Motorleistung Honigschleuder

  • Alfred,

    ist der Kollektor nicht der Schwachpunkt des Repulsionsmotors? Das Bürstenfeuer bei zahllosen Start- und Regelvorgängen setzt dem doch recht stark zu. Abdrehen mag ein oder zweimal gehen, aber danach ist der Motor reif für die Tonne.

    Dieser Einwand kommt aber nur, weil Du schriebst, dass die Elektronik in 20 Jahren auch hin sei.

  • Alfred,

    ist der Kollektor nicht der Schwachpunkt des Repulsionsmotors?

    Das ist richtig, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass der Motor trotzdem noch lange hält, nachdem irgendeine Elektronik ausgefallen ist. Einfach, weil er nur während dem Betrieb altert. Elektronik altert, auch wenn sie nie benutzt wird. Da macht dann einfach mal irgendein Bauteil "puff" und gelaufen ist der Schleudertag

    Aber wenn der Kollektor verschlissen ist, dürfte das sich schon vorher bemerkbar machen.

  • Aus technischer Sicht mit Motoren vertraut, kann ich zustimmen, das die Betriebsstunden einer Schleuder mit 110 bis 270W elektrischer Leistungsaufnahme, einem Betriebsstrom von 0,5A bis 1A, Anlaufstrom bis 5A da nicht der Flaschenhals sein werden.

    Siehe im Vergleich dazu auch eine kleine Handbohrmaschiene.


    Liebe Grüße Bernd.

    Pushen wir uns nicht an den Stöckchen dieser Welt, bewegen wir Baumstämme, auf denen wir stehen.

  • ...ist der Kollektor nicht der Schwachpunkt des Repulsionsmotors? Das Bürstenfeuer bei zahllosen Start- und Regelvorgängen setzt dem doch recht stark zu. Abdrehen mag ein oder zweimal gehen, aber danach ist der Motor reif für die Tonne.

    Das was der Motor wirklich schlecht verträgt ist der Gegenstrombetrieb, also Umschalten auf entgegengesetzte Drehrichtung, während sich der Korb noch in die andere Richtung dreht. Davor wird aber in der Anleitung und manchmals sogar per Aufkleber ausdrücklich gewarnt. Ich habe es sicherheitshalber für etwaige Schleuderhelfer noch einmal direkt auf den Motor neben dem Bedienhebel draufgeschrieben.

    Hi,


    ...Der 110er ist wohl deutlich lauter.

    Die Geräusche kommen weniger vom Motor, viel mehr vom angeflanschten Getriebe.

  • was waren denn die Hauptargumente von Herrn Fritz für den leistungsstärkeren Motor?

    Hauptargument war, das 20 volle Dadantwaben eine große Last für den 110W-Motor bedeuten.

    Unterschwellig habe ich Bedenken über die Haltbarkeit herausgehört.


    Außerdem hat der 270W-Motor tatsächlich ein komplett anders aussehendes Getriebe.

    Werde mich da nächste Woche auf der Messe nochmal schlau machen lassen.

  • Wer keine Plastikwaben hat fährt doch sicherlich eh nie am Limit der Drehzahl!?

    Aber jeder so wie man mag.

    Das Problem ist ja nicht die Enddrehzahl, sondern das Anlaufen der Masse.

    Wenn es einmal dreht, braucht es keine Große Kraft mehr.

    Viele Grüße aus der Westlausitz


    "Was tausend Wichte sagen, bekommt Gewicht" - Johann Nepomuk Nestroy

  • Es kommt darauf an. Ich mußte in diesem Jahr wegen Melezitose 45,5 h die Schleuder mit 110 W -Motor laufen lassen. Unterbrechungen 1 x für 2 h (Mütze voll Schlaf) und zu den Mahlzeiten je 0,5h und bei Siebwechsel kurzzeitig. Der Motor hat diese lange Belastung problemlos verkraftet. Geschleudert wurde nach dem Anschleudern jeweils in höchstmöglicher Drehzahl tangential, sonst hätte sich gar kein Honig gelöst.

  • Hallo Freizeitimker, hast du mal mit einer Radialschleuder gearbeitet ? Denke mal nicht, es wird langsam angefangen und dann Schritt für Schritt auf die Höchstdrehzahl beschleunigt, da braucht es keinen Riesen Motor für.

    Bis bald

    Marcus

    40 Wirtschaftsvölker auf DN 1,5, 8 Miniplus, 20 Ableger Dadant, Zander und DN, Waage 401

  • Hallo Freizeitimker, hast du mal mit einer Radialschleuder gearbeitet ? Denke mal nicht, es wird langsam angefangen und dann Schritt für Schritt auf die Höchstdrehzahl beschleunigt, da braucht es keinen Riesen Motor für.

    Ich mach das schon so. Langsam anschleudern und dann weiter hochfahren.

    Imkern im Spannungsfeld zwischen Hoffnung und resignativer Reife