Bienenstockheizungen ???

  • Hallo,


    ich habe im Deutschen Bienenjournal letztens einen Artikel über Stockheizungen gelesen. Was ist denn savon zu halten?


    Würde es denn dann nicht auch ausreichen, mit einer Heizplatte in der Beute auf den Rähmchen zu Heizen?
    Kommt der Erfolg der guten Volksentwicklung nicht durch die Reizfütterung mit verdünnter Zuckerlösung, und wie stellt mann bei fehlender Flugmöglichkeit(weil zu kalt) eine Pollenversorgung sicher?
    Ich wohne im Sauerland mit einer späten Frühjahrsentwicklung, und das Thema Stockheizung interessiert mich. Wer hat schon mal Erfahrung damit gemacht?


    Gruss Andreas

  • Hallo,
    hab ich auch gelesen. Bei angeblich minimalen Betriebskosten enorme
    Steigerungen an Honigleistung.
    Hat schon mal jemand davon gehört, ist das glaubwürdig ??
     :roll::roll::roll: 
    Ralf Patjens

  • Hallo!


    Ich hab dieses Thema übrigens schon am 04.11. angeritzt!!!
    http://www.imkerforum.de/viewtopic.php?t=598
    aber das nur nebenbei. :wink: 
    Ich habe vor ein paar Tagen mit dem Erfinder der Heizung W. Bosse telefoniert. Was er mir erzählt hat fand ich sehr überzeugend. Er experimentiert seit ca. 20 Jahren an solchen Heizungen. Die Pollenversorgung stellt er sicher in dem er ein beheiztes Höselhäuschen aufstellt. Er meinte es genügt nicht nur die Luft in der Beute zu erhitzen, da ein Bienenvolk ca. 1 m³ Atemluft am Tag benötigt. Diese Luft müsste sonst von den Bienen erwährmt werden, was ihre Lebenserwartung senkt.
    Einwintern tut er seine Völker auf 3 bis 4 Zargen!!!! :o Die Beutenheizung nutzt er auch im Herbst zur Einfütterung und Varroabekämpfung.

  • Hey!
    Ab heute kann man auf der Seite www. beutenheizung.de Informationen zur Heizung und der Betriebsweise bekommen.

  • Hallo, Walter,
    besonders informativ finde ich diese Seite aber nicht!
    Höhere Honigerträge verspricht mir jeder, der mir was verkaufen will!
    Und wenn es nicht klappt, liegt der Fehler "selbstverständlich" beim Anwender, aber niemals im Produkt...
    Es geht daraus immer noch nicht hervor, wie das Ding funktioniert, mit welchen Temperaturen es arbeitet, ob es Strom aus der Steckdose oder einer Batterie braucht, und so weiter.
    Ich hab vor langer Zeit mal Ingenieur gelernt, aber nach der Beschreibung könnte ich es nicht nachbauen...


    Wäre es nicht erheblich einfacher, sich seine Bienen auf Frühtrachtnutzung zu selektieren als einen solchen technischen Aufwand zu betreiben?


    Und ob das bienengemäß ist, wage ich auch noch zu bezweifeln.
    Unsere Bienen sind doch keine Tropenbienen, die keine Kälte vertragen.
    Lies mal bei Bruder Adam, was passierte, als er seine Bienen schön dick und warm einpackte. Sie waren wunderbar trocken, keine Verluste, aber so richtig in die Gänge kamen sie nach dem Winter auch nicht.


    Warum sollte ich mir solchen Technik-Firlefanz antun?


    Und wie wirken sich die höheren Innentemperaturen auf das Brutverhalten und die Varroa aus?

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • Hallo Sabiene!


    Ich finde aber auf der Seite sind die meisten deiner Fragen beantwortet.
    Grundansatz ist die Entlastung der Bienen und somit deren Lebensverlängerung durch die Zuführung von erwärmter Frischluft (25-30 °C).
    Du hast aber natürlich Recht, langfristig ist es sicher einfacher die Bienen zu selektieren.

  • Hallo zusammen, sollten wir dieses Thema nicht in die neue Rubrik "Schmunzelecke" verlegen? Wäre doch ein echt guter Einstieg zu diesem Thema... :lol: Volle Honigtöpfe wünscht Lothar

    Solange Menschen denken, das Tiere nichts fühlen,
    müssen Tiere fühlen, das Menschen nicht denken.