Volk verloren

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    Hallo Sulz,

    es ist so, dass ich dem Verfliegen schon einige Bedeutung zumesse.

    Denn dabei werden auch Krankheiten übertragen. Muss ja nicht der einzige Weg sein.

    Und wo ist der Verflug wahrscheinlicher? Sicher nicht bei Einzelaufstellung!

    Du bist doch genauso überzeugt, dass das was Du schreibst die Wahrheit ist.

    Ich nicht. Das habe ich beobachtet.

    Die Völker wurden von Jahr zu Jahr vitaler. Sie haben keine sichtbaren Anzeichen von Krankheiten und auch vergleichsweise wenig Varroamilben.

    Gruß

    Harald

    Es wird in jedem Jahr Frühling, nur wann?

  • Guten Tag beemax .


    Ich selber, habe da eigentlich nicht viel herausgefunden.


    Es waren meine Vorgänger, welche in der Zeit imkerten, als die AFB über Jahrzehnte hier im Tal "wütete".


    Als ich damals mit der Bienenhaltung begonnen hatte, wurde viel mehr Wert auf flächendeckende Hygiene gesetzt als dies Heute üblich ist.


    Bei meinem Lehrmeister, hatte jedes Volk seine eigenen Waben. Auch die Honigwaben wurden nicht unter den Völkern ausgetauscht.


    Das eine oder andere, mag ja übertrieben sein. Aber Bienengesundheit, geht uns alle etwas an. Ein Krankheitserreger, wird schon bald auf die Bienenstände in der Umgebung "verteilt". Das beachten der Hygieneempfehlungen, macht daher schon Sinn.


    lg sulz.

  • Vielen Dank für Deine Antwort Sulz .


    Rein mikrobiologisch kann man sich das schon vorstellen, dass jedes Volk sein eigenes "Mikrobiom" besitzt, welches Schutz- und andere Funktionen hat; ähnlich wie beim Darm eines Menschen. Somit würde ein Austausch von "Organen" wie Brut- und Futterwaben zumindest eine Störung des vorhandenen individuellen Mikrobioms bewirken, die - je nach Menge - zu einer Veränderung dessen führen könnte.

    Bei meinem Lehrmeister, hatte jedes Volk seine eigenen Waben. Auch die Honigwaben wurden nicht unter den Völkern ausgetauscht.

    Das muss ich mir merken! - Ist nicht immer einfach zu realisieren, kann aber hilfreich sein, die jeweilige Volkssituation zu akzeptieren und zu schützen.


    Beste Grüße


    Rainer