Varroabefall aktuell

  • Nein im Ernst, ohne Völker zu beurteilen, auch zu dieser Jahreszeit, kann keine Zuchtauslese stattfinden.

    ich glaube ich darf mich auch Züchter nennen?(

    Bei mir ist das alles gelaufen! Bis auf unvermeidbares, das hat aber was mit sehr späten Nachzuchten zu tun, und die habt ihr nicht!

    Und das geht wunderbar, ohne das Volk zu zerpflücken.

    Dangge Michel!

    12er DD, und Buckies, gaanz sicher!

    Der Pessimist sieht die Schwierigkeit in jeder Möglichkeit!

    Der Optimist sieht die Möglichkeiten in jeder Schwierigkeit!

    W. Churchill

  • Das Thema war „Varroa Befall aktuell“.

    Genau!

    Was fummelst du denn jetzt noch an den Völkern wegen der Varroa rum?

    12er DD, und Buckies, gaanz sicher!

    Der Pessimist sieht die Schwierigkeit in jeder Möglichkeit!

    Der Optimist sieht die Möglichkeiten in jeder Schwierigkeit!

    W. Churchill

  • Also ich habe am 06.10.19 mit OS geträufelt und der aktuelle Milbenfall ist bei mir zwischen 10-40 Milben. Meine Milbenbehandlung ist somit abgeschlossen. Die Völker sind zum Teil nicht ganz so stark wie vergangenes Jahr, ich bin zufrieden. Einziger Nachteil dieses Jahr, jede Menge Blühflachen im Umkreis hauptsächlich Senf.

    Gruß Reinhard / Lehre mich die wunderbare Weisheit,daß ich mich irren kann.(Teresa v. Avila)

  • Ein guter Artikel.

    Ob jedoch Saatgut, welches zur Bodenverbesserung gepflanzt wird Sinnloserweise behandelt wird, da es sowieso eingepflügt wird sollte hinterfragt werden .

    Teils wird empfohlen den Senf zu mähen.

    Warum dann Spritzen?

    Frage fünf Imker, bekomme sieben Antworten und bilde Dir die achte Meinung.

    Das sind Imker Foren...

    Keiner hat Unrecht, nur den Weg, den muss man selber finden.

    In der eigenen Lage, Höhe, Umgebung, mit der eigenen Genetik.

    Und können, oder Unvermögen.

    :thumbup:

  • Guter, aber hier völlig sinnloser Artikel Manne . Die dort genannten Mittel sind seit Jahren in allen blühenden Kulturen verboten. Zudem wird der Senf als Zwischenfrucht zur Gründüngung angebaut, der ist sicherlich nicht gebeizt. Selbst wenn's erlaubt wäre.


    Kritik an PSM ist erlaubt und willkommen, wenn sie aber ohne Nachdenken mit der Gießkanne ausgebracht wird, wird's schnell albern.

  • Ohne mir jetzt diesen Artikel anzuschauen, kann ich zumindest sagen, dass Gründüngung insofern giftig sein kann (!), wenn die Vorkultur konventionell bewirtschaftet (bzw jahrzehntelang) und dementsprechend der Boden verseucht und dadurch, unter Umständen, die Gründüngung, bei Aufnahme, gefährlichen Pollen und Nektar produziert.

    Kann euch sagen, dass das nicht toll ist, wenn man mehrere hundert Volk abräumen muss, die im Laufe des Winters abstarben. Pergaproben im Labor ergaben hochgradig verseuchten Pollen durch Spritzmittel. Überall stand hektarweise der Senf. War vor ein paar Jahren.

    Gründüngung ist nicht so mein Freund, schon gar nicht im Herbst. Dem traue ich nicht mehr so. Da ist mir der Efeu und das Springkraut viel sympathischer..

    Mit freundlichen Grüßen, Lachnide

  • Kannnst du den entsprechenden Auszug aus den Laborproben hier einstellen? Mich würde interessieren welche PSM in welchen Mengen dort nachgewiesen wurden um ihrem Ursprung auf den Grund zu gehen, soweit das eben aus der Ferne möglich ist.

  • Schade. "Hochgradig verseuchte Pergaproben" kann nämlich alles und nichts bedeuten. Da kommt es auf die Art der Substanzen an, die Menge, die Kombinationen etc pp. Zudem gut möglich, dass es sich um längst verbotene Substanzen handelt oder Substanzen, die anders als zugelassen (sprich illegal) eingesetzt wurden.


    Persistenz im Boden und Auswirkungen auf Folgecrops werden im Zulassungsprozess berücksichtigt. Mittel die das Potential haben im Boden zu verbleiben und folgende Ernten so hochgradig zu kontaminieren, dass Pollinatoren akute Effekte zeigen haben in der Zulassung keine Chance mehr.


    Um das kurz klar zu stellen: Damit möchte ich deine Aussage keineswegs Zweifel ziehen! Aber es wäre schön gewesen hier mehr zu erfahren um das einordnen zu können.

  • Zum Thema:

    Vor etwas mehr als 4 Wochen war die Varroabehandlung bei meinen Völker abgeschlossen für dieses Jahr. Dachte ich. Als ich letzte Woche noch ein wenig Ordnung bei den Bienen machen wollte, bemerkte ich vor den Völkern Krabbler im Gras, teil ohne Flügel, teil mit normal ausgebildeten Flügel. Da bin ich erschrocken und habe nochmal ein Stoßbehandlung gegen die Varroa gemacht. Nach 3 Tagen, heute, die Windeln kontrolliert. Etwa 50 Milben pro Volk gefallen. Und das wenige Gemüll auf der Windel sagt mir: Brutfrei.

    Auf einem anderen Stand, weniger als 50 m vom ersten Stand entfernt: Viel Gemüll (die brüten noch) und ca. 300 bis 500 Milben pro Volk auf den Windeln.

    Der Stand mit den vielen Milben steht fast in der Sonne und etwas windexponiert, der andere mitten im Wald, viel weniger Sonne, aber auch sehr viel weniger Wind.

    "Moral ohne Sachverstand ist naiv und manchmal gefährlich."

  • Zum Thema:


    Der Stand mit den vielen Milben steht fast in der Sonne und etwas windexponiert, der andere mitten im Wald, viel weniger Sonne, aber auch sehr viel weniger Wind.

    Wo nicht mehr gebrütet wird sterben die meisten, leider nicht alle Milben ab.

    Wobei man mit eine Behandlung Nachhilft.


    Wiewohl ja die Anhänger des Schiedens meinen, dass eine wärmer gehaltene Brut früher schlüpft und somit weniger Varroa gebildet werden können.

    Ob das auf einen Sonnigeren Standort im Vergleich herangezogen werden kann, keine Ahnung. Da haben wir hier andere kluge Köpfe betreffend einer Antwort.


    Also könnte am kälteren Stand die Varroapopulation noch zunehmen, da diese teils noch in den Waben sitzt und Nachproduziert.

    Hingegend im nicht mehr brütenden Völkern unter den Varroen die Durchhalteparole gilt.

    Frage fünf Imker, bekomme sieben Antworten und bilde Dir die achte Meinung.

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    In der eigenen Lage, Höhe, Umgebung, mit der eigenen Genetik.

    Und können, oder Unvermögen.

    :thumbup: