Brutfreiheit undestruktiv identifizieren - Methoden

  • Hallo.


    Es ist doch sehr wichtig, denn brutfreien Zustand der Bienevölker zu erkennen, bevor man mit der Varroabekämpfung jetzt beginnt.


    Wie kann man das machen, ohne das Bienenvolk wesentlich zu stören?


    Temperatur, CO2 Konzentration, relative Luftfeuchtigkeit, akustische Frequenzanalyse ...

  • Hallo Gast,


    ... Durchleuchten mit Röntgenstrahlen, Beschuss mit einer Gammakanone, Kernspinresonanztomografie, Dopplersonografie ...
    Mensch, mach den Deckel auf, und schon weißt Du Bescheid!
     :evil: 
    Die konsequente nächste frage lautet dann wohl: "Wie kann ich per Fernsteuerung vom Sofa aus behandeln ?"
    Es ist doch nicht der 1. April.



    Grüsse


    M.

    Grüße an alle


    Michael



    -Denken ist wie googeln. Nur krasser-

  • Hallo Michael
    Genau so wollen wir dich haben. :P 
    Mach weiter so
    Gruß Guido

    Das Leben sollte keine Reise sein, mit dem Ziel,attraktiv und mit einem gut erhaltenen Körper an unserem Grab anzukommen.
    Wir sollten lieber seitlich hineinrutschen, Schokolade in einer Hand,Eis in der anderen, unser Körper total verbraucht und schreiend
    "Wow, was für eine Fahrt!"....

  • Hallo Michael und Co..


    Die von mir gestellte Thema ist klar und präzis formuliert.


    In Ihrem Beitrag, verfasst am Mi Nov 13, 2002 6:16 pm, gibt es Aufgeregheiten, Misverständnisse und verzerrende Darstellungen.


    Mfg

  • Hallo Anonymus,


    meine Antwort war ebenso klar und präzise:


    ich halte die gestellte Frage für ausgemachten Schwachsinn.


    Übrigens:
    Hier im Forum hat man es nicht nötig, sich hinter "Anonymus" zu verstecken, wir nennen uns beim Namen.


    Grüsse


    Michael

    Grüße an alle


    Michael



    -Denken ist wie googeln. Nur krasser-

  • Hallo zusammen,


    für so schwachsinnig halte ich die Frage ob die Völker nun Brutfrei sind nicht! denn wenn jemand auf eine gute Wirkung der Oxalsäure setzt, dann müssen die Völker Brutfrei sein!
    und es gibt gegenden wo in manchen Jahren die Völker schon bald wieder mit der Brut beginnen. Der Zeitpunkt zur effektiefsten Behandlung ist dann eben Ausschlag gebend!


    Aber ich finde die Stocktemperatur sagt allein schon genug aus. Es gibt ja gute und preiswerte Temperaturmesser mit einem Kabel am Sensor den man dann in ein repesentaives Volk hängt und dann sieht wie ob die noch Brüten oder nicht! So praktiziere ich das seit 5 Jahren!


    Technik hin oder her! wenn sie mir weiter helfen kann warum nicht!


    Grüße

    geht´s den Bienen gut, geht´s der Umwelt gut!

  • Hallo Toyotafan,


    meine Kritik bezog sich, wenn Du mal genau hinschaust, nicht auf die Brutfreiheit, sondern auf die aberwitzigen Methoden des Herrn Anonymus, diese festzustellen.
    Natürlich ist es unumgänglich, die Brutfreiheit festzustellen, bevor eine Varroabehandlung im Winter stattfinden kann.
    Auch lehne ich technische Hilfsmittel nicht per se ab, sondern Technik soll der Sache dienen und kein Selbstzweck sein. Schließlich bekommst Du diese Nachricht ja auch per Mail und nicht mit der Brieftaube gesandt.
    Ich weiß nicht, wie Du deine Thermistorsonde platzierst, aber wenn du dazu den Deckel der Beute öffnen musst, kannst du ja auch gleich schauen, ob Brut da ist oder nicht.
    Aber das muß jeder für sich ausmachen ...



    Grüsse aus dem heute grauen Saarland




    Michael

    Grüße an alle


    Michael



    -Denken ist wie googeln. Nur krasser-

  • Hallo Michael,


    ok. da muß ich dich falsch verstanden haben.
    Aber was anderes; ich hab diese Woche viele Völker durch gesehen, und da waren einige mit noch ganz ordentlich Verdeckelter Brut drinn. So und denen hab ich jetzt den Fühler in die mitte der Verdeckelten Brut gesetzt. Wenn nun die Völker weiter Brüten sehe ich das an der Temperatur und muß nun nicht wieder in 14 Tagen alles aufreisen. Denn glaube mir je weniger die Völker gestört werden, um so eher hören sie auf zu Brüten!


    Grüße

    geht´s den Bienen gut, geht´s der Umwelt gut!

  • Hallo Toyotafan,


    diese Erfahrung habe ich auch machen müssen; die Jungköniginnen von diesem Jahr sind noch fleissig bei der Arbeit.
    Müssen wir halt wie jedes Jahr bis Heiligabend warten.


    Grüsse


    M.

    Grüße an alle


    Michael



    -Denken ist wie googeln. Nur krasser-

  • Ich verstehe, wenn jemand die Völker nicht mehr aufreissen möchte, sobald sie in der Wintertraube sitzen. Ich mache das auch nur mehr als ungern.
    Mir hat einmal ein älterer Imker folgenden Tip gegeben:


    auf den ersten Frost warten; damit stellen die Bienen die Bruttätigkeit ein und nach 2 weiteren Wochen sollte die letzte Brut geschlüpf sein.


    Ich muss aber sagen, das gilt vielleicht für die Carnica. Meine Carnicas sind trotz anhaltendem Föhn (für alle, die das nicht kennen sollten: extrem warmer Wind, auch in der kalten Jahreszeit; zur Zeit haben wir so um die +20°C!!!) ruhig. Die, die ein bischen (oder ein bischen mehr) Buckfast-"blut" haben, sind noch sehr aktiv und auf Trachtflug; bringen in Massen Pollen und Wasser ein, d.h. sind immer noch voll in der Brut.
    Tja, da kann man halt nur warten, bis eine längere wirkliche Kälteperiode kommt, um dann wiederum auf die nötigen Plusgrade zu hoffen.
    lg, gazdin

  • Da mir genau diese Frage als Anfänger heute auch gekommen ist, möchte ich das Thema nochmal aufgreifen. Da gibts doch sicherlich noch Tricks, die Brutfreiheit festzustellen, ohne groß die Kiste aufzumachen. Mit dem Frost hab ich auch sowas ähnliches gelesen. Allerdings wurde da die Brutfreiheit drei Wochen nach dem ersten Bodenfrost angegeben. Unter der Voraussetzung, dass die Königin schlagartig beim ersten Bodenfrost das Eierlegen einstellt, sind die drei Wochen auch nachvollziehbar. Aber vielleicht hat sie ja Spaß daran, noch weiter zu legen. Schließlich ist es in der Beute ja noch schön warm. Ich hab noch ein Stethoskop rumliegen. Kann man da vielleicht von außen was hören oder nicht hören, was einem Hinweise geben könnte? Meine Bienen mit ´nem Temperaturfühler zu verkabeln, ist mir ein wenig fremd obwohl die Idee nicht schlecht ist.

  • Liebe Imkers,


    warum macht Ihr Euch so heiß um die Brutfreiheit Eurer Völker? Fakt ist doch, daß sich die Varroa nicht mehr Fortpflanzen kann, nachdem Brutfreiheit aufgetreten ist. Es ist also ziemlich Wurst, ob die Völker zur Weihnachtsbehandlung erst drei Tage oder schon drei Wochen brutfrei sind. Und auch die die durchbrüten, werden ihren Schuß Perizin oder Oxalsäure bekommen. Was wollten wir auch sonst tun?


    Laßt doch die Bienen in der Zeit in der sie sich nicht ordentlich bewegen und auch keine imkerlich ausgelösten Probleme selbst beheben können in Frieden. Besonders dann, wenn die Gewinnung von Informationen nur aber auch wirklich nur dem Imker dient.

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder



  • Hallo miteinader,
    ich habe dieses Thema am 13. Nov. 2002 formuliert.
    Jetzt, nach einiger Zeit, melde ich mich wieder zurück, und zwar um meine Homepage bekannt zu geben.
    Diese Homepage ist im Moment noch im Aufbau. Sie wird ständig weiter aktualisiert und vervollständigt.
    Sie enthält wohl ein Quäntchen Wahrheit.
    Nehmt sie bitte wohlwollend an.


    Mfg
    Johann

    Für Arbeit und Familie. Für eine Zukunft sorgenfreien Wohlstands in Frieden und Eintracht.