sind heute weit verbreitet. Gehört zur angeblichen Freiheit jeder Person.

    Aber bei SUV mit Niederquerschnittsreifen gäbe ich Dir Recht.

    LKW-Transport müsste viel teurer werden. Es wird viel zu viel umhergekarrt bei beschissener Entlohnung der Fahrer. Aber die Bevölkerung will auch zu jeder Zeit alles haben.

    Mit Gesetzen liese sich alles regeln. Aber ob es dann besser wird, wage ich zu bezweifeln. Dass wir so irre viele Pendler haben, ist auch politisch gewollt, bzw gesteuert.