Brutfreiheit + OS-Behandlung

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    Bequemer ist Nassenheider.

    Abends in der Dämmerung los und Bienen bedampfen fordert schon Überwindung.

    Batterie, Generator oder 2 km Kabel hinter sich herziehen.

    Macht man nicht einfach aus Jux.

  • Ran und zack.

    Bitte danach die Varroabelastung der "Ran & zack" Völker gut überwachen: Die Wirksamkeit des vom Anel Foggers erzeugten Oxalsäure/Primasprit-Dampfes scheint mitunter starken Schwankungen zu unterliegen - was Varrox-vertrautem Imker üble Überraschungen bereitet hat.
    Die Sublimox/ProVap Geräte scheinen da konstant zuverlässiger zu arbeiten.

  • Berechtigter Hinweis RalfK .


    Ich traue meinem Anel in der Tat auch nicht zu 100% über den Weg. Meist läuft er astrein und stößt ordentliche Dampfwolken aus, manchmal aber nicht - trotz vermeintlich gleicher Bedingungen. Konnte noch nicht herausfinden, woran das liegt. Dann fällt auch entsprechend weniger und die Wirksamkeit ist in letzterem Fall (nach den wenigen Erfarungen die ich bisher damit habe) auch nicht so dolle.


    Daher will ich im Winter einmal einen kleinen Vergleichslauf mit dem Oxamaten starten. Je 10 Völker die erst mit dem Anel und dann als Kontrolle mit dem Oxamaten bzw andersrum behandelt werden.


  • In diesem Zusammenhang:

    Der Gasoxamat funktioniert ja mit Butan zur Winterbehandlung nur zäh, da muss man alle paar Völker die Kartusche wechseln und anwärmen.

    Bessert sich das deutlich mit Propan oder Butan-Propan?

    Danke für Erfahrungsberichte.

  • Hallo, im Thread "Varroamed Erfahrungen" wird jetzt auch über Brutfreiheit + OS-Behandlung geschrieben. Ich möchte das zu einem eigenen Thema machen.


    Dr. Liebig (über den man natürlich streiten kann) meinte, die Oxalsäuresublimation als solches wäre bei trockenem warmen Wetter deutlich weniger wirksam als bei kühleren und feuchtem Wetter und von daher eher im Herbst und Winter anzuwenden als im Sommer.


    Kann das auch ein Teil der Ursachen sein bzw. wie sind eure Erfahrungen damit?

    Danke!

    Axel

  • Hat er denn auch gesagt warum das so sein sollte?

    Nein, hat er nicht. Er war das sehr ehrlich und sagte, dass er das noch nicht wüsste.

    Es wäre ihm nur bei Versuchen aufgefallen, dass z.B. bei Schwärmen oder Ablegern nach einer OXS-Sublimation kaum Milben gefallen wären, bei einer anschließenden konservativen Behandlung aber viele.


    Eine Ursache könnte in der Luftfeuchtigkeit liegen, die notwendig ist, damit die Oxalsäure bei den Milben wirkt.

  • Beim Sublimox braucht man nur vorheizen bis die Kontrollleuchte ausgeht. 5 min länger vorheizen ist bei kalten Temperaturen nicht verkehrt, damit die Düse nicht verstopft. Alternativ diese mit einem Feuerzeug anheizen. Danach funktioniert er absolut sicher.

    Beim Anel Fogger muss man einige Parameter permanent überwachen. Temperatur Gaskartusche und Füllstand, nach jedem Sprühstoss einige Sekunden warten, gehöhrmässig überprüfen, ob er dampft.

    Der Gasoxamat muss vorgeheizt werden, klein drehen, zur richtigen Zeit die Tablette werfen, und dann wieder nachheizen. Da ist der elektrische Klassen besser.


    Die Oxalsäure sollte nicht staubtrocken sein. Dose also einige Tage offen stehen lassen.

  • In diesem Zusammenhang:

    Der Gasoxamat funktioniert ja mit Butan zur Winterbehandlung nur zäh, da muss man alle paar Völker die Kartusche wechseln und anwärmen.

    Bessert sich das deutlich mit Propan oder Butan-Propan?

    Danke für Erfahrungsberichte.

    Da ich im Winter Probleme hatte, überhaupt die notwendige Temperatur zu erreichen, hab ich mir ne 5kg- Propangasflasche + Schlauch und passender Brenner besorgt. Jetzt reicht der Gasdruck auch bei Minustemperaturen im 2-stelligen Bereich. Und zwischenzeitlich nehm ich diese Kombi nicht nur im Winter.

  • Der Gasoxamat muss vorgeheizt werden, klein drehen, zur richtigen Zeit die Tablette werfen, und dann wieder nachheizen. Da ist der elektrische Klassen besser.

    Da hab ich andere Erfahrungen gemacht. Inzwischen find ich als Richtwerte ganz hilfreich:

    Brenner voll an, Tablette fallen lassen (ab ~150° nebelts), weiterheizen bis 220° angezeigt, Brenner aus. Wenn auf 50° abgefallen, den Oxamaten aufs nächste Volk und wieder von vorn.

    Je schwächer der Brenner brennt, desto mehr Verkrustungen gibt es.

    Deswegen will ich ja ein anderes Gas(-gemisch), weil das Butan bei Kälte nur sehr zögerlich ausströmt.

    Ich probiers mal.

  • Beschränkungen beim Sublimox:

    Bauartbedingt sollte Flugloch oder Bedampfungsloch am Gehäuse abschließen und nicht zu weit nach innen versetzt sein. Verlängerungen werden nicht ausreichend erwärmt- Verstopfungsgefahr, wenn man nicht reinigt oder Verlängerung erwärmt.

    Er ist wasserempfindlich (Heizschalen) - bei Nieselregen kam der FI-Schalter (blöd, wenn der mehrere Hundert Meter entfernt irgendwo in der Hausverteilung sitzt und ganze Bereiche abschaltet).

    Abhilfe : FI-Steckdose direkt in Kabeltrommel oder Kabel direkt an einen FI-Stecker anschließen. Dann ist Mensch geschützt und nur der Fehler abgeschaltet.
    Mehr als die 2 Deckel wären sinnvoll, wenn der Sublimox gehalten werden muß und man nicht zwischen durch immer den anderen Deckel befüllen möchte.

  • da Butan bei 0°C gänzlich versagt, sollte man ab 5°C auf Wintergasmischung bzw Propan umsteigen.

    Propangas ist bei Refill wesentlich billiger als die Einwegkartuschen. Nachteil ist bloß die Schlepperei 5kg Gas + ca 6 Kg Stahl bzw 11kg Gas zu 10-12kg

    Die kleinen Brenner nehme ich nur noch zum Smoker anzünden.