Die Hecke ist zu breit.........

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    Hallo, auf meinem Bienengrundstück wächst rundherum eine Hecke, sie ist auch recht hoch, teilweise sind da Bäume drin die 8 Meter hoch sind. Die Hecke grenzt an einen öffentlichen Weg. 2014 sprach mich der Bauer an, die Leute würden über seine Wiese fahren und er würde mir auch helfen die Hecke zurückzuschneiden. Habe ich auch gemacht. Der Bauer hat auch immer Heu bei uns auf der Wiese gemacht nur geht das nicht mehr, weil ich zu viele Bäume gesetzt habe.

    Jetzt haben wir hintenherum erfahren, dass der ach so hilfsbereite Bauer sich beim Bürgermeister über unsere Hecke beschwert hat. Wie ist es rechtlich, muss ich schneiden oder nicht ? Wir sind im Außenbereich. Ich denke mal ich muss sie schneiden.

    Muss er im Gegenzug auch den Weg wieder instandsetzen, den er bei ungünstiger Witterung mit seinem Traktor so verwüstet hat, dass ich mit dem PKW nur noch bei absoluter Trockenheit und den Fahrspuren versetzt befahren kann ?

    Bis bald

    Marcus

    48 Völker 32x Segeberger Hartpor 4x Einfachbeute , alle DN 1,5. 6xDadant US und 5x Zander und einmal Warre :O)

  • Hallo Marcus,

    Ich denke es ist die einfachste und für die Zukunft nervenschonendste Lösung wenn Du Dich ganz „unwissend“ (bzgl. seiner Beschwerde) mal wieder bei ihm meldest um einen Termin für das gemeinsame Runterschneiden der Hecke auszumachen. 😉

    Das hat doch damals prima geklappt. Vielleicht hat er auch noch ne Ladung Recycling für den Weg übrig. Ich glaube bei ner Flasche Bier und lecker Schnittchen funktioniert das besser

    als Stress über Hörensagen.
    Ein Versuch ist es wert mein ich 🤔

    Schönen Freitag 🙋🏻‍♂️

  • Hallo,


    geh zu einer Rechtsberatung, wenn Du eine Rechtsauskunft haben möchtest!


    Ganz ehrlich, die meinen Angaben die notwendig wären für eine Einschätzung hast Du ja nicht geliefert, wie z.B.:

    • Auf welchem Grund steht die Hecke? Ganz auf Deinem oder teilweise auf fremden.
    • Wem gehört die Straße? Privatstraße wenn ja wem gehört die, oder ist es ein öffentlicher Weg?
    • Was sind die üblichen Gepflogenheiten und Absprachen zwischen den Eigentümern? vor allem wichtig wenn der Weg ein Privatweg mit mehreren Eigentümern ist...

    Ich bin zwar kein Rechtsanwalt, aber diese offenen Punkte kommen mir sofort in den Sinn wenn ich Deine Frage lese....


    Aber Michael war schneller und sein Tipp bringt Dich bestimmt weiter als eine Rechtsauskunft... ;-) :-)



    Gruß

    Franz

  • Hallo Michael, na reden will er scheinbar nicht, hat sich direkt beschwert. Das mit dem zurückschneiden kam falsch rüber, ich war damals alleine :O).

    Hallo Franz,

    - die Hecke steht auf unserem Grund, leider nur 1 Meter zurück, haben damals zur Flurbereinigung Obstbäume und die Hecke bekommen 1996

    - die Straße ist ein geschotterter Feldweg


    Ich warte mal ab, bis sich die Gemeinde oder sonst wer meldet .

    Bis bald

    Marcus

    48 Völker 32x Segeberger Hartpor 4x Einfachbeute , alle DN 1,5. 6xDadant US und 5x Zander und einmal Warre :O)

  • Hallo,

    - die Hecke steht auf unserem Grund, leider nur 1 Meter zurück,

    Das heißt wohl das die Hecke teilweise auf fremdem Grund steht und man verlangen könnte das die bis zur Grundstücksgrenze zurück geschnitten wird.

    - die Straße ist ein geschotterter Feldweg

    OK, aber ist die Gemeindeeigentum oder im Privatbesitz? Normalerweise ist der Feldwegbesitzer für die Erhaltung zuständig. Ist das die Gemeinde dann machen die das oft turnusgemäß - und mit einer netten Rückfrage könnten die ein kurzes aufschottern vorziehen. Bei Privatbesitz hat man meistens Pech, viele Besitzer pflegen die Wege nicht regelmäßig... - durch ein nettes Gespräch kann man sich aber oft einigen...


    Gruß

    Franz

  • Hier ist in einer Satzung der Gemeinde geregelt, dass man Fahrwege bis zu einer Höhe von 4 m frei halten muss, Gehwege und Radewege bis zu 2,50 m. Sobald also meine Hecke raussteht, dann muss ich sie entsprechend schneiden.


    Auch wenn es nicht so eindeutig geregelt wäre, gehe ich doch einmal davon aus, dass ein Weg seinen Zweck nur erfüllt, wenn man ihn auch benutzen kann. Dafür ist es nun einmal nötig, dass keine Sträucher im Weg sind. Selbst wenn man darüber verärgert ist, dass man nicht persönlich angesprochen wurde, wird es sicher das Problem an sich schneller lösen, wenn ihr miteinander redet, als erst einmal die rechtliche Lage abzuklären.

    In der Natur gibt es weder Belohnungen noch Strafen. Es gibt Folgen.
    (Robert Green Ingersoll)

  • Hier ist in einer Satzung der Gemeinde geregelt, dass man Fahrwege bis zu einer Höhe von 4 m frei halten muss, Gehwege und Radewege bis zu 2,50 m. Sobald also meine Hecke raussteht, dann muss ich sie entsprechend schneiden.

    Das gilt meist nur innerhalb der Ortschaft, aber nicht unbedingt auf den Feldwegen und schon gar nicht für private Feldwege...

  • ... wenn eine Hecke auch als Hecke fungieren soll, dann sollte man sie mindestens einmal im Jahr schneiden. Damit vergreist sie nicht und bleibt dicht.

    "Moral ohne Sachverstand ist naiv und manchmal gefährlich."

  • Und immer zwischen geschnittenen und freiwachsenden Hecken unterscheiden!

    Bei 1m Abstand vom Weg kann das nur eine geschnittene Hecke (gewesen) sein.

    Empfehlung: Auf den Stock setzen und die geschnittene Hecke wieder aufbauen.

    Es wird in jedem Jahr Frühling, nur wann?

  • Es sollte eigentlich selbstverständlich sein, dass man den Weg nicht zuwachsen lässt.

    Das macht, dass sich langsam Ärger bei den anderen Nutzern aufstaut. Gesagt hat es ja dann wenigstens einer schon mal, hat wohl nichts genützt, hat er es anders versucht.

    In Bayern ist der gemeine Feldweg in der Regel Gemeindebesitz und wird von der Jagdgenossenschaft mit den Einnahmen aus der Jagdpacht in Schuss gehalten. Wie das bei Euch ist, erfährst du auf Deiner Gemeinde. Je nachdem wo der Weg noch überall hinführt (Wald oder Ackerland) müssen ja auch evtl. große Maschinen oder LKW`s zur Not auch vorbei können.

    Stell Dir einfach mal vor was Du sagen würdest, wenn sich der Weg langsam in Dein Grundstück frisst.

  • Gesagt hat es ja dann wenigstens einer schon mal, hat wohl nichts genützt, hat er es anders versucht.

    I

    Schön dass du es einschätzen kannst, gesagt hat er es 2014(danach habe ich auch zurückgeschnitten), da war ich ja noch der gute Nachbar, wo man kostenlos Heu ernten kann , ab und zu ging halt ein Baum drauf, aber Landwirtschaft dient ja allen. In der Dürre 2018 hat er auch nochmal Heu sich geholt. DIeses Jahr nicht und direkt werde ich hintenherum angeschwärzt. Das ist ja das ärgerliche an der Sache, das hintenherum- Gestern war ich noch mal da, ja ein paar ästchen wahsen in den Weg, aber wieso die PKW fahrer seine Wiese kaputtfahren, dass hat einen anderen Grund. Es ist auf dem Schotterweg ein großes Schlagloch, dass wird umfahren. Der Berlingo hat das bestimmt nicht darein gefahren :O)

    Bis bald

    Marcus

    48 Völker 32x Segeberger Hartpor 4x Einfachbeute , alle DN 1,5. 6xDadant US und 5x Zander und einmal Warre :O)

  • in der Regel

    und normal gibt es eigentlich nicht dabei und hilft auch nicht.

    Die Frage ist: Wem gehört dieser Weg?

    Wenn Zweige von deiner Hecke auf das Nachbargrundstück wachsen, egal wem es gehört,

    sollte man die abschneiden. Einmal sollte reichen darauf hinzuweisen, dass man diese Zweige nicht möchte. Das muss man nicht jedes Jahr wiederholen.

    Die Vorgehensweise des Bauern ist sicher nicht die feine englische Art. Das behauptet ja auch niemand. Ist das Grund genug sich genauso dumm zu verhalten? Kann man machen, empfehlenswert ist es nicht. Sprich ihn direkt an. Der Hinweis auf "Hintenrumgerede" sollte ihn schon etwas verunsichern, was dich in eine bessere Position bringt.

    Aber vorher wüsste ich, wem der Weg denn nun gehört.