Wie warm Propolis?

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    Hi @all,

    wie warm darf Propolis erwärmt werden bis es Schaden nimmt!?

    Wenn ich z.B. Bonbons herstellen möchte muss der Zucker ja weit über 100 Grad erwärmt werden. Wenn ich hier Honig hinein gebe ist ja nur noch der Geschmack und nicht mehr die Wirkstoffe vorhanden. Ist dies bei Propolis das Gleiche??

    Wie macht ihr das, falls ihr es macht ;)


    Lg

  • Beitrag von Bienenlude ()

    Dieser Beitrag wurde von hartmut aus folgendem Grund gelöscht: Unangebracht ().
  • Bienenstocktemperatur bis max. 40°C

    alles drüber wirkt mehr oder weniger zerstörerisch

    wie bei Honig

    Bei Propolis sind keine Proteine für die Wirkung verantwortlich sondern andere Stoffarten wie ätherische Öle, organische Säuren, Harze, Wachse uvm. Hier gilt die 40° oder 60° Grenze nicht.
    Für Bonbons ist die Frage wie man dass Propolis am besten in die Zuckerlösung bringt. Ich vermute am besten über einen gelösten Zustand und nicht in fester Form.
    Dann stellt sich die Frage der Konzentration im Bonbon.

  • Der erste Kunde mit Propolisallergie spuckt danach Blut. Ziemlich häufige Allergie, statistisch gesehen.

    Vielleicht liegt es ja dann an der Dosierung, aber wir verkaufen seit Jahren die Propolis Bonbons vom Cum. Bis zum heutigen Tag hatte ich noch nie von jemandem gehört der deswegen Blut spuckt.

    Auch nicht der von jemand gehört hat, dass er von jemand gehört hat, der von jemand gehört hat.....

    Es soll schon Leute gegeben haben die sich selber aus versehen mit Ihrem Auto überfahren haben. Trotzdem wurde nicht aufgehört Autos zu produzieren und verkaufen. Ich denke der Vergleich ist relativ treffend, auch quantitativ.

  • Der erste Kunde mit Propolisallergie spuckt danach Blut. Ziemlich häufige Allergie, statistisch gesehen.

    Vielleicht liegt es ja dann an der Dosierung, aber wir verkaufen seit Jahren die Propolis Bonbons vom Cum.

    Da bist Du nicht der Hersteller, und die ballern nicht irgendwie irgendwas auf dem heimischen Herd zusammen (hoffe ich zumindest ;) ). Ansonsten, bitte. Jeder ist seinen Glückes* Schmied.


    *Aber nicht jeder Schmied hat Glück.

    Imkern im Spannungsfeld zwischen Hoffnung und resignativer Reife

  • Hi,

    einarbeiten sollte sich es ohne weiteres lassen wenn es als Pulver gegen Schluss "eingezogen" wird. die Zweite Variante wäre in einem weichen Kern in einer Füllung, was aber den Aufwand sehr erhöht. Ich hatte schon dran gedacht die Bonbons hinterher mit Propolis/Zucker zu stauben, allerdings wenn die Temperatur höher ist, wird das noch klebriger. In Alkohol gelöst ginge nur, wenn die Temperatur noch deutlich über 60 Grad liegt (Alk muss ja wieder verdunsten), was eben dann meine Bedenken bezüglich der Wirksamkeit betrifft.

    Bezüglich Menge/Dosierung hätte ich mich an Propolistropfen gerichtet, je nach dem wie das dann schmeckt und in welcher Geschmacksrichtung es ausfallen wird. Es wird bestimmt einige Versuche brauchen um sowas genießbar zu machen.

    Bezüglich Allergien ist es ja nicht anders als mit anderen Propolisprodukten und ich bin ja nicht der Erste der sowas macht. Zudem mache ich Bonbons auch nicht zum ersten Mal, ich habe dies von der Picke auf gelernt und weiß def. was ich da mache ... was unterm Strich auch für mich der Grund ist, weshalb ich auf diesen Gedanken komme.

    In Donaueschingen hab ich etliche Kostproben mitgenommen und diese sind ja fast ausschließlich auf Honig basieren, welcher nur über 50 Grad ins Bonbon eingearbeitet werden kann. Ich würde mal sogar behaupten, die kochen ihn bei 140 Grad mit und dann ist wohl außer dem Geschmack nicht mehr viel übrig ...


    Lg