Honiglager - Dokumentieren

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    Hallo zusammen,

    mich würde interessieren, wie Ihr Euer Honiglager organisiert und da im speziellen folgende Frage:
    Wie beschriftet Ihr Eure Honigeimer und was kommt da bei Euch alles so an Informationen (Chargen-Nr / Wassgehalt / Schleuderdatum / ect?) auf den Eimer oden den Hobock drauf).

    Speziell die Berufsimker und größeren Nebenerwerbsimker haben ja evtl. viele verschiedene Ernten und Erntezeitpunkte.

    Suche nach einem Template das ich auf meine Imkerei anpassen kann. Evtl. hat da jemand eine gute Vorlage.


    Zudem würde mich interessieren wie man Honigeimer beschriften kann ohne dass man direkt einen Aufkleber anbringt, der z.B. dann nicht mehr abgeht... ect.

    Welche Ideen habt Ihr da?

    :daumen: Iss Honig, mein Sohn, denn er ist gut, und Honigseim ist süß für deinen Gaumen! Die Bibel - Sprüche 24,13 -> http://THEFOUR.COM

  • Zudem würde mich interessieren wie man Honigeimer beschriften kann ohne dass man direkt einen Aufkleber anbringt, der z.B. dann nicht mehr abgeht... ect.

    Welche Ideen habt Ihr da?

    Hi,


    ich habe mich auch einige Jahre über die Aufkleber, und noch mehr über die


    nicht vorhandene Lesbarkeit geärgert.


    Inzwischen nutze ich Eimer in der jeweiligen Jahresfarbe und für jede "Sorte" eine


    andere Deckelfarbe. So kann ich auf den ersten Blick erkennen, was noch im Lager ist.


    Bsp. Robinie von 2019 ist im Grünen Eimer mit durchsichtigem Deckel, usw.


    Wassergehalt usw. notiere ich mir im Honigbuch, wo auch die Ernte usw. aufgeführt ist.


    Gruss Joachim

  • Als Information auf den Eimer kommt bei mir:

    Der Name des Bienenstandes,

    Das Datum der Schleuderung,

    Das Gewicht.


    Und das Ganze auf ein Etikett, das trocken abziehbar ist.

    "Wähle und sichte, dann erst züchte."

  • Ich beschrifte meine Eimer mit:

    Standort, Schleuderdatum, vermeintliche Sorte, evtl. Gewicht, Wassergehalt, sonstige Besonderheietn, Eimernummer.

    Das schreibe ich auf 5 cm breites Papierklebeband. Die abziehbaren Aufkleber waren mir zu klein.

    Dann habe ich eine Tabelle, wo alles zusammengefasst drin steht. Dahinein wird dann noch das Abfülldatum, Mindesthalbarkeitsdatum, Gläseranzahl eingetragen.

  • Auch ich nutze herkömmliches Krepp-Klebeband aus dem Baumarkt.

    Direkt auf die Rolle schreibe ich Herkunftsort, Honigbezeichnung und Schleuderdatum, hinter meinem Schriftzug kann ich das dann abreißen und auf den Eimer kleben.

    Der Streifen Klebeband lässt sich auch Monate später noch problemlos abziehen. Er wandert daher vor dem Auftauen auf den Weck-Automaten, von hier aus dann auf den Abfüller. So weiß ich stets, welche Etiketten ich verwenden und welches Datum ich stempeln muss.

  • Hallo,


    ich hänge mit wieder zu öffnenden Kabelbindern,

    ein einlaminiertes Schild an den Henkel des Eimer.


    Auf dem Schild (ca. DIN A7) steht:

    -Standort

    -Schleuderdatum

    -Menge (Netto)

    -Wassergehalt

    -Lfd.Nr.


    Auf dem Schild sind die Angaben Aufgedruck,

    so das mit einem wasserfesten Stift die Werte angetragen werden können.

    Diese sind nach Verwendung, mittels Alkohol wieder in einen einsetzbaren Zustand zu versetzen.


    GdBK

    Aus der Übertreibung der Warnungen,
    ist die Unterschätzung der Realität geworden.

  • Ich nutze ebenfalls Kreppband. Auf dem Eimer steht bei mir nur fortlaufende Nummer mit Jahr (z.B. F1/19 = Frühling 1. Eimer von 2019), Schleudertag und Volk. Alles andere steht dann im Honigbuch unter dieser "Losnummer", also Info wie gerührt, geimpft, Wassergehalt, Abfülldatum in Gläser. Auf die Gläser kommt dann ein Mindesthaltbarkeitdatum mit Tagangabe. Pro Los vergebe ich dann ein Datum.

    In der Natur gibt es weder Belohnungen noch Strafen. Es gibt Folgen.
    (Robert Green Ingersoll)

  • Bin ich der Einzige, der den Honig nicht im Eimern lagert?

    Ich fülle direkt ab, d.h. der Honig wird gerührt und kommt dann ins Glas. Auf die Kartons kommt die Chargenbezeichnung, Menge und Erntezeitpunkt dazu sind dokumentiert.

    I never loose - either I win or I learn (Nelson Mandela)

  • Ja, Kreppklebeband. Das kann man mit den Fingern auf die richtige Länge bringen (also ohne Schere), und mit Filzschreiber beschriften. Und wenn der Hobbock leer ist, ohne Problem wieder abziehen für die nächste Füllung.


    Ich notiere, Losnummer, Gewicht, Datum, Wassergehalt, und wenn ich gut gelaunt bin, sogar, wieviele Kartons Gläser das voraussichtlich werden.


    Siehe auch Hier. (Bitte ganz unten auf die Seite scrollen)


    Auf eine Karteikarte notiere ich dann sämtliche Ernten und Losnummern, damit ich am Schreibtisch den Überblick behalte. Also, wenn man so will: Doppelte Buchführung.


    P.S. Mit Kreppklebeband meine ich das, was man beim Renovieren zum Malerfolie-an-die-Fussbodenleiste-kleben verwendet. Es ist nicht gekreppt, wie der Name nahelegt, sondern glatt und daher beschriftbar.

  • Ich fülle nicht in DIB Gläser und lasse meine Etiketten (mit Sorte) drucken.
    Diese werden dann mit Tapetenkleister aufs Glas gebracht.

    Zur Frage: Dieses Etikett klebe ich mit einem Streifen Tesa auf den Deckel des Hobbocks (evtl. wenn im Regal gelagert auch an den Eimer). Das lässt sich dann auch beliebig oft mit dem Tesa an eine "bessere" Stelle auf dem Eimer kleben.
    Darauf schreibe ich dann noch die Losnummer, den Wassergehalt und das Gewicht. Der Rest der Informationen, wird dann in meinem Schleuderbuch (Exceltabelle) festgehalten.
    Das sind Erntedatum, Stand, Völker, Abfüllung, MHD und Andere.

    Der Deckel bzw. das Etikett geht dann immer auch vom Eimer auf den Abfüller und zum Schluß auf die Rückstellprobe (damit ist das Etikett dann auch nicht "verschwendet" ;) ).

  • Bin ich der Einzige, der den Honig nicht im Eimern lagert?

    Ich fülle direkt ab, d.h. der Honig wird gerührt und kommt dann ins Glas. Auf die Kartons kommt die Chargenbezeichnung, Menge und Erntezeitpunkt dazu sind dokumentiert.

    Mach ich auch so.

    Nur die Überschüsse, die ich absehbar nicht vermarktet bekomme, gehen im Hobbock an Kollegen.

    Ich hab mir Paletten gebaut, darauf passen dann jeweils ca. 500 Gläser, also ein 250kg-Abfüller als homogene Charge mit gleichem MHD als Losnummer.

    Das MHD ist also für mich die entscheidende Angabe auf jeder Palette, alles weitere (Sorte, Erntedatum, Wassergehalt, Anzahl Gläser) steht zwar auch noch drauf, das findet sich aber auch noch mal extra in den Unterlagen.

    Da freut sich die Biokontrolle immer, wenn alles schön sauber und nachvollziehbar ist und ordentlich dokumentiert:)